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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
allein, niemand und jemand und ich
Eingestellt am 13. 10. 2012 01:07


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mustafa
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Registriert: Oct 2003

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Allein, Niemand, Jemand und Ich


Ich sitze hier mit Allein.
Allein ist immer bei mir,
wenn mich ein Keiner besucht von Euch.

Er hört mir zu,
ich frage ihn – er antwortet mir.
Nie will er was trinken
und
ich trinke ein Glas für ihn – auf ihn.

Er ist mein liebster Freund,
wenn mich nicht besucht ein Niemand von Euch!

Allein und Niemand verstehen sich gut.
Niemand ist ein jemand.
Eben Niemand.

Doch außer mir und Allein hat Niemand niemand.
So gesellt sich Niemand zu mir,
wenn ich sitze mit Allein auf ein Bier.
Wir verstehen uns gut.

Jemand betritt das Cafe.
Niemand und Allein – weg sind sie.
Jemand setzt sich zu mir.
„Allein, oder ist niemand bei Dir?“
und Jemand redet mit mir.


Ich vermisse Niemand und Allein.
Sie sind immer nur dann bei mir,
wenn sich Jemand nicht setzt zur mir.

Allein und Niemand vertragen sich.
Doch Jemand ist es,
der die Ruhe durchbricht!

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