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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Zwischen Traum und Wirklichkeit
Eingestellt am 05. 09. 2001 23:30


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Costner
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2001

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Die anschmiegsamen Reize der wunderschön anzusehenden Natur spielten eine wichtige Rolle im Leben eines Mannes, dessen Name in einem spielerischen Klang zwischen dem Pfeifen des Windes und dem Rauschen des vor ihm liegenden Meeres unterzugehen schien. Thomes J. hieß er, und das J. stand für Jason. Seine im leichten Sonnenschein blau schimmernden Augen, die im Wind sich verwehenden braunen Haare und die spontane Leichtigkeit eines unwiderstehlichen Lächelns in seinem geschmeidig und zärtlich erscheinenden Gesichts, sprühten nur so in aller Form einen Charme aus, dem niemand zu widerstehen schien.
Er saß im warmen Sand dieses ausklingenden Tages, schaute übers Meer hinweg und beobachtete einen weiteren bedeutsamen Sonnenuntergang in seinem Leben, daß nicht mehr das zu sein schien, was es einmal war. Traurigkeit spiegelte seine verwegene Miene wieder, den Kopf ließ Thomes J. gedankenlos hängen, seine knochigen Finger tief im Sand vergraben, stochernd auf der Suche nach einem neuen Anfang. Ein Seufzer ließ unschwer erahnen, daß er sich nach jemanden sehnte, mit dem er reden konnte. Eine Seele, der er sich anvertrauen konnte. Seine eigene Seele, stark vom Schicksal gepeinigt schien in ihm ein großes Loch hinterlassen zu haben, dass sich nach heilenden Momenten wie diesen nicht mehr zu schließen vermochte. Gedankenverloren schaute er den an den Strand spülenden Wellen nach, die sich den Strand hinauf kräuselten und sich in einem weißen unhaltbaren Schaum verloren, der die letzten Sekunden zu verprasseln gedachte.
Wenige Meter hinter ihm schlenderte eine Frau durch den Sand. Ihr Schulterlanges nußbraunes Haar glitt im leichten Wind hinter ihr her. Und wenn der Wind einen anderen Weg suchte, legte sich ihre wunderschöne Haarpracht über ihren Rücken. Ihre Blicke galten dem verwegenen Horizont, den sie geradewegs eingeschlagen hatte. Doch aber dann lief sie diesem ihr einsam erscheinenden Menschen entgegen, der ihr nicht mehr aus den Augen und aus dem Sinn ging. Reglos saß er im Sand, wobei die einbrechende Dunkelheit immer mehr zunahm, während die Sonne hinter dem Horizont verschwand und sich einen neuen Anfang suchte.
Sie hielt für einen Augenblick inne und überlegte, was sie machen sollte. Sollte sie nun achtlos weitergehen, wie sie es in den letzten Jahren ebenfalls getan hatte, oder sollte sie sich ihm nähern und Fragen, ob alles Okay sei? Einen Augenblick später in einsam sich schwelgender Stille entschied sie sich für die letztere Variante. Ihr Sinn, aus sich selbst einen besseren Menschen zu machen bestand und trieb sie zu diesem Mann, dem sie helfen konnte.
Nachdenklich trabte sie durch den bereits kalt gewordenen feinen Sand und blieb einen guten Meter hinter ihm stehen, der sie nicht einmal bemerkt hatte. Plötzlich schlug ihre Miene in einfältige Sorge um, denn sie wusste nämlich nicht, was sie jetzt unternehmen sollte.
„Ist ihnen bewußt, daß der ausklingende Tag mit einer untergehenden Sonne wie dieser hier tausend mal mehr Gefühle in einem erweckt, als dies der Sonnenaufgang vermag zu bezwecken?“, ließ der unscheinbar still vor sich hin sinnierende Mann über seine blassen Lippen flüstern. Thomes J. drehte sich aber nicht um, wohlgemerkt, daß er schon lange eine Person hinter sich erkannt hatte. Weniger das er sie erkannt hatte, jedoch mehr, dass er es spürte.
Erschrocken verzog sie ihre plötzlich bleich gewordene Miene. Dann setzte sie sich neben den ihr unbekannten in den Sand, in der Hoffnung zu erfahren, daß dem Mann nichts fehlte. Dieser jedoch, wagte es nicht, seinen Blick fern ab dieses Ozeans zu wenden und konzentrierte sich unmittelbar auf den von der Dunkelheit verblassenden Horizont. Unbarmherzig verschlang sie den Ozean, ohne auch nur im geringsten zu zögern.
