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Leselupe.de > Ungereimtes
Zwang
Eingestellt am 16. 06. 2003 12:26


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EngelGottes
Hobbydichter
Registriert: May 2003

Werke: 12
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Zwang

Ich sammle
Reste von Träumen und Gedanken
als mein Nachbar mich plötzlich anstößt
Lehrer Wahrleben sieht mich streng an
respektierend senke ich den Blick

Ich drehe
fragend den Weiser meines Lebensweges
als eine Fremde mich am Ärmel zurückzieht
der Busfahrer schüttelt verärgert den Kopf
dankend setze ich danach meinen Fuß auf die Straße

Ich suche
in einer Schublade nach meiner Tränensammlung
als mein Kumpel laut meinen Namen sagt
der Bademeister schaut mir fragend entgegen
entschuldigend springe ich kopfüber ins kühle Nass

Ich verbringe
viel Zeit in meiner Seele
als mich das Leben stets weckt


Ich möchte doch nur Ich sein

__________________
...und der Engel hob die Hand, dass die Welt in Liebe versank.

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Carmen
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 35
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dein gedicht gefällt mir gut.
man kann eben nicht immer in seinem gedankenpalast umherwandeln, sondern wird von der welt immer wieder in anspruch genommen.
aber mir scheint das "als" in der letzten zeile nicht zu passen. mir würde ein "doch" mehr einleuchten.
liebe grüße, carmen
__________________
Man sollte keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist.
F.W. Nietzsche

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EngelGottes
Hobbydichter
Registriert: May 2003

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Carmen

denk jetzt nicht, dass ich deine Vorschläge nicht tolerieren würde, aber ich finde das als schon richtig an dieser Stelle. Denn ich hatte es im Vorhergehenden auch benutzt, da wollte ich mich nicht von dieser "Einheit" entfernen.
Danke für das Feedback und es gefällt mir, dass es dir gefällt.
Bye
EG
__________________
...und der Engel hob die Hand, dass die Welt in Liebe versank.

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silverbird
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2003

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mir gefällt dein Gedicht. Trotzdem mach ich dir auch noch einen Vorschlag für den Schluss: doch das Leben hat mich stets geweckt oder so ähnlich. Aber es ist dein Gedicht und deine Formulierung und da gehen Ansichten halt manchmal auseinenader. Ist auch nicht so wichtig. Ich find es ein ganz spezielles Gedicht.
silberbird
__________________
es gibt immer Lichter in der Nacht, auch wenn die Augen sie erfinden müssen.
John Steinbeck

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EngelGottes
Hobbydichter
Registriert: May 2003

Werke: 12
Kommentare: 46
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jetzt komm ich doch am nachdenken, ob ich das Ende ändere...
mal sehen
dank dir silver
Bye
EG
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...und der Engel hob die Hand, dass die Welt in Liebe versank.

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Carmen
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 35
Kommentare: 114
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hallo engelgottes,
vielleicht solltest du wirklich das als lassen, aber dann das stets streichen. als verweist auf ein einmaliges ereignis, stets dagegen auf etwas immer wiederkehrendes. beides zusammen verwirrte mich irgendwie. was ist dir denn wichtiger, der bezug auf die "als" zuvor oder die betonung des stets?
viele grüße, carmen
__________________
Man sollte keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist.
F.W. Nietzsche

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