Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m√ľssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5553
Themen:   95286
Momentan online:
400 Gäste und 6 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Zwei Seiten
Eingestellt am 16. 09. 2014 17:18


Autor
Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.
ice
Hobbydichter
Registriert: Sep 2014

Werke: 1
Kommentare: 0
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ice eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Er l√§uft gerade den Gang hinunter, mit eiligen Schritten, in der Hand eine Tasse dampfenden Kaffees. Sein Chef hasst es, wenn er zu sp√§t kommt, deswegen schenkt er den Kollegen nur ein kurzes Nicken und hastet dann weiter. Sein R√ľcken schmerzt von dem langen Sitzen im B√ľro, die Mittagspause war viel zu kurz, um sich zu erholen. Aber es sagt nichts. Er sagt nie etwas.
Als er um eine Ecke biegt, bemerkt er pl√∂tzlich eine Glasscheibe zu seiner Rechten, vielleicht zwei Meter lang und drei Meter hoch. In dem Raum dahinter sitzt eine Frau an einem Tisch, den Kopf auf die Hand gest√ľtzt. Sie ist h√ľbsch, so um die zwanzig, mit langem dunklen Haar. Ihr Blick schweift durch den Raum, als ob sie auf etwas warten w√ľrde, dann steht sie auf und kommt auf die Glasscheibe zu. Sie l√§chelt und winkt. Er l√§chelt zur√ľck. Will ihr Hallo sagen, aber sie kann ihn durch die Scheibe nicht h√∂ren. Sie dreht ihren Kopf und verzieht das Gesicht zu einer verr√ľckten Grimasse und er muss lachen. Die Frau sieht nett aus. Er deutet auf den Kaffee in seiner Hand und schlie√üt die Augen mit einem L√§cheln, um ihr zu zeigen, wie sehr er den Geschmack von Kaffee liebt. Sie grinst, dann dreht sie sich einmal um die eigene Achse, sodass ihr blaues Kleid fliegt, knickst vor ihm und sieht in mit glitzernden Augen an. Er tut so, als w√ľrde er applaudieren und verbeugt sich elegant. Sie ist ihm sehr sympathisch mit ihrer offenen, lustigen Art. Ob er wohl kurz reinkommen und sich mit ihr unterhalten k√∂nnte? Gerne w√ľrde er sie ein wenig n√§her kennenlernen. Er wirft ihr einen fragenden Blick zu und sie l√§chelt und legt den Kopf schief, was er als Zustimmung deutet. Gegen√ľber der Glasscheibe entdeckt er eine T√ľr. Er l√§uft einmal um den Raum herum und dr√ľckt die Klinke herunter, sein Herz pocht vor Aufregung.
Sie wirbelt herum, sieht ihn mit einer Mischung aus Erschrockenheit und Verwirrung an. ‚ÄěWas wollen Sie denn hier?!‚Äú
Er wirft einen Blick hinter sie und starrt in einen riesigen Spiegel.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


DocSchneider
Foren-Redakteur
Häufig gelesener Autor

Registriert: Jan 2011

Werke: 137
Kommentare: 2459
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um DocSchneider eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo ice, herzlich Willkommen in der Leselupe!

Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Wir sind gespannt auf Deine weiteren Werke und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Dir.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir im 'Forum Lupanum' (unsere Plauderecke) einen Beitrag eingestellt, der sich in besonderem Maße an neue Mitglieder richtet. Hier klicken

Ganz besonders wollen wir Dir auch die Seite mit den häufig gestellten Fragen ans Herz legen. Hier klicken


Viele Gr√ľ√üe von DocSchneider

Redakteur in diesem Forum

Bearbeiten/Löschen    


Alessa
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2002

Werke: 6
Kommentare: 108
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Alessa eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo ice,

herzlich Willkommen hier.
Lass Dich von meinen gut gemeinten Kommentaren zu Deinem Text nicht abschrecken und sieh sie bitte als Anregung. Dein Text = Du bist der Boss. Ich kann nur mitteilen, was mir auffällt, okay?

Bemerkungen von mir in blau.

