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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
augenschein
Eingestellt am 19. 02. 2010 18:09


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jws
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fluchtmoment
unwirklicher Nicht-Realität,
denn licht ist es immer zu spät.

Um endlosen Abgr√ľnden
dessen zu entfliehen, was
fr√ľher einmal
WIRKLICHKEIT
war,


blinzele ich.

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Rhea_Gift
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Gute Pointe!

aber:

denn bei Licht ist es immer zu spät.

elliptisch wohl angedacht, kann aber doch auch so rein?
find den gar nicht so experimentell - der hätte auch bei Ungereimtes reingekonnt?

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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jws
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Ich verstehe nichts von den Kategorien, die man den Texten zu geben versucht, aber sehe ich ein √úberlesen?
Das Wort das im Mittelpunkt steht und um das ich den Text herum geschrieben habe, willst du mir korrigieren.
Aber-aber! Das ist hier ein Adjektiv (jaha!). Ungewöhnlich? Gewöhn' dich dran.
W√§re das Licht nicht licht, so k√∂nnte man ja schlie√ülich nicht lichten (W√§lder zum Beispiel). [Und hier ist auch die experimentelle Komponente; als w√ľrden Neologismen nicht dazugeh√∂ren... immer diese Festgefahrenen Perspektiven.]
Und da das Licht ja braucht (jetzt mache ich den Text denen kaputt, die nur bewundern k√∂nnen, was sie nicht verstehen; das wusste der Werthermacher schon anders) ja eine Weile zu dir, nur die Vergangenheit sehen wir. Irrelevanz gibt's ja erst mit, wie war das?, 10^-22 sekunden (so um den dreh). Und von wegen keinen Unterschied - den w√ľrdest du ja gar nicht merken, selbst wenn es ihn nicht g√§be. "Jetzt" ist eben nicht gleich Jetzt (geht ja nicht, 0=0 ists ja auch).
__________________
jemand der meine worte verstand, der hatte nichts mehr zu sagen

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Sta.tor
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Ja, das stimmt. Da die Sinnesreize eine Weile brauchen um zum Gehirn zu strömen und das Gehirn eine Weile braucht diese zu verarbeiten, sehen wir nur die Vergangenheit.
Daraus ergibt sich jedoch ein Paradoxon.
Wenn ich bspw. einen Finger bewege, sehe ich das unverz√∂gert. Dabei m√ľsste die Zeitverz√∂gerung ja sogar doppelt so gro√ü sein, da ja auch der Befehl des Hirns an den Finger eine Weile braucht.
Kann es sein, dass das Gehirn schon agiert bevor wir den Willen bekunden?
Ein erschreckender Gedanke.

Viele Gr√ľ√üe vom
Sta.tor
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schlimmer geht immer

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Rhea_Gift
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jws - mir war der Sinn durchaus klar - (siehe mein Gedicht "Augenblick", das aktuellere - pro Blinzeln versinken Welten, die wir nie bewu√üt wahrgenommen haben - eben ohne Applaus - wurde dort nicht verstanden, was ich meinte), nur schwingt im "bei Licht" beides mit (und ich mag Doppeldeutigkeit), der lichte Moment, der bei Licht = sehen l√§ngst vergangen ist... und Momente des Z√∂gerns und des "zu sp√§t", da Chance verpasst... w√ľrde da meiner Meinung nach dann alles drin stecken - deine Formulierung schr√§nkt zu sehr ein - andererseits - macht deine mehr stutzig, "bei Licht" w√ľrde vielleicht nicht genug anklingen lassen, dass es mehrdeutig gemeint sein kann...

Sta.Tor - leider muss ich dir sagen, dass das eine bereits erwiesene Erkenntnis ist - das Gehirn hat längst "gesehen" und verarbeitet, bevor wir bewußt meinen zu sehen - bewußt ist uns daher ständig Vergangenes, zudem nur in bearbeiteter Form. "An sich" sehen wir die Welt nicht. Niemals.

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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