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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
an den vater (Fraktalett)
Eingestellt am 09. 12. 2013 12:34


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Val Sidal
???
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trage
deine augen
etwas haar
ig den mund
halten!

er
kenne
mich und an
atme schmerz… für...trockne tränen
für…………………dich……………..tapfer
eine um……........…hasse.…..……groß stark
arme…………......……mich!………….……wie ein
bekämpfe dich!……………….....……………….mann!



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Val Sidal
???
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@rogathe

entschuldige, dass dir mein experiment schmerzen bereitet.
um die frage der selbstähnlichkeit anzugehen, habe ich zunächst zwei dinge gemacht:
1. ich habe das fraktal (Sierpienski Dreieck, 1 Iteration) dekomponiert und

2. die komponenten in eine sequenz gebracht, die meiner intention am nächsten kommt:

kern-strophe
abwicklungskomponente 1
abwicklungskomponente 2
abwicklungskomponente 3


die so entstandenen strophenfolge habe ich vor das Fraktal gestellt.

die kernstrophe ist standard dunkelgrün. sie ist der ausgangspunkt und verdichtet maximal den emotionalen und verstandesmäßigen gestus.

die abwicklungsstrophen sind blau markiert. sie stellen spezialisierungen des kerns dar - als wĂĽrde man mit einem filter hineinzoomen. welche filter ich verwende, habe ich in den ĂĽberschriften angegeben.

nun zu einigen facetten der fraktalen selbstähnlichkeit:

1. struktur/form
strukturell sind die abwicklungsstrophen kopien des kern (mit kleinen, gewollten defekten, um die graphische erscheinung zu erleichtern -- wie in der natur, wo das fraktale prinzip häufig vorkommt, aber fast nie mit der präzision der mathematik wirkt)
2. inhalt
wie oben erwähnt, trägt jede abwicklungsstrophe semantische und semiotische referenzen (immitationen/kontraste usw.) des kerns.
3, bild
die bildliche darstellung der graphischen selbstähnlichkeit ist mit den mitteln des LL-editors kaum machbar.

das angestrebte ergebnis: der kern, die einzelnen kompenenten und ihre zusammenstellung zu einem gesamtbild sollen jeweils konsistent und kohärent gedichte d.h. irgendwie schöne sprachliche manifestationen sein, die dem leser optische, innerakustische, emotionale und kognitive anschluss bieten.

in jedem abwicklungssegment ist bereits der Keim der nächsten Iteration angelegt, d.h. die nächste abwicklungsebene, nach irgendwelchen kriterien/filtern, die der poet nach gusto wählt.

ich hoffe, das hilft etwas, um deinen frust zu mindern.

ich bin zwar recht fit, was die mathematik der fraktale betrifft, aber mit der fraktalen form "Fraktalett" beschäftige ich mich erst seit wenigen wochen.

meinen ersten versuch, der nach diesem bauprinzip entstanden ist, hatte ich unter "Ungereimtes" vorgestellt, Titel: "religion". im dialog ĂĽber das gedicht sind wir auf die konstruktionsaspekte nicht eingegangen. auf den versuch, das gedicht als fraktales bild darzustellen hatte, ich verzichtet.

danke fĂĽr dein interesse an dem experiment.
deine fragen, gedanken, ideen dazu interessieren mich sehr.

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valS
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rogathe
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Hallo Val,
so hilfreich die "Konstruktionsanweisung" für das Verständnis dieser neuen Gedichtform ist, als Teil des "Werks" beeinträchtigt sie empfindlich die Lesbarkeit. Von der Poesie des Texts geht auf diese Weise viel verloren, fürchte ich.
Vielleicht solltest du sie im Faden "Theoretisches: Fraktalett", unterbringen.

LG rogathe

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