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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
atemrauch
Eingestellt am 05. 11. 2005 20:41


Autor
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Christoph M. M├╝hlmann
???
Registriert: Aug 2000

Werke: 7
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dein blick
november
untergetaucht
trabantin stadt
als w├Ąre fremdelnd
lachen

s├Ąuft ihren fusel
sp├╝lt all ihr brennen
herein
kupplerin
nimm auch mich
atemrauch
verspielt
b├Ąrtig
mein saufloch
kullerst
rinnsteinig daher
vermummte

gehn schmutzig beieinander
die fussf├Ąuste haben
kein schuhwerk
schlagen sich warm

am ausschank
kopftanz
kastanien
vom feuer geholt

ums eck wehen
die nebelb├Ąnke
fallen pr├╝gelruten
ins gesicht
dein mantel teilt mich auf
laufen schrittbreit
spreizen davon

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 108
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Nun bei Experimenten kann man sagen:

gelungen, oder nicht gelungen.

Mir fehlt etwas bei dieser Lyrik:

Rhytmus, und Wortexperimente. Ich konnte mich leider nicht in eine Welt, die durch die Verse h├Ątten entstehen k├Ânnen, - hineinversetzen.

L. G. aus M├╝nchen
Hans
__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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Christoph M. M├╝hlmann
???
Registriert: Aug 2000

Werke: 7
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hallo Hans

..vielen Dank f├╝r Deinen kurzen Kommentar zum Text. Du schreibst Dir fehle Rhytmus und Wortexperiment ferner eine gewisse Versform, welche f├╝r Dich eine Welt h├Ątte entstehen lassen in die Du Dich hineinversetzt h├Ąttest f├╝hlen k├Ânnen.
So ist es immer, man wird selten jeden Leser mit den eigenen Intentionen erreichen k├Ânnen und das ist auch gut so .. meine Intention hier und auch in vielen anderen meiner Texte ist, auf die Versform nach M├Âglichkeit zu verzichten .. f├╝r mich pers├Ânlich wende ich sie lediglich dann an wenn ich etwas auf sehr humoristisch oder auch ironisierende Weise sagen m├Âchte aber auch dann nur sehr zur├╝ckhaltend. Ich mag in meiner lyrischen Art zu sprechen durchaus Br├╝che und Kanten in Sprache und Form ..ich wende das als ein Stilmittel an um dem Leser genug Raum zu lassen ..eigene Gedanken und Bilder zu assoziieren oder zu entwickeln ..ich mag es auch selbst beim Lesen nicht allzu ausgemalt und detailliert .. ich liebe die Verknappung und die Reduktion von Sprache und Musik .. m├Âchte also Ereignisse, Bilder und Gef├╝hle nicht allzugenau benennen ..aber ich m├Âchte andeuten ..die Atmosph├Ąre schaffen .. ob mir das gelingt .. sprich ..ob Leser das mit und nachvollziehen .. ist mein Risiko beim Schreiben .. ich gehe es immer wieder ein ..das ist auch eine Art Experiment .. Wortexperimente in Form von auf den Kopf stellen oder Umstellungen interessieren mich f├╝r mein eigenes Schreiben auch weniger ..eher vielleicht das gewohnte in ungewohntem Kontext ..oder statt `atemhauch` halt `atemrauch` obwohl das lyrisch weniger sch├Ân klingen mag !Auch ist es bei vielen meiner Texte auch m├Âglich sie einfach r├╝ckw├Ąrts zu lesen oder frei umzustellen ohne das dabei der Inhalt oder das Spirit verloren gehen .. ich will das dem Leser aber nicht vor-schreiben in dem ich es vorschreibe. Rhytmus ..das finde ich etwas was man sehr subjektiv empfindet .. jeder hat ja schon seinen ganz eigenen Rhytmus .. meine Texte haben meinen sehr eigenen Rhytmus ..aber ich kann und will nicht erwarten das jeder andere diesen Rhytmus mitmachen will oder kann oder ihn ├╝berhaupt als solchen empfindet .. nicht zuletzt : ich hatte l├Ąnger ├╝berlegt diesen Text unter `sonstige Lyrik` zu ver├Âffentlichen aber zuletzt erschien er mir daf├╝r halt wieder zu experimentell . Dank noch mal f├╝r die Kritik

Liebe Gr├╝├če ,
Chris

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