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Leselupe.de > Feste Formen
Zweimal Eheleben (Limericks)
Eingestellt am 27. 01. 2004 20:07


Autor
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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

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Eheleben I

Ein Ehemann fragte in Emden
seine Gattin nach sauberen Hemden.
Sie besah seinen Kragen,
sprach: "das kann man noch tragen!"
Dies vernahm er nicht ohne Befremden.


Eheleben II

Ein Ehemann ├Ąu├čerte Reue
und er schwor seiner Gattin jetzt Treue.
Kurz, mit freundlichem Sinne,
hielt beim Packen sie inne
und betonte, wie sehr sie sich freue.

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Lotte Werther
Guest
Registriert: Not Yet

Ein Ehepaar aus Babelsberg,
Er ein Riese, sie ein Zwerg,
Wollte mal f├╝nf Kinder zeugen.
Sie streckte sich, er t├Ąt sich beugen.
Am Ende war's doch Nachbars Werk.

Witzig und inspirierend, deine Limericks.

Lotte Werther

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Bruno Bansen
Guest
Registriert: Not Yet

Limerick

Hi Gareth,

auch wenn ich nicht mehr in der Leselupe ver├Âffentliche, sehe ich doch ab und zu mal rein und nat├╝rlich deine vorz├╝glichen Texte an. Bei den beidem Limericks f├Ąllt auf, dass sie ganz witzig sind, die Zeilnzahl stimmt, aber es keine Limericks sind, denn kaum eine andre Versform ist derart korsettiert, was die Anzahl der Silben, Hebungen, Senkungen, Ausnahmen und der Position aller dieser Dinge angeht, dass es nur so eine Lust ist und die es gilt alle(!!!) anzuwenden, wenn man "Limerick" dr├╝ber schreiben will! Ein sehr gutes Beispiel- und Lehrbuch in Sachen Limerick ist das von Werner Hadulla, dem Limerick-Papst in deutschen Landen "Limericks und wie man freche Verse macht" aus dem Wolkenstein-Verlag K├Âln.

Der Limerick f├Ąngt zum Beispiel i m m e r mit einer unbetonten Silbe an, es folgt eine betonte 2 unbetonte und wieder eine betonte. (Zeilen 1+2)

Dann folgen die beiden verk├╝rzten Zeilen, erste Silbe unbetont, zweite betont, zwei unbetonte, letzte betont

und die letzte Zeile wieder wie 1+2

Dem immer zu folgen ist schwierig aber machbar!Nicht zu vergessen - die Iren lieben es, wenn der Inhalt m├Âglichst abgedreht ist und die Pointe allem "Normalen" widerspricht...

Da nur selten "richtige" Kritik hier ge├╝bt wird, du mir aber andererseits sagtest, dass du noch besser werden willst - was sehr schwierig sein d├╝rfte, bei der bereits vorhandenen Klasse - habe ich nat├╝rlich sofort die Gelegenheit ergriffen.

(├ťbrigens, orientiere dich bitte nicht an dem "Limerick" von Lotte Werther - das hat nun mit dieser Gattung rein gar nichts zu tun - auch wenn es ganz h├╝bsch ist, liebe Lotte!)



Im Buckingham Lisbeth the second,
zu Charles ging, des Morgens, ihn weckend,
die Decke sie l├╝pfte,
Camilla, die h├╝pfte,
sich hinter dem Ficus versteckend.

C 2003 Bruno Bansen


Liebe, wenn auch sp├Ąte Gr├╝├če
Von Bruno

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Lotte Werther
Guest
Registriert: Not Yet

An Bruno Bansen

Danke, lieber Bruno, f├╝r deine Lektion in Sachen Limerick und die Buchempfehlung.

Und gareth hat sich doch gar nicht an mir orientiert. Ich habe auf seine lustigen Reime lediglich geantwortet.

Es waren nun keine Limericks.

Ach was Bruno, jetzt bringst mich auch noch dazu, mich zu rechtfertigen, wo ich das gar nicht mag.
Aber deinen Worten hier m├Âchte ich mich nicht verschliessen, weil du so verdammt Recht hast.

Lotte Werther

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Bruno Bansen
Guest
Registriert: Not Yet

Limerick

...hi Lotte,

nimm meine Kritik bitte nicht zu ernst, es reicht doch, wenn man weiss, dieses oder jenes ist scheint verkehrt. Mir erging es genau so und ich fand die Kritiken immer toll, besonders, wenn sie falsch waren. Aber man lernt dabei sehr viel. Soll ich dir mal die vielen Seiten, voll mit Limericks, zeigen, die ich stolz Werner Hadulla, mit dem zusammen ich jetzt ein Buch mache, vorlegte und der dann anfing zu streichen??? Du w├╝rdest dich wundern - alles rot, wie beim Diktat eines Drittkl├Ąsslers.

Und rechtfertigen, bitte, liebe Lotte, das mu├č man doch nun gar nicht. Das ist doch Hobby - kein Job! Aber danke f├╝r deine Antwort und, mein Limerick, soll nicht irgendwas beweisen, weil er m├Âglicherweise besser..., nein dieser ist lediglich einer von meinen, wo man sehr sch├Ân und glasklar den Aufbau nachvollziehen kann, mehr nicht.

Gr├╝├če
von Bruno

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