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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
alex anders denken
Eingestellt am 28. 05. 2008 14:43


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Ohrensch├╝tzer
???
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A L E X A N D E R S D E N K E N

g l i g b n f s a n n n n n
e a s e l e r e j e e e e e
h e t h e i a n t m r f h
t u t i n u n s A h u c
t b b a o R a a d
s e e h t i m D f k e
o t s e m m a
n u u s s i N t e m
n A c t e k e A u u
e L h e h o n e a e s
E r e i n X h n e
i X g n r e n E s
m e i b p o L r h o
A r c r e s A e c e
w N n h a r d i b
e e t v t t s
s D e e r s d
t E g u r t e u s r
e R e m u n a s i
n s j l n u w
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Der Ohrensch├╝tzer

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ENachtigall
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Kunst

Ich bin hellauf begeistert; das Ding l├Ąsst sich als Schiebe-Gedicht lesen. Wenn ich die einzelnen Zeilen jongliere entbl├Â├čt sich ein vielschichtiger Kontext!
Ein geniales interaktives Wortspiel.

Idee und Ausf├╝hrung: unverbesserlich ohrengesch├╝tzt

Lieben Gru├č, Elke

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Ohrensch├╝tzer
???
Registriert: Oct 2002

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Vielen Dank f├╝r die freundlichen Kommentare.

Es ist sch├Ân, wenn man einen so schwierig zu lesenden und zu interpretierenden Text kommentarlos einstellen kann und es Menschen wie Elke gibt, die den Autor schon gut genug kennen, um zu wissen, dass es sich um einen vielschichtigen Text handeln muss, bei dem sich zwei Mal nachsehen lohnt. Bravo! Nicht ohne Grund steht (auch) "anders denken" im Titel und das dr├╝ckt sich hier auch in der Pr├Ąsentationsform aus. Bzw ist die Pr├Ąsentationsform nicht wegzudenkender Teil des Gedichts.

Falls jemand Probleme mit der Darstellungsform hat (dass sie unleserlich ist oder Buchstaben fehlen), bitte melden. Der Text steht noch in einem anderen Forum, f├╝r das ich aber der Fairness halber hier in der LL nur ungern "Werbung" machen m├Âchte.

Sch├Âne Gr├╝├če,
__________________
Der Ohrensch├╝tzer

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penelope
Guest
Registriert: Not Yet

lieber ohrensch├╝tzer,

wieso ist mir dieser kongeniale text entgangen... ich bin untr├Âstlich nicht so intensiv in diesem forum zu recherchieren...

nun: was soll ich sagen: dein lesen hat mich ja schon so sehr begeistert, dass mich, was ich hier vorfinde, umso mehr eingenommen hat, weil es eine form von lyrik ist, die einem die schuhe auszieht...
gut: was passiert beim lesen deines scheinbar unlesbaren textes: der moment, schnittpunkt oder traum, kommt daher: zum beispiel aus der nicht enden wollenden lekt├╝re: das hei├čt: es wird gelesen und gelesen, und, in etwa gleichzeitig, nat├╝rlich auch geschrieben...
das reden vom lesen als schrift ist bei dir mit sich selbst verwoben: du liest, wie du schreibst, und: du schreibst so genial, wie du etwas lesen kannst!
dein wort, zun├Ąchst geheimnis f├╝r das auge, sie wird im sch├Ânsten sinn (des wortes) empfangen und tr├Ągt uns durch ihr zeichengebilde, die fortsetzung jenes h├╝gels, der von der landschaft des wahrgenommenen in die zu zeichnende des empfundenen ├╝bergeht. die dichtung ist somit irgendwo, ist drinnen drau├čen, ist postbote der fremden leseart. das und diese empf├Ąngt sie, sendet sie als die ihre an uns. die kan├Ąle der botschaft macht sie gewollt por├Âs, zu ihrem methodischen wider den zwang zur methode: es sind diese, ja, wie soll ich es ausdr├╝cken, es sind wie kommunizierende r├Âhren, die wachsen in und mit der rede verwebt durch die l├Âcher des por├Âsen hindurch, um dann in schrift zu m├╝nden, besser: munden, da empfindung und wahrnehmung kurz eins werden und den sprechmund besetzen. mund und bewusstsein, rede und schrift spalten sich dennoch immer wieder, bei dir erkenne ich diese methode, und sie ist f├╝r mich etwas, was man nicht mehr loslassen sollte: zum beispiel in den namen (der vorstellung dessen, das ist, was hei├čt), und, in den k├Ârper (des wortes, seiner buchstaben, vokale und konsonanten): nur so, lieber ohrensch├╝tzer, kann das wort fleisch werden... und aus einem text gebrockt, umgesetzt und neu daraus sprie├čend: ins fleisch der schrift ist es ein sein f├╝r sich, umgesetzt, das wort, und das kommt vom anderen, vom wort davor, damit es das n├Ąchste im eigenen sein kann...

es fehlen mir eigentlich die richtigen worte daf├╝r...

lg penelope

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