„So lange ich auch schon hier lebe, habe ich noch nie einen Sonnenuntergang beobachtet, dass ist schon merkwürdig“, sprach sie leise, während sie das blasse Gesicht von Thomes J. einen kurzen Moment lang musterte. Ihre Neugier trieb sie dazu, ließ es dann aber bleiben.
„Ob es dem Wert entspreche, so früh hier zu sein, vermag ich nicht zu beurteilen, weil es mir nichts als ferner liegt, daß zu tun, was mir im angemessenen Wert zu sein scheint“, sprach Thomes J. leise vor sich hin, als würde er mit sich selbst reden. Er legte sich kurzerhand sein braunes verwehtes Haar zurecht und wagte dann erstmals einen Blick zu der Frau, die neben ihm saß und gleichfalls über das Meer hinweg blickte, fernab jeglicher Distanz zu ihrem unerwarteten dasein an diesem Strand.
„Haben Sie denn schon einmal einen Sonnenaufgang erlebt?“, fragte sie mit einem über die Lippen blitzenden Lächeln. Sie versuchte immer wieder einen neuen Versuch gegenseitigen Blickkontaktes, aber bisher vergebens. Dann schaute sie weiter übers ruhig gewordene Meer. Der salzige Geruch, der einem manchmal sogar brennend in die Nase stieg, bestätigte nur das Flair des Strandes, an dem sich beide befanden.
„Ja, zu Beginn jenen Tages, an dem das einzige in meinem Leben gehen mußte, was mir noch lieb war, bin ich jeden Tag hier her gekommen, in der Hoffnung, daß wieder zu bekommen, was mir unscheinbar und unvergleichlich brutal genommen wurde.“
Stirnrunzelnd schaute sie Thomes J. das erste mal tief in seine voller Traurigkeit beladenen Augen. Sie spürte bei näherem hinsehen deutlich den Schmerz, der auf seiner Seele und gar auf seinem zerbrechlich erscheinenden Herz lastete. Enttäuscht von dem, was ihm vom Tage übrig geblieben war, schaute er entrüstet in den weichen Sand, zog seine ins nichts gegriffene Hand aus diesem und holte tief Luft, während er seine Blicke in den Himmel ragten und darauf zu hoffen schienen, endlich dort hingehen zu dürfen, wohin er auch seine große Liebe verloren hatte. Er hatte nichts mehr in seinem Leben, auf das er sich freuen konnte. Eine ausdruckslose Leere hielt er fest und er fragte sich an jedem erneuten Tage, warum er dies tat.
„Wenn das jetzt nicht zu persönlich ist, dann möchte ich Sie gerne fragen, was passiert ist?“, sprach sie und vergrub sich in Mitgefühl. Ihre zart besaitete Stimme ließ auf bessere Momente hoffen, auf die er jedoch nicht warten wollte. Er hatte bereits genug Leid ertragen müssen.
Thomes J. schaute abermals übers Meer hinaus und holte tief Luft. Und ohne das er es wollte, rollte ihm unweigerlich eine Träne über die Wange, welche letztendlich in dem endlosen Meer dieses Strandes vertrocknete und verschwand, in einer unverständlichen Welt gleichermaßen mit dem, wohin seine Liebe verschwunden war. Seine Gefühle, die er tief im innersten seines Selbst vergrub, an denen schien er bald zu zerbrechen, an seinem groben Selbstmitleid, unvergleichlich mit dem, was ihm getan wurde.
„Karen, eine Frau, die einzig und allein das war, wofür ich lebte. Meine Frau, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen wollte“, sprach er nachdenklich, während er eine weitere Träne hinfort wischte, die ihm peinlich in den Augen erschien, die ihn derzeit beobachteten.
Der Wind wog sich im Gleichgewicht der untergehenden Sonne und die Dunkelheit verbreitete sich wie ein ausstrebendes Laubfeuer inmitten eines gewaltigen ausgetrockneten Waldes. Momentan prägte eisige Stille die kühle Atmosphäre. Und langsam schien Thomes J. allmählich aufzutauen, gegenüber der Frau, die sich ihm annahm.
„Ist Sie verstorben?“ Es fiel ihm sichtlich schwer, darüber offen zu sprechen.
„Eine unheilbare Krankheit nahm ihr das Leben, deren Bekämpfung damals machtlos zu sein schien. Die Krankheit war der Anfang vom Ende, eine Person, die darum kämpfte, nicht einem Gott hingegeben zu werden, der nicht einmal versuchte, um ihr Leben zu kämpfen. Sie verlor und ich blieb zurück, allein mit dem Gedanken, damit Leben zu müssen, was unaufhörlich passiert ist.“
„Sie müssen sie sehr geliebt haben, nicht wahr?“
„Beide ergänzten wir uns ineinander. Wir waren füreinander bestimmt, daß wußten wir seit dem Zeitpunkt, an dem wir uns kennenlernten. Irgendwie bestand zwischen uns eine Seelenbekanntschaft der besonderen Art, dennoch verschwiegen wir uns dies gegenseitig, weil wir wußten, daß es der jeweils andere wußte“, meinte Thomes J. völlig überzeugt von dem Gedanken, daß nichts was sie nicht kannten, ihnen Fremd zu sein schien. Plötzlich offenbarte er seine tiefsten Geheimnisse, er kannte sich selbst kaum mehr.
