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Leselupe.de > Gereimtes
Zusammenziehen
Eingestellt am 28. 01. 2004 17:29


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Herr Müller
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Zusammenziehen

Erst sah er sie, dann sah sie ihn,
sie war´ n sich völlig sicher,
er zieht zu ihr und sie zu ihm,
die Eva und der Micha.

Dann war er da, und sie war weg,
das konnte so nicht klappen,
wohnt sie doch nun in seinem Dreck,
und er bei ihren Schlappen.

Er rief sie an, sie war voll Glück,
sie wollten sich doch lieben,
da wandert jeder heim zurück
und ist allein geblieben.

Als er dann starb, war sie schon tot,
da kam es noch zum Glücke,
wie gut, dass sie ihm damals bot
Familiengruft mit Lücke.

__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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Udogi-Sela

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Als ich mich auf den Rhythmus der ersten Zeilen eingelassen hatte, stolperte ich bei „sie wohnt nun...“, "da zog jeder heim ...“ und „schön, dass sie ihm damals bot“.

Das hat wohl mit der Hebung und Senkung zu tun; die Silbenzahl stimmt ja.
Wenn man es öfters liest, hat man die Betonung richtig raus.

Ich weiß noch nicht so recht, woran es liegt, dass ich das schöne Gedicht nicht ohne Holpern lesen kann...
Geht’s noch jemand anderem so?

LuMen weiß Rat?

fragt
Udo

__________________
Dieses ganze Schreiben ist nichts als die Fahne des Robinson auf dem höchsten Punkt der Insel. (Kafka)

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Lotte Werther
Guest
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Aufruf von Udogi-Sela

Hier gerne nochmals meine Meinung dazu, die ich schon als mail kundtat.

Es ist von der Idee her witzig und originell wie der Autor selbst.

Wenn ich lese, möchte ich, dass es fließt.
Dass ich mich im Rhythmus mitwiegen kann, am Ende lachen
und sagen: Donnerwetter Henrik, warum fiel mir das nicht ein?

Du wechselst den Rhythmus aber zu oft. Und so bleibe ich beim Lesen immer hängen und brauche einen neuen Anlauf, mit geänderter Betonung.

Es geht gar nicht so sehr ums Theoretisieren mit dem Jambus oder Daktylus. Es geht nur ums Synchronisieren des so schön leicht fließenden Inhalts mit der Form.

Vielleicht überlegst es noch einmal?

Lotte Werther

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Duisburger
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Hallo,

da kann ich mich nur Lotte anschließen, mir ging es genau so. Ein pfiffiger Text, doch ich "stolpere" beim Lesen.
So ein Text muss bei mir "galoppieren". So wie die Gedichte von Willhelm Busch. Da muss alles nahtlos ineinander übergehen. Galoppieren eben.
Hebung, Senkung, Betonung. Daraufhin solltest du dein Werk noch einmal überprüfen und versuchen, die Verse in "Einklang" zu bringen.
Trotzalledem: Ein lustiger, pfiffiger Text.


Lg

Uwe


__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Mir geht es ähnlich wie Udogi - zuerst bin ich gestolpert,
und erst beim often Lesen kam ich in den Rhythmus des
Gedichtes.....nach ein paar Mal hat man den raus

Liebe Grüße
von Klopfstock

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Herr Müller
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Oh Lotte,

ich hätte auf Dich sofort hören sollen.
Mein Problem war, ich habe das Gedicht immer gesungen, dann klappte es, zum Verrücktwerden. Ein toller Schlager. Aber Eure berechtigte Kritik hat mich bewegt, das ganze Teil zu überarbeiten.

Wenn Ihr es jetzt bitte noch einmal lesen könntet.

Ist es so besser. Ich habe das Gefühl für dieses Gedicht verloren, es liegt mir aber sehr am Herzen.

Herr Müller bedankt sich bei allen Beteiligten schon jetzt
__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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