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Leselupe.de > Gereimtes
Zwergenherbst
Eingestellt am 13. 11. 2007 02:14


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Walther
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Zwergenherbst


Am liebsten hat der Gartenzwerg,
Betrachtet er sein Gartenwerk,
Den k├╝hlen Herbst. Er schwingt den Spaten,
Kann kn├Âcheltief in Feldern waten,

Die kurz zuvor noch Beete waren.
Er f├╝hlt die Tropfen in den Haaren
Von Kopf und Bart und auf der Hand.
Auch sonst f├╝hlt er so allerhand

Wie Feuchte, Nebel, Pilz und Moder.
Und flei├čig gr├Ąbt er, schaufelt oder
Verpflanzt die Zwiebeln, manchen Baum.
Auch alle Rosen schont er kaum,

Denn nichts entgeht jetzt seinem W├╝ten.
Besonders die, die gestern bl├╝hten,
Jetzt aber trauern, sp├╝rn den Schnitt:
Der Winter nimmt die Schwachen mit.

Am Ende von dem Wochenende
Erzwingt der Flei├čige die Wende
Vom Chaos in die Wintersruh.
Dann stellt er selbst sich rasch dazu.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 13. 11. 2007 02:14

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Walther
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Hallo Fabien,

jetzt sind wir beim Punkt: "Gefallen" ist keine Qualit├Ąt f├╝r das, was ein ordentliches Sprachwerk ist. Aus diesem Grund einem Beitrag eine "2" = "Ich halte den Text f├╝r schlecht" ist v├Âllig daneben, um es einmal klar zu formulieren.

Mein Text ist metrisch in Ordnung, er packt ein Thema mit einer spannenden Perspektive an, er schafft eine interessante Sicht der Dinge. Das mu├č nicht "gefallen". Es reicht, da├č man diesem Text ansehen kann, das hier jemand sein Handwerk versteht.

Deine Bwertung pa├čt f├╝r einen Beitrag, der nicht einmal das Reimen richtig bringt, das Metrum nicht beherrscht und die Sprache nicht drauf hat. Schon Eintrag und Bewertung von Vera-Lena h├Ątten Dir zeigen m├╝ssen, da├č Du total neben der Spur liegst.

Ich m├Âchte es Deinem Lebensalter zurechnen, da├č Du noch nicht einordnen kannst, wo Du stehst und wo andere stehen. Hier hast Du Dich mit Deiner Bewertung deutlich vergaloppiert. Deine Texte haben noch viel Luft nach oben, sagen wir es einmal sehr vorsichtig. Auch einen Vergleich mit Rilke solltest Du eher besser in Zukunft nicht mehr wagen. Da liegen doch noch ganze Welten dazwischen.

Ich will Deine Werke jetzt nicht pauschal beurteilen. Aber vor der n├Ąchsten "2" aus Deiner Feder empfehle ich lernen, ├╝ben und wichtig: Bescheidenheit.

In diesem Sinne frohes Dichten und Kommentieren.

Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Hallo Walther

Formulierungen und Satzbauten wie:

Auch alle Rosen schont er kaum,
und
Dann stellt er selbst sich rasch dazu.

vereisen mir den Humor. Sorry.

Metrisch passt alles aber vom hier gefragten lockeren Plauderton oder geballten Wortwitz bist Du leider meilenweit entfernt. Kurz: ein humoristischer Gartenzwerg.
Das klingt nach Arbeit und nicht nach Inspiration, wobei Du auch die Arbeit gew├Âhnlich besser erledigst.

Sorry!

J├╝rgen


__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Ohrensch├╝tzer
???
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Lieber Walther,

ich sehe Licht und Schatten. Die Idee des werkelnden Gartenzwergs, der sich zuguterletzt selbst in die Komposition arrangiert, ist originell und putzig. Die Zeile "Der Winter nimmt die Schwachen mit" finde ich sehr sch├Ân.

Allgemein wirkt der Text auf mich allerdings sprachlich bem├╝ht - f├╝r Deine Verh├Ąltnisse und F├Ąhigkeiten, wohlgemerkt. Das minderte meine Lesefreude. Die von JoteS mokierte Rosen-Zeile mag als Beispiel dienen. Bitte gib den Bl├╝ten noch ein h, damit sie zum Mitvergangenheits-Zeitwort mutieren.

Beste Gr├╝├če,
__________________
Der Ohrensch├╝tzer

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Walther
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Moin JoTeS,

Du triffst wieder den Kern der Dinge, wiewohl das St├╝ck eigentlich eines Deiner F├╝nfminutenwerke ist. Es schrieb sich wie von selbst in einem Rutsch.

Daher hat es gerade jenen Plauderton, den Du hier vermisst. Warum Du ihn nicht siehst, wei├č ich nicht. Die Bewertungen anderer zeigen einfach an, da├č die einen verstehen, wie das Gedicht deklamiert wird, n├Ąmlich leicht s├╝ffisant-ironisch, die anderen, die es eher deutlicher haben - wie Du z.B. - eher nicht. Damit wir uns richtig verstehen: Ich halte das Werk f├╝r eine gute Finger├╝bung mit einen ordentlichen Spa├čfaktor - von einem Meisterwerk ist es Meilen weg.

Man kann es nicht allen recht machen - und sich selbst nat├╝rlich auch nicht immer.

In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Zwergenbetrachtungen - lyrisch und nichtlyrisch.

Lasset uns Spa├č haben - auch wenn's wehtut.

Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Walther
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Hallo Ohrensch├╝tzer,

ja, da war was. Das mit dem "h" in "bl├╝hten", stimmt. Touch├ę und Dank.

Die restlichen Anmerkungen lasse ich bescheiden so stehen, da kann man viel dazusagen oder sie einfach respektieren. Ich tue letzteres. Und verweise auf meine Anmerkungen zu JoteS.

Sch├Ânen Herbsttag!

Es gr├╝├čt der W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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