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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
arrr, no Schmidt
Eingestellt am 27. 05. 2012 14:15


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Tigerauge
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2005

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Gebohren in Hamm-Burg
Geh=storben in Zelle
Durch Hirn+Schlag
Geh(danken)welten umarm end, the

RĂĽg=Blick:
All=tägliche Schreibwut
Arbeit in Text.ilfabrik
Dann selbst Ständer
Später freiHerr Schrift/steller
Un geh Sund des Leben
Oft in fremdn Wellten geh% lebt
1FĂĽhl/sam er Mensch?
Verbreit(er)ung von Pornographiih
SaalReiche Preise
Und aus-Zeichnugen:
Literaturpreis von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur
Fontane Preis
GroĂźe Ehrengabe des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie
Goethepreis von der Stadt Frankfurt
Rest In Peace Arno Schmidt

______
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Version vom 27. 05. 2012 14:15

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Tigerauge
One-Hit-Wonder-Autor
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Vielen Dank für die Bewertungen. Ich freue mich immer, wenn ein Werk von mir nicht ignoriert wird. Vier bedeutet für mich, und ich hatte in der Schule oft eine vier, dass dieses Werk zwar nicht verschwinden soll, wohl jedoch eine derartige Unperfektion aufweist, dass man da eigentlich noch drüber reden müsste, was allerdings größere Diskussionen auslösen könnte, welche literaturkenntnisschwache Möchtegernschreiber gar nicht führen können, und die deshalb schnell in einen Eklat enden. Bevor man sich jetzt angegriffen fühlt, möchte ich sagen, dass ich selber ein literaturkenntnisschwacher Möchtegernschreiber bin. Natürlich stimmt das nur im Bezug auf das Werk Zettels Traum von Arno Schmidt. Man sieht also, dass die Werbeeinblendung hier zum Gedicht gehört. Zettels Traum ist das Hauptwerk von Arno Schmidt. Kürzlich ist eine Neuauflage erschienen. Die Macher behaupten: In jahrelanger Arbeit hätten viele Philologen das Werk endlich gesetzt. Wobei man sich fragen muss, was gesetzt bedeutet? Zu Weihnachten hatte ich einen Traum mit Arno Schmidt auf meinen Wunschzettel. Arno hat mich dann in der ersten Weihnachtsnacht im Traum besucht. Ich fragte ihn, ob man Zettels Traum ins reine schreiben kann? Arno hat mir geantwortet. Arno sagte ja. Arno sagte: Ja…, aber…, es braucht 100 Leute, die 100 Jahre arbeiten, um eine Reinschrift zu erzeugen, für eine einzige Seite… der 1334 Seiten. Man könne die Seite aber auch einfach so stehen lassen.

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Spaetschreiber
???
Registriert: Sep 2009

Werke: 33
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Klasse!

Ich möchte dieses Werk“, den erklärenden Kommentar ebenfalls, als Werk des Monats vorschlagen.
Ich finde es einzigartig, provokant, stilistisch ausgefeilt und in höchstem Maße literarisch untermauert. Verbindungen wie: „Ständer“ und „Pornographiih“ korrespondieren miteinander wie Gummistiefelsalat und Neoklassizismus..
Besonders schön ist das Wort „aus-Zeichnugen“ gelungen. Durch das bewusste Weglassen des „n“, hat der Autor es geschafft, auch die sich an „Arno Schmidt“ herantastende Gemeinde der Literaturdilettanten, hier, in der Gelehrtenrepublik, für sein Werk zu interessieren. Allein der Opener: „Gebohren in Hamm-Burg“, dröhnt einem wie ein Presslufthammer in den Ohren und will einen gar nicht mehr loslassen. Das ist Kunst, die wahre Kunst, die man sonst nur bei Bohlen, Waalkes, Katzenberger und anderen Bestsellerautoren findet. Toll.
Nein, dieses „Werk“ zu ignorieren, wäre wirklich eine Sünde! Es gibt keine Unperfektion darin, überhaupt keine. Der Autor hat sich, mit all der Hingabe, die ihm möglich war, die Seele aus dem Leib geschrieben und ich werde am kommenden Wochenende meinem Professor eine Rezitation vortragen. Ich höre schon seine Worte, die da lauten werden: „Es gibt in "Texten" kaum nur einen "Sinn".
10 Punkte! Schade, dass es nicht 20 gibt.

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Tigerauge
One-Hit-Wonder-Autor
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Ein Analphabet berĂĽhrte Zettels Traum, und er konnte lesen und schreiben.
Ein Blinder berĂĽhrte Zettels Traum, und er konnte sehen; doch dann fragte er: wann kommt Zettels Traum in Blindenschrift raus?

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2311
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Sehr viele schöne Wortspiele und Assoziationen. Es geht schon los mit Gebohren in Hamm-Burg, in dem Geburt (geboren) und bohren stecken. Bohren aber heißt neben dem Bohren mit dem Bohrer oder in der Nase auch nachbohren, nicht lockerlassen.
Und so fĂĽhrt es sich fort.
Man kann das Gedicht schnell lesen, aber nur das Nachdenken über jede Zeile und jedes Wort und die Analyse auf Sinn und Hintersinn lässt seine ganze Schönheit strahlen.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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