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Leselupe.de > Ungereimtes
Zwischenzeiten
Eingestellt am 20. 02. 2008 11:52


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Eve
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Zwischenzeiten

Verharren im Gestern,
das längst vergangen ist.
Herzstillstand.

Irgendwo da vorne
wartet das Morgen.
Bewegungslosigkeit.

Etwas atmet –
ich bin es nicht.

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Eve
Routinierter Autor
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Hallo Bernd,

quote:
Gibt es mehr Gegenwart als den Atem?
damit hast du Recht ... und wenn das schon weh tut oder sich anfühlt, als sei nicht das Lyr.Ich selbst derjenige, der atmet, sondern etwas anderes - dann ist die Entfernung deutlich sicht- und spürbar.

Der Text soll auch absichtlich so kurz sein, um die Bewegungslosigkeit zu verdeutlichen, den Stillstand. Nicht mal die Worte fliegen, alles ist abgehackt, angehalten in einem Moment, der schon vorbei ist (und den der Trauernde nicht wahrhaben will).

Vielen Dank für deinen Kommentar und die Bewertung :-)

Viele Grüße,
Eve

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Franka
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Hallo Eve,

ich habe lange überlegt, ob ich noch schreiben soll, denn das Feedback ist ja überwiegend sehr gut, und jetzt komme ich ...
Ich habe ein Problem mit dem ersten Vers. Gestern liegt immer in der Vergangenheit, weshalb also die Doppelung? Leider habe ich jetzt auch keine Idee vorrätig.

Lieben Gruß
Franka

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Eve
Routinierter Autor
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Hallo Franka,

quote:
Verharren im Gestern,
das längst vergangen ist.
Herzstillstand.
tatsächlich hatte ich in meiner ersten Version "Verharren im Moment, der längst vergangen ist."

Der Moment sollte betonen, dass das LyrIch sich krampfhaft an etwas festhalten will, dass auf der einen Seite scheinbar eben noch vorhanden war, in Wirklichkeit aber längst schon vorbei, vergangen ist. Meist ist es ja so, wenn es etwas zerbricht, zerbricht es nicht in dem Moment, in dem jemand davon Kenntnis bekommt, sondern es ist schon weit früher kaputt gegangen, bestand also auch vor ein paar Minuten nicht mehr. Nur wusste das LyrIch das da noch nicht.

Als ich mich entschieden habe, den "Moment" in "Gestern" zu ändern, dachte ich, das klingt etwas ferner, pauschaler als "Moment" ...

Meiner Meinung nach muss es aber nicht negativ sein, dass in der ersten Strophe eine Dopplung durch "Gestern" und "vergangen" auftaucht. So betont es noch mehr, dass etwas vorbei ist ... oder meinst du, es ist zuviel?

Viele Grüße,
Eve

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Franka
Foren-Redakteur
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Hallo Eve,

ich finde doch, dass es zu viel ist. Laß mir ein Wochenende Zeit, vielleicht fällt mir ja was an. Ich mag dein Gedicht, besonders wegen der beiden letzten Zeilen.

Hier nur mal so eine Idee, aber die ist noch nicht reif.

Verharren im Gestern,
das Heute tritt nicht ein. (erstarrt vor der Tür/ träumt nur das Leben)
Herzstillstand.


Lieben Gruß
Franka

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Franka
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So, wie versprochen bin ich wieder da. Hier mein Vorschlag, vielleicht magst du dich ja mit ihm anfreunden, oder dir kommt dadurch eine viel bessere Idee:

Verharren in Zeiten,
die längst vergangen.
Herzstillstand.

Für Zeiten ist auch jede genauere Angabe möglich: Tage, Wochen, Monate, Jahre.


Lieben Gruß
Franka

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