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Leselupe.de > Ungereimtes
antinomien der liebe
Eingestellt am 03. 12. 2011 09:04


Autor
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HerbertH
???
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antinomien der liebe

eins
mit dem du
zu werden
zu sein

zwei
lebendige stränge
aufzudröseln
zu spleißen

drei
jahre tage leben
zu zu lassen
aufwachsen zu lassen

viele
genetische erinnerungen
in einem satz zu vereinen
in die welt zu multiplizieren

Version vom 03. 12. 2011 09:04
Version vom 03. 12. 2011 11:44
Version vom 03. 12. 2011 13:39

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Vera-Lena
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Lieber Herbert,

aus meiner Sicht geht es hier um das Spiel mit Zahlen. Der Titel deuet ja schon darauf hin. Man könnte es ganz knapp so sagen: 1+1=3.

Die Liebe bekommt es hin, dass da zwei Menschen sich in die Welt hinein multiplizieren können und insofern macht 1+1= unendlich.

(Die liegende Acht habe ich nicht auf meiner Tastatur. Die w√ľrde sich hier eleganter ausnehmen.)

Die Antinomie dabei ist die Tatsache, dass 1+1 eigentlich 2 macht.

Aber in der Liebe ist es anders.

Zwei gehen da wieder auf die 1, die Einheit, zu und durch ihre Verschiedenheit (die ganau entgegengesetzten Pole männlich und weiblich) wird es möglich, dass trotzdem eine 3 entstehen kann.

Es ist ein Liebesgedicht ausgedr√ľckt durch Zahlen.

Irgendwo habe ich auch einmal so etwas √Ąhnliches probiert in der LL, aber ich wei√ü nicht mehr, wie es hei√üt und wo es steht.

Deines hier gefällt mir sehr gut.

Liebe Gr√ľ√üe
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Liebe Vera-Lena,

in der Tat spielen hier Zahlen in das Gedicht, hervorgehoben als Versbeginn.

Die Idee, die Antinomien der Liebe durch mathematische Gleichungen auf den Punkt zu bringen, ist nat√ľrlich sehr verf√ľhrerisch. Deinen beiden Gleichungen 1+1=3 und 1+1=unendlich
möchte ich noch 1+1=1 an die Seite stellen: "Aus zweien wird Eins".

Dass Du diese Zahlenidee schon fr√ľher verfolgt hast, und noch dazu im gleichen Zusammenhang, l√§sst fast schon auf eine Seelenverwandschaft schliessen.

Liebe Gr√ľ√üe

Herbert
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HerbertH
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da war doch noch was

Es ist mir erst eben aufgefallen, dass antinomien und liebe unwiderruflich zusammengehören, jawoll:

Hier klicken

Wie anders und doch verwandt ...

PS: Sorry f√ľr dieses Selfpushing, das musste jetzt sein
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