quote:
Er l√§uft gerade (willst Du damit ausdr√ľcken, dass er nicht geb√ľckt l√§uft oder wolltest Du damit die zeitliche Komponente festlegen? Wenn letzteres, dann hast Du das schon mit "l√§uft" getan.) den Gang hinunter, mit eiligen Schritten, (er l√§uft ja schon, das d√ľrfte eilig genug sein, oder?) in der Hand eine Tasse dampfenden Kaffees. Sein Chef hasst es, wenn er zu sp√§t kommt, deswegen schenkt er den Kollegen nur ein kurzes Nicken und hastet dann weiter. Sein R√ľcken schmerzt von dem langen Sitzen im B√ľro, die Mittagspause war viel zu kurz, um sich zu erholen. Aber es (es = er) sagt nichts. Er sagt nie etwas. (Du m√∂chtest ausdr√ľcken, dass der Prot. still leidet. Sich immer alles gefallen l√§sst. Indem Du schreibst, dass er nie was sagt, kann man das missverst√§ndlich auffassen. Denn allgemein gesehen, wird er ja schon reden. Nur beschwert er sich halt nicht, wenn er leidet oder Stress hat. Ich w√ľrde hier genauer ausformulieren. Allerdings auch nur, wenn dieser Wesenszug von ihm wichtig f√ľr die Geschichte ist.)
Als er um eine Ecke biegt, bemerkt er pl√∂tzlich eine Glasscheibe zu seiner Rechten, vielleicht zwei Meter lang und drei Meter hoch. (Diese Glasscheibe, tauchte die urpl√∂tzlich aus dem Nichts auf? Oder kannte er diese Ecke seiner Arbeitsstelle noch gar nicht? War er hier noch nie gewesen? Du siehst, das sollte auch auch genauer formuliert werden, weil es sonst missverst√§ndlich ist. Du bist der Autor, Du bist der Boss, Du dirigierst uns Leser durch Deine Geschichte.) In dem Raum dahinter sitzt eine Frau an einem Tisch, den Kopf auf die Hand gest√ľtzt. Sie ist h√ľbsch, so um die zwanzig, mit langem dunklen Haar. Ihr Blick schweift durch den Raum, als ob sie auf etwas warten w√ľrde, dann steht sie auf und kommt auf die Glasscheibe zu. Sie l√§chelt und winkt. Er l√§chelt zur√ľck. Will ihr Hallo sagen, aber sie kann ihn durch die Scheibe nicht h√∂ren. (Warum kann sie ihn nicht h√∂ren? Ist die Scheibe zwei Meter dick? Schallged√§mpft? Wo steht das? Na ja, au√üerdem hat der Prot. ja noch gar nicht versucht etwas zu sagen. Er WOLLTE ja nur. Du siehst, Du solltest genauer schreiben.) Sie dreht ihren Kopf und verzieht das Gesicht zu einer verr√ľckten Grimasse und er muss lachen. Die Frau sieht nett aus. Er deutet auf den Kaffee in seiner Hand und schlie√üt die Augen mit einem L√§cheln, um ihr zu zeigen, wie sehr er den Geschmack von Kaffee liebt. Sie grinst, dann dreht sie sich einmal um die eigene Achse, sodass ihr blaues Kleid fliegt, knickst vor ihm und sieht in mit glitzernden Augen an. Er tut so, als w√ľrde er applaudieren und verbeugt sich elegant. (Er hat doch noch die Tasse mit dampfenden Kaffee in der Hand. Wie kann er da applaudieren andeuten? Der Kaffee w√ľrde selbst beim Andeuten von Applaus √ľberschwappen.) Sie ist ihm sehr sympathisch mit ihrer offenen, lustigen Art. Ob er wohl kurz reinkommen und sich mit ihr unterhalten k√∂nnte? Gerne w√ľrde er sie ein wenig n√§her kennenlernen. Er wirft ihr einen fragenden Blick zu und sie l√§chelt und legt den Kopf schief, was er als Zustimmung deutet. (Dem Prot. kommt gar nicht in den Sinn, dass die Frau vermutlich telepathisch begabt sein muss oder er hat ein √úbertalent was seine Mimik angeht, denn der fragende Blick wurde √ľbersetzt mit "Darf ich reinkommen?" Da muss √úbersinnliches mit im Spiel sein! - Du siehst, ein fragender Blick allein reicht nicht aus, da geh√∂rt schon noch Zeichensprache dazu, um jemanden etwas still mitzuteilen.)
Gegen√ľber der Glasscheibe entdeckt er eine T√ľr. Er l√§uft einmal um den Raum herum und dr√ľckt die Klinke herunter, sein Herz pocht vor Aufregung.
Sie wirbelt herum, sieht ihn mit einer Mischung aus Erschrockenheit und Verwirrung an. ‚ÄěWas wollen Sie denn hier?!‚Äú
Er wirft einen Blick hinter sie und starrt in einen riesigen Spiegel.

Mit diesem Ende h√§tte ich nun nicht gerechnet, von daher hast Du mich √ľberrascht.
Aber es gibt meiner Meinung nach keine "Aussage" aus dem Text heraus. Also: Was möchte mir der Text mitteilen? Frag ich wirklich ganz freundlich. :-)

Dass aus dem Nichts heraus eine Glasscheibe auftaucht, die innen verspiegelt ist? Dass zwei Menschen jeweils VOR der Scheibe ihre eigene Sicht auf das Ding haben? Ja, der Titel verr√§t es ja. Aber es hapert an der Umsetzung. Ich w√ľrde den Text doll bearbeiten. Und den strengen Chef hat der Prot. auch vergessen, na das gibt √Ąrger! Damit will ich aussagen, wenn Du als Autor der Geschichte am Anfang des Textes erw√§hnst, dass der Chef es hasst, wenn der Prot. mit Kaffee zu sp√§t kommt und Du uns den Prot beschreibst, wie er deswegen den Gang entlang eilt und l√§uft, also ist das wirklich glaubhaft, dass so eine schn√∂de Glasscheibe - die von der Logik her einfach schon die ganze Zeit da gewesen sein muss - dass die den Prot aufh√§lt? Ist das glaubhaft? Wo er doch wei√ü, dass sein Chef es hasst ... und so weiter. Also entweder baut man da geschickt etwas Spektakul√§res ein, so dass nachvollziehbar wird, wieso der Prot. dann TROTZDEM stehen bleibt und vergisst seinem Chef den Kaffee zu bringen oder man l√§sst das mit dem Chef weg. Und auch, dass der Prot. anscheinend ein vobildlicher Angestellter ist, weil er ja nie etwas sagt (sich nie beschwert).

Da er die Glassscheibe pl√∂tzlich bemerkte, lief er entweder mit Scheuklappen im B√ľrogeb√§ude herum oder die Scheibe tauchte tats√§chlich auf mysteri√∂se Art und Weise pl√∂tzlich auf. Aber dann w√ľrde ich das deutlicher formulieren. Auch dass der Prot. sich dar√ľber wundert, damit der Leser all das nachvollziehen kann.


Es gr√ľ√üt
Alessa

Bearbeiten/Löschen    


Zur√ľck zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.
Werbung