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Leselupe.de > Ungereimtes
Zwilling
Eingestellt am 12. 05. 2004 18:33


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Tulpe
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Registriert: Feb 2004

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Zwilling


Ich hetzte mich vor
Dich,
ich hetzt mich hinter
dich
und dazwischen ist
nichts
dein Treibsand
führt mich nach unten
Uferlos greife ich
Immer wieder nach
Dir.
Ich blicke in den Spiegel
Und erkenne dich
nicht
Zwilling
Und in ein paar Sekunden,
der Hoffnung
unterwirfst du mich der Würde
teil zu sein mit dir
Meine Augen werden stumm,
erstarrt durch die Kälte die aus
deiner Wortlosen Sprache hauchen.
Doch ich erfriere nicht.
Denn hinter mir scheint die
Sonne,
die deinem Schatten vor mir
folgt.
Die dich erhellt… irgendwann
Vielleicht kannst du es dann…
Mich sehen.

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
Kommentare: 172
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Hallo Tulpe,
dein Gedicht ist geheimnisvoll.
Ich denke nicht, dass es sich um einen wirklichen Zwilling handelt, denn der ist leichter zu fassen.
Also meinst du von deinem zweiten Wesen, etwas, das du auch bist, das du aber nicht erkennen kannst.
In der Romantik sprachen die Dichter vom Schatten. Ich habe eine dunkle Seite, die mein Leben begleitet, über die ich aber keine Klarheit finden kann.

Grüße von Wilhelm.
__________________
Wilhelm Riedel

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Tulpe
Autorenanwärter
Registriert: Feb 2004

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Echter Zwilling

Hallo Herr Riedel

Es ist tatsächlich die rede von einem richtigen Zwilling. Meiner Zwillingsschwester. Ich habe es gerade erst geschrieben, innerhalb von fünf Minuten. Ich glaube ich war voller Emotionen. Wir sind so zwei verschiedene Menschen, dass vergleichbar mit Feuer und Wasser ist. Ich wollte mich eher etwas im Rahmen halten mitten beim dichten und dachte eher an einen solchen Text, da ich es auch ihr so vermitteln könnte, zeigen könnte. Sie ist nicht mein Schatten, eher umgekehrt. Ich bin der labile, sie die starke.
Es ist aber genau so geschrieben wie ich es empfand. Schlecht zu erklären und vieleicht auch zu Privat. Aber vielen dank für die nette Reaktion.
mfg

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Tulpe,

ich bin begeistert. Dein Gedicht gefällt mir ausnehmend gut. Als ich Wilhelms Komm. gelesen habe, dachte ich, 'bitte nicht, hoffentlich liegt er diesmal mit seiner Interpretation falsch' (was sehr selten vorkommt )
Ich hoffte es so sehr, weil ich wirklich den Zwilling und das Spielgelbild, - was keins sein soll, doch zwangsläufig immer und immer wieder eins ist und den Vergleich, sowie oft das Maß aller Dinger darstellt, - darin gelesen habe.
Dieses 'Problem' einen Zwilling zu haben, das Problem des Proth. oder deins, ist sehr gut dargestellt und nachvollziehbar.

Ich freue mich sehr, dich hier entdeckt zu haben

LG
Sandra

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