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Leselupe.de > Gereimtes
Zwei andere
Eingestellt am 18. 05. 2004 21:16


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freifrau von löwe
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2004

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Zwei andere

meine HĂ€nde
sind zwei andere
als sie waren

trÀumend
zu ihrer Zeit

zwei andere
seitdem sie
dich berĂŒhrten

seitdem sie
dich berĂŒhrten
ist ihnen
das Unermessliche
auferlegt

alles zu halten
und alles zu sein

****


14/09/03


__________________
Freifrau von Löwe

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Das ist einfach wunderbar! Die Aussage so einfach und so stark. Anhand eines einzelnen Bildes eine Geschichte, eine Liebe beschreiben, das ist Kunst!!
Im Wenigen schreiben und im Großen fĂŒhlen. Ich ackere so sehr daran und du machst es einfach...

so sehr gelungen...

Sandra

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freifrau von löwe
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2004

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danke sandra, wie du siehst, ist das gedicht schon etwas Àlter und Àhnelt eher nicht mehr dem, was ich so in den letzten zeiten geschrieben hab.
ich hab es einfach mal reingestellt und wollte abwarten, was geschieht.
und ich finde, dass sich dein geschriebenes weder mĂŒhsam liest, so als hĂ€ttest du geackert, noch dass es dir selst an ausdrucksstarken bildern fehlt, sandra.
freut mich, dass es gefÀllt.

__________________
Freifrau von Löwe

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inken
Guest
Registriert: Not Yet

GefÀllt mir sehr gut, liebe Löwin

Vieles hat Sandra schon benannt - Schönheit und Einfachheit des Gedankens berĂŒhren mich.
Die Wiederholungen wirken auf mich sehr erfrischend und unkonventionell. Danke, fĂŒrs Lesen dĂŒrfen.

Liebe GrĂŒĂŸe inken

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Inu
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

Werke: 120
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Hallo Freifrau

Ich muss zugeben, Dein Gedicht verfĂŒhrt erstmal zu Bewunderung. Die Ă€ußere Form ist sehr klar und schön.
Aber beim Nachdenken, kamen mir gleich EinwÀnde.
Es ist doch ein sehr bemĂŒhtes, manieriertes, auch unwahres Gedicht: denn 'ihre' HĂ€nde sind nicht andere geworden, im Kopf, in der Seele ist sie eine andere geworden durch die Liebe. Das, was Du den HĂ€nden zuschreibst, können HĂ€nde niemals leisten.

quote:
meine HĂ€nde
sind zwei andere
als sie waren

trÀumend
zu ihrer Zeitempfinde ich als Phrase, denn HĂ€nde - von sich aus trĂ€umend k ö n n e n sie nicht sein. Oder trĂ€umen sie etwa stellvertretend fĂŒr die Seele
zwei andere
seitdem sie
dich berĂŒhrten

seitdem sie
dich berĂŒhrten
ist ihnen
das Unermessliche
auferlegt ist mir zu pathetisch
alles zu halten
und alles zu sein Auch das scheint mir ein ziemlich absurder Gedanke, HĂ€nde - perifere Gliedmaßen und nur im Zusammenspiel mit dem Geist, dem Willen brauchbar, denen teilst Du nun die Aufgabe zu, das Wichtigste in dieser Liebe, nĂ€mlich ALLES zu sein. Alles sein, das können HĂ€nde ( also Werkzeuge) nie und nimmer. Somit wĂ€re Deine Pointe nicht stimmig.


Also fĂŒr mich passt die Sache mit den HĂ€nden so nicht. Trotzdem... vom Klang und der Form her ist das Gedicht okay. FĂŒr meine Begriffe macht es aber gedanklich zu hohe Saltos.

Einen schönen Feiertag wĂŒnsch ich Dir
Inu

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Inu,

ich denke, die HĂ€nde, die ja Tatwerkzeuge sind,
stehen hier stellvertretend fĂŒrs Tun, fĂŒrs Handeln.
"TrĂ€umend zu ihrer Zeit" = der Mensch wĂŒnscht etwas,
trÀumt davon, ihm fehlt jedoch die Möglichkeit
es zu verwirklichen.
"Zwei andere, seit dem sie dich berĂŒhrten"= der Mensch
trÀumt nicht mehr, er tut wieder etwas, er liebt, er handelt
also, er ist anders als der TrÀumende.
"Seit dem sie dich berĂŒhrten ist ihnen das Unermessliche
auferlegt" = der Mensch der liebt hat eine große Aufgabe,
denn das was da auf ihn zu kommt, kann er noch nicht
ermessen, etwas Großes steht an.
"alles zu halten und alles zu sein" = man muß sich bemĂŒhen
um das, was einem ein Alles ist zu halten und sich bemĂŒhen
dieses Alles fĂŒr den anderen zu sein.

So habe ich es in etwa verstanden.
Übrigens gefĂ€llt mir dieses Gedicht ausgezeichnet!!!

Liebe GrĂŒĂŸe
von Klopfstock

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