„Wie konnten sie beide sich da so sicher sein?“, fragte sie und befestigte ihr langes welliges Haar hinter ihrem Ohr. Interessiert hörte sie den wohl klingenden Worten ihres Gegenübers zu, fasziniert von dem Gedanken, eine ähnliche Bekanntschaft machen zu können.
„Es ist das Gefühl, was uns einander verbunden hat. Ich fühlte es bei jedem Gespräch, welches wir unentwegt jeden Tag bestritten. Zuerst sind es die schier endlosen Gedanken, die sich im Kopf ansammeln und demnach die Hormone im Körper verrückt spielen lassen. Das faszinierende am Partner, was einem erst Bewußt wird, wenn man ihn das erste mal in die Augen gesehen hat. Dann weiß man, ob dies der richtige ist, und wenn er es ist, dann scheint niemand mehr dieser Welt einen aufhalten zu können, daß zu tun, was vorherbestimmt zu sein scheint. Dein Schicksal, mit dem du konfrontiert wirst und leben musst oder besser gesagt, willst. Es ist das, was du dir wünschst und dir zuallererst erfüllt wird. Alles andere scheint dir plötzlich egal, es zählt nur noch die Liebe zwischen dir und deinem Partner, der dir das erste mal in die Augen gesehen hat und dir gedanklich sagt, daß es so ist, wie es zu sein scheint, obwohl niemals etwas so ist, wie es zu sein scheint.“
Der Strand war leer, Gottverlassen in diesen Stunden, die sich über den Tag immer zu vielen ansammelten. Die innere Ruhe, die in einem am Abend zurückkehrte, verlieh einem die Stärke, die man brauchte, um einen weiteren schmerzhaften Tag zu verleben. So war es auch bei Thomes J., der sich endlos in Traurigkeit verlor und nicht mehr heraus zu finden schien. Aber vielleicht konnte ihm diese Frau helfen. Vielleicht war sie die letzte Chance, die ihm gewährt wurde.
„Und Sie glauben, daß so etwas mit einer anderen Frau nie wieder passieren kann?“
Thomes J. schaute unerwartet auf. Er sah ihr in die Augen und dann wieder herab, in den endlos weiten Sand. Mit seiner ausdruckslosen Miene versank er erneut in gedankenlosen Spielen voller Selbstmitleid. Immerhin hatte er seine große Liebe verloren, mit der er eins war.
„Nein, ich denke nicht. Allerdings kann ich es ohnehin nicht behaupten. Aber ich denke mal, daß Gott, oder auch das Schicksal uns nur eine Chance im Leben gibt, daß zu erreichen, wonach wir gewillt sind fast ein Leben lang zu suchen. Nach der ewigen Liebe.“ Seine Augen kreisten nachdenklich. Seine Stirn lag in Falten und plötzlich fuhr ihm eine Frage durch den Kopf, die ihn nicht mehr los ließ, bis er sie stellte. „Wie heißen Sie eigentlich?“
„Celest“, lächelte sie über beide Ohren.
„Ein sehr schöner Name“, legte er ein Kompliment nach.
„Geben Sie sich einen Ruck, stehen Sie auf und machen Sie sich wieder auf die Suche. Und auch wenn Sie niemanden finden, sollten Sie ihr Leben nicht aufgeben. Sie sind vielleicht hier, um etwas zu erreichen, vielleicht diesen Konflikt zu bewältigen in einer Art und Weise, wie Sie sie zuvor nicht kannten. Denken Sie sich was aus, und Sie werden sehen, es wird sich damit leben können“, sprach sie aus ganzem Herzen, während sie aus dem kalten Sand aufgestanden war und denselbigen von ihrer kurzen grauen unschicklichen Hose streifte. Thomes J. zollte ihr keinen Blick, obwohl er sich ihre entscheidenden Worte durch den Kopf gehen ließ. Er verstand es anscheinend, die Worte, trotz des anhaltenden starken Schmerzes, in Taten umzusetzen. Wie ausgewechselt stand er entschlossen auf und als er ihr eine treffende Frage stellen wollte, war sie längst verschwunden, spurlos im Sande verlaufen. Weit und breit war nichts von ihr zu sehen. Enttäuscht blickte er in die endlose Ferne, die sich mittlerweile in Dunkelheit verlor.
Und plötzlich schoß ihm ein Gedanke durch den Kopf, mit wem er sich da eigentlich unterhalten hatte? War es seine innere Stimme gewesen oder war es jemand, der nicht von hier sein konnte. Jemand, der ihn beobachtete, in jeder Weise beschützte oder behütete. Er konnte sich die Umstände nicht erklären. Und so ging er fort, in der Hoffnung, am morgigen Tag einen neuen Anfang finden zu können.
__________________
cu
M.

