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Leselupe.de > Ungereimtes
allein
Eingestellt am 19. 08. 2006 22:00


Autor
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Lonelysoul
???
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allein



Der Himmel
senkt sich
umarmt
das Meer

rotgoldene
Wolkenfahnen
vergl├╝hen
steinstill

mich friert

allein




__________________
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit (Friedrich Schiller)

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Inu
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Hallo Lonelysoul

W├Ąre das Bild nicht klarer so:


Der Himmel
senkt sich
umarmt
das Meer

oder:

Das Meer
hebt sich
umarmt
den Himmel

rotgoldene
Wolkenfahnen
vergl├╝hen
steinstill

mich friert

allein


Liebe Gr├╝├če
Inu






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Lonelysoul
???
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Liebe Inu,

gute Frage...

ich bin grad am ├╝berlegen
aber irgendwie finde ich beide richtig,
kann mich aber auch irren!
Vielleicht meldet sich noch jemand
zu Wort, mal schauen.
Aufjedenfall herzlichen Dank f├╝r deine
Vorschl├Ąge die mir sehr gut gefallen.

Liebe Gr├╝├če

Lisa
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Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit (Friedrich Schiller)

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dockanay
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liebe lisa,

der himmel liegt erkrankt im bett und das meer beugt sich ├╝ber ihn, ich kann das sehen, das ist also gut m├Âglich... ich w├╝rde, meines erachtens, das original nicht ver├Ąndern...

lg dockanay

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Lonelysoul
???
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Lieber Ismail,

deine Zustimmung bedeutet mir sehr viel.

Herzlichen Dank!

Lieben Gru├č

Lisa
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Sandra
Guest
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Hallo Lisa,

ich habe dein Gedicht jetzt mehrmals gelesen. Es tr├Ągt deine typische Note, was hei├čen soll, es hat mir sehr gut gefallen.
Satzstruktur und Zeilenumbruch halte ich f├╝r sehr akzentuiert. Das 'allein' als letzte Zeile l├Ąsst uns ebenfalls ein 'allein' f├╝hlen und nachempfinden. Es steht dort wundersch├Ân und einsam , wie es sein muss.
Dennoch w├╝rde ich gerne Inus Vorschlag aufnehmen und ihn auch best├Ątigen. Folgende Version w├Ąre stimmiger:

Der Himmel
senkt sich
umarmt
das Meer


Das Bild des Meeres, welches sich senkt ist m.E. nicht stimmig. Durch das Untergehen oder Senken der Sonne am Himmel (Wolkenfahnen vergl├╝hen) entsteht ein anderer visueller Eindruck. Das Gl├╝hen erscheint mir, ebenfalls wie ein Sterben oder ein Vergehen. (Deshalb auch Sonnenuntergang.) Dieses Gef├╝hl ist aber nicht dem Himmel anhaftend, sondern der Absatz soll auf das Gef├╝hl und die Stimmung der Prot. einstimmen und dorthin leiten. Somit ist nicht der Himmel erkrankt. Er agiert als leitende Metapher, die zum pointierten Ende hin├╝ber f├╝hrt und darauf einstimmt. Das gelingt jedoch nicht, wenn eine Unstimmigkeit im ersten Absatz den Leser stutzen oder gar zu fest an diesem Bild haften l├Ąsst.


Das Meer
hebt sich
umarmt
den Himmel

Dies ist auch ein sch├Âner Vorschlag von Inu. Da man die Bewegung vom Meer sehr bildlich vor Augen hat. Allerdings findet sich hier keine ├ťberleitung zum Sonnenuntergang oder zu dem letzten Gl├╝hen. Das Meer ist Hauptakteur und bringt aus diesem Grund eine gewisse Unruhe in das Geschehen (Wut, Uneins mit sich sein etc.) und leitet somit auch nicht das Gef├╝hl der Einsamkeit ein.

Kurz stie├č ich mich an 'ich friere'. Stand es doch im Gegensatz zu dem Gl├╝hen zuvor. Doch ich lese dich lange genug, um zu wissen, wie gerne du mit (scheinbaren) Widerspr├╝chen arbeitest. Und 'das Frieren' passt hier auch wunderbar. Es brauchte nur kurz bis ich dahin kam, doch die Zeit gab mir deine Leerzeile und die Lust, die ich so oft bei deinen Gedichten empfinden, nochmals zu lesen.

LG
Sandra

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Lonelysoul
???
Registriert: Mar 2006

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Liebe Sandra,

nach diesen ausf├╝hrlichen Kommentar,
f├╝r den ich mich aufs herzlichste
bedanken m├Âchte, entscheide ich mich
doch f├╝r Inus ersten Vorschlag und
├Ąndere mein Gedicht auf diesen.
An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank
liebe Inu.

Lieben Gru├č

Lisa

PS: Es freut mich immer sehr dich hier
bei mir zu lesen. DANKE
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Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit (Friedrich Schiller)

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