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Leselupe.de > Ungereimtes
atelierbesuch beim nachbarn
Eingestellt am 17. 10. 2008 19:02


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unica
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Registriert: Oct 2008

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dein fr├╝hreifer wilder mund
war zu voll beim niedermetzeln
von bacon und bosch

alles kokolores

denn du leuchtest vor dich hin
auf der fensterbank stinkt
terpentin und lottern
selbstgepfl├╝ckte barbies

eine
schreck
sekunde
lang

so ungeheuer sch├Ân verst├╝mmelt
wird selbst pygmalion gelb vor neid
deine pinsel l├╝gen nicht
sie rotzen und sie trotzen nicht avancen ab
von weichgekochten m├Ąnnern
gibt es eine grenze f├╝r die wundheit des kolorits all die kreuzz├╝ge der chim├Ąren bleichs├╝chtigen lolitas keuleschwingenden riesinnen die h├Âllenbrut der traurigen prinzen

was hast du nur im kopf

junge
d├Ąmpfe und enthaupte mich
k├╝ss meinen m├╝den k├Ârper wieder zusammen
ich komm dann
noch mal r├╝ber
auf
einen

sprung

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo unica,

es wird Zeit, da├č Du Dich entscheidest, was Du in der Lupe willst. Einfach Texte abwerfen, keine Antworten auf Kommentare geben, keine Bewertungen abgeben und keine Textarbeit bei anderen Autoren machen, geht auf die Dauer nicht.

Ich werde die Redakteure bitten, auf Dich ein besonderes Auge zu haben. Wir haben genug Foren, in denen Du mit dieser Art weiterkommst. Hier geht das nicht.

Zu Deinem Text: Einige interessante der Bilder, der Rest wirkt seltsam ├╝berdreht. ├ťberhaupt liegt in der K├╝rze die W├╝rze der Lyrik, meistens wenigstens. Dein Text lie├če sich wie folgt eindampfen:

quote:
alles kokolores

du leuchtest vor dich hin
auf der fensterbank stinkt
terpentin und lottern
selbstgepfl├╝ckte barbies

so ungeheuer sch├Ân verst├╝mmelt
wird selbst pygmalion gelb vor neid
deine pinsel l├╝gen nicht
sie rotzen und sie trotzen nicht avancen ab
von weichgekochten m├Ąnnern
gibt es eine grenze f├╝r die wundheit des kolorits

was hast du nur im kopf

d├Ąmpfe und enthaupte mich
k├╝ss meinen m├╝den k├Ârper wieder zusammen
ich komm dann
mal r├╝ber
auf einen sprung
So oder so ├Ąhnlich wird aus dem Wortgeh├Ąufel so etwas wie Lyrik.

├ťbrigens: Das ist mein letzter Kommentar, wenn sich, s.o., an Deiner Einstellung nicht etwas grunds├Ątzlich ├Ąndert.

Bester Gru├č

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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unica
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hallo walther,

oh danke f├╝r deine massregelung. ich will wie ├╝berall in kunst und leben ein h├Âchstmass an freiheit. wann und wie ich etwas "abwerfe" oder bewerte m├Âchte ich selbst entscheiden, es gibt im leben schon regularien genug. ob die redaktion ein auge wirft oder nicht. es geht doch um texte oder.
wahrscheinlich ist dies wirklich das falsche forum f├╝r mich aber trotzdem danke f├╝r kommentar und anregung.

viele gr├╝sse
unica

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Uff, Unica,

Du bist ja wirklich der Kommentierfunktion m├Ąchtig! Ich bin erfreut!

Hier geht es nicht um "Ma├čregelung", hier geht es darum, daran zu erinnern, was hier als guter Ton Dir bereits zu Beginn ans Herz gelegt wurde. Du scheinst allerdings der Auffassung zu sein, hier k├Ąme man mit dem Nehmen durch, Geben sei nicht n├Âtig.

Dem ist nicht so.

Wenn Du einen regelungsfreien Raum suchst, wirst Du den am besten in Deinem eigenen Forum finden. Diese regelungsfreien R├Ąume f├╝r Kunst gibt es n├Ąmlich nicht, und das aus gutem Grund. Wer meint, da├č gemeinsames Arbeiten an Literatur hei├čt, die anderen m├╝hen sich ab und ich hab meinen Spa├č daran und ziehe den Nutzen daraus: Auch das wirst Du nicht finden.

Ich glaube eher, da├č Du Dein Verhalten einmal einer Pr├╝fung unterziehen solltest. Aber das ist Deine Sache, und nicht meine.

Gr├╝├čend W-
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Ich finde das Gedicht gro├čartig, wird es dem Malerleid doch so eindrucksvoll gerecht. Mir brennt es sich f├Ârmlich ein.

Einzig unverstanden bleibt mir das Fehlen an Umbr├╝chen bei:

quote:
gibt es eine grenze f├╝r die wundheit des kolorits all die kreuzz├╝ge der chim├Ąren bleichs├╝chtigen lolitas keuleschwingenden riesinnen die h├Âllenbrut der traurigen prinzen

warum nicht:

gibt es eine grenze f├╝r die wundheit des kolorits all
die kreuzz├╝ge der chim├Ąren
bleichs├╝chtigen lolitas
keulenschwingenden riesinnen
die h├Âllenbrut der traurigen prinzen


Nat├╝rlich ist das konventioneller, w├╝rde aber dem Gesamttext (diesmal) n├╝tzen, meine ich.

Liebe Gr├╝├če
Heidrun

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