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

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ja,

das wäre eine schöne geschichte, wenn sie nicht so unglaublich viele fehler enthalten würde. "Blicke galten dem verwegenen Horizont, den sie eingeschlagen hatte" erst ist der horizont verwegen, dann wird er eingeschlagen? was is n überhaupt ein verwegener horizont? "Doch aber dann lief sie . . ." klingt genau wie "um zu für damit ich mir eine brezel kaufen kann, brauch ich geld". und woher weiß die frau plötzlich, daß sie helfen kann? dann "ihre Miene schlug in einfältige Sorge um". das geht doch gar nicht. die miene kann einfältig oder besorgt wirken. den rest hab ich nicht notiert, sonst könnte ich ja auch gleich komplett deinen text korrigieren und das wäre anmaßend. ganz lieb grüßt
__________________
Old Icke

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Breimann
???
Registriert: Dec 2000

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Ich schaffte ein knappes Drittel,

und das will bei deisem 6-seitenstück schon was heißen!
Liebe(r) Costner, sei nicht böse, aber das ist nicht auszuhalten!
flammarion hat mit ihrem guten, sensiblen Gespür die richtigen Anmerkungen gemacht. Das Wesentliche, und das sollte jeder Autor wissen:

1. Die schrecklichen Attribute müssen weg!!! anschmiegsam, wunderschön, leicht, blauschimmernd, unwiderstehlich, geschmeidig, zärtlich, bedeutsam, verwegen und, und, und. Diese Aufzählung stammt aus den ersten 12 Zeilen!!

2. Es muss stimmen!! Wenn im Satz das
>geschmeidig und zärtlich erscheinende Gesicht<
beschrieben wird, was an sich schon unerträglich ist, und dann im nächsten Satz seine
>verwegene Miene<
auf einen einstürmt, im gleichen Satz er dann aber wieder
>gedankenlos den Kopf hängen<
lässt, dann packt einen das Grausen!

