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Leselupe.de > Ungereimtes
am rande: scham (geänderte Fassung)
Eingestellt am 22. 07. 2003 12:27


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Jongleur
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am rande: scham


wenn nichts
weiter bleibt
will ich
aller scham
eine maske vorbinden

rot leuchtet
am rande
dann höchstens
ein stück wehe
stirn hervor

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Odyssee
Häufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 17
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Lieber Jongleur,

es ist wirklich schön anzusehen, wie du mit den Wortern und ihreren Auslegungen spielst. Ich glaube das Gedicht einigermaßen interpretieren zu können, wäre aber eher daran interessiert deine Interpretation von diesem Werk zu lesen. Steht die Maske für eine Flucht, ein Versteckspiel? Und ist die Strin der Widerstand.

Ich freue mich sehr auf deine Antwort
Odyssee
__________________
keep on writing !

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Jongleur
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Aug 2001

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Interpretation

Liebe Odyssee,
danke fürs Lesen und Deine Besprechung.
Ich freu mich, dass Du Spaß hast, wie ich mit Wörtern und Sprache umgehe und dass Du Dich herausgefordert sahst, dem Gedicht etwas zu entnehmen!
Du liest etwas heraus - und es bleiben Fragen.
Die Maske - eine Flucht, so liest Du es. Vielleicht Versteckspiel. Die Stirn bietet Widerstand.
Nun, ja. Ja. Ich denke - das alles steckt drin. (und noch mehr hab ich verpackt)
Und *michdrehundwinde* -- wichtig finde ich das, was ein Leser erfährt, empfindet, schließt. Alles andere, was ich nun als Schreiber gemeint und gewollt haben könnte, ist Schall und Rauch. Es zählt das, was ankommt.
Und manchmal nimmt sich jeder Leser etwas anderes aus einem Text mit. Einem gefällt er, die nächste lehnt ihn ab.
Es gibt, finde ich, auch kein "richtig" und kein "falsch".
Dass wir uns hier austauschen können, gibt dann manchmal dem Schreiber die Gelegenheit zu hören, ob seine Intention angekommen ist - oder ob er, wenn er sich und den Text falsch verstanden fühlt, etwas verändern möchte.
Naja, und aus all diesen Gründen *michdrehundwinde* *bittenichtbössein* interpretier ich mich nicht so arg gern selbst ...
Aber weil Du so lieb fragst - und ich doch nicht garstig sein will oder hochnäsig scheinen ... also: ich habe hier so ziemlich alles 1:1 gemeint, wobei die "Maske" ein so gängiges Bild ist für ein übergestülptes Gesicht, eine undurchdringliche Mimik, dass dies auch quasi 1:1 ist. Und Scham ... ja, Scham ...
Lieben Gruß zurück an Dich
vom Jongleur

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lapismont
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Registriert: Jul 2001

Werke: 215
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wehe!

Hallo Odyssee,

um Dir noch einen Anhaltspunkt für eine eigene Interpretation zu geben:

Mir gefällt besonders das "wehe" . Zum einen sehe ich darin Unbehagen (Stirn/Kopfweh) und zum anderen bringt es mir auch ein Stück Flucht auf der die Haare von der Stirn wehen.
Einer dritten Bedeutung, nämlich der einer Drohung, fehlt nur das Ausrufezeichen.

Ein tolles Wort!

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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