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Leselupe.de > Ungereimtes
abgeschlossen
Eingestellt am 05. 11. 2009 11:52


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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1589
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abgeschlossen


du sprachst da.von
die welt zu erobern
mir h├Ątte ein kleins h├Ąuschen gereicht

so sind wir
um uns herum.gezogen
mal ein- mal aus- mal an-

immer aber hat es
gezogen dabei durch die
un.dichten fenster.scheiben

schlecht ver.dichtete gedanken
- mit&ohne (gro├če) spr├╝nge (gedanken.fenster) -
st├╝rmische erkl├Ąrungen

waren es
von leben&liebe
&liebes.leben&lebens.liebe

am ende war da noch
ein t├╝ren.schlagen
dann war dieses

kapitel schlie├č.lich ab.geschlossen
du hast die schl├╝ssel
mit.genommen

worauf ich
die schl├Âsser tauschte
zu meiner ein.raum.wohnung

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 05. 11. 2009 11:52
Version vom 05. 11. 2009 14:39
Version vom 05. 11. 2009 18:03

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10345
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Lieber Walther,

da setze ich jetzt mal voraus, dass das Lyri nicht mit Deiner Person identisch ist.

Dein Text, ausschlie├člich mit dem Bild des Hauses arbeitend,
spricht auf raffinierte Weise davon, was zwei Menschen miteinander durchlebt haben. Sehr gelungen, dass Du daf├╝r die Intimit├Ąt der eigenen vier W├Ąnde gew├Ąhlt hast.

Die eingef├╝gten Punkte geben den jeweiligen W├Ârten Mehrfachbedeutungen.

Wenn die W├╝nsche so extrem einander gegen├╝berstehen, wie Du es in den ersten Zeilen sagst, wundert es nicht, dass es zu Zugluft und letztendlichem T├╝renschlagen kam.

Die mit.genommenen Schl├╝ssel suggerieren, dass hier nicht nur etwas mitgenommen wurde, sondern dass dem Lyri etwas Uners├Ątzliches f├╝r immer genommen wurde.

Die ein.raum.wohnung lese ich f├╝r die Innenwelt des Lyri.

Dort kann jetzt nur der noch hineingelangen, der von sich aus den passenden Schl├╝ssel besitzt.

Ich w├╝nschte, ich h├Ątte mehr Zeit f├╝r solche Spiele mit geschriebener Sprache. Das ist durchaus reizvoll. So einen Text laut vorzutragen, ist jedoch gar nicht einfach, aber geschrieben entfaltet er seine klare Aussage sehr gut.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

Werke: 1029
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Hallo Walther,

gef├Ąllt mir, wie du hier Au├čen- und Innenwelt einer Beziehung miteinander verwebst. Die eingestreuten Punkte empfinde ich als interessantes Stilmittel, jedoch bei "ge.danke.n" nicht gelungen. Ich w├╝rde es nur bei wirklich wichtigen Schl├╝sselw├Ârtern verwenden, auch wirkt der Text mit den zus├Ątzlichen "&" und "()" ein wenig ├╝berladen.
LG
Manfred

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1589
Kommentare: 9730
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Hallo Vera-Lena,

vielen Dank f├╝r Deine einf├╝hlsame Besprechung. F├╝r mich ist das Schreiben ein kurzer Ausstieg aus der Alltagswirklichkeit. Es geschieht sozusagen "nebenbei". Danach springe ich in die Wirklichkeit der Broterwerbs zur├╝ck, habe aber meinen Kopf etwas "gel├╝ftet".

So ist auch dieses Schreibst├╝ck entstanden. Es arbeitet ein Mi├čverst├Ąndnis auf, das zwischen Paaren gerne entsteht. Man redet nicht genug miteinander und dann oft aneinander vorbei. Anspr├╝che k├Ânnen aber nur durch Gedankenaustausch, der auch die Benennung von Dingen umfa├čt, die unangenehm sind, ausgeglichen und zufriedengestellt werden.

Danke und lieber Gru├č W.

Hallo Perry,

danke f├╝r Deine Hinweise und Deinen Beitrag. Ich habe, Deinem Vorschlag folgend, die Punkte im Wort "gedanken" entfernt.

Bester Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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