3. Die vielen Fehler!! Es gibt, wie flammarion sagt, keinen verwegenen Horizont und wenn der dann noch einfach eingeschlagen wird! Brutal! Irgendwann
>trabt sie nachdenklich auf ihn zu<
was im Regelfall ein müder Gaul tut. Der Gipfel ist dann
>die schweigende Still<
in die ich danach lieber wieder eingekehrt bin.

Liebe(r) Costner, das, was flammarion und ich hier kritisieren, ich will ehrlich sein und sagen, "verreißen", sollte dich nicht ganz mutlos machen. Kritik ist immer auch Hilfe - und wer brauchte die nicht! Weißt du, wie oft ich schon kritisiert worden bin? Und jede! Kritik hat mir geholfen, hat meinen Stil verbessert.
Bitte, mach es nie zu gefühlvoll! Bitte, lass die vielen unsäglich Attribute weg; sie gehören nur ins Stück, wenn sie notwendigerweise etwas beschreiben müssen! Bitte sei genau! Beschreibe das, was du dir vor deinem inneren Auge vorstellen kannst, nicht mehr! Der Leser ist aufmerksam – und du schreibst doch für den aufmerksamen, kritischen Leser!
Liebe, aufmunternde Grüße von
eduard

__________________
Ich schreibe - also bin ich.

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Costner
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2001

Werke: 21
Kommentare: 41
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:-)

nö nö
das ist eine uralte geschichte, die ich niemals wieder angesehen und überarbeitet habe.
hatte sie gestern abend nur schnell ins netz gestellt, weil die geschichte einfach zu einer situation paßt, in der sich eine freundin von mir befindet. ich wollte ihr das lesen lassen.
ich weiss, viele fehler...aber das war für mich im moment der sorge, worüber ihr nichts wisst, einfach egal!

danke trotzdem

cu

__________________
cu
M.

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Costner
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2001

Werke: 21
Kommentare: 41
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hmmmmm...

da fällt mir dann aber groberweise doch etwas auf.
ihr habt anscheinend nicht richtig gelesen und beide schnell den scheinbaren fehler kritisiert, der keiner ist.

>Es gibt, wie flammarion sagt, keinen verwegenen Horizont und wenn der dann noch einfach eingeschlagen wird! Brutal!>

bei allem Respekt, aber hier ist doch nicht von einem einschlagenden Horizont die Rede, sondern mehr von ihrem Blick...nicht "ihren Blicken", sondern ihrem Blick, wobei man bedenken muss, dass es sich hier ebenfalls um einen Fehler handelt. Es hätte nicht in der Mehrzahl geschrieben werden dürfen!



__________________
cu
M.

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Breimann
???
Registriert: Dec 2000

Werke: 38
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Falsch,

so einfach ist unsere wunderschöne deutsche Sprache eben nicht; sie muss richtig angewendet werden, liebe(r) Costner.
In dem Satz heißt es: >Ihre Blicle gelten dem verwegenen Horizont, den sie geradewegs eingeschlagen hatte.<
Das heißt zu deutsch: Sie hat ihn eingeschlagen - wie eine Fensterscheibe.
Aber es ist müßig, wenn du dich an diesem Satz klammerst. Es geht u´s Ganze, wie bereits gesagt. Aber meine Hoffnung sinkt!
"Da hilft´s nix", sagte der Mauerer und stieß die schiefe Mauer um!!

Schlimmer finde ich allerdings die erste Antwort. Eine schon damals schlechte Geschichte wird nicht besser, wenn sie heute ins Internet gestellt wird. Mag eine Freundin da eine Anregung für sowas sein, dann aber bitte richtig erzählt. Wenigsten die Fehler hättest du raus machen müssen! Was sollen wir Leser, die uns die Mühe machen, das Ding zu lesen - und zu kritisieren, von so einer mal schnell ins Internet gestellten Sache denn halten? So einen Quatsch tun wir uns nicht an! Das macht mich zornig und ich werde demnächst bei Arbeiten von Costner nicht mehr so reagieren; es könnte ja wieder so ein Schnellschuss sein!
eduard
__________________
Ich schreibe - also bin ich.

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