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Leselupe.de > Ungereimtes
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Eingestellt am 27. 04. 2017 22:47


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Franke
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was wei├č der stein
ahnt die blume
von winter
einbr├╝chen im fr├╝hling

bald schmilzt die stadt
in zeitlupe
worte wie wasser
flie├čen in den tag

gib dich zu erkennen tod
bei unterdr├╝ckter nummer
hebe ich schon lange
nicht mehr ab


__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Perry
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Hallo Franke,

mir gef├Ąllt der entspannte Umgangston mit den Widrigkeiten des Lebens, trotzdem frage ich mich

- was interessiert einen Stein das Wetter oder
- wodurch soll eine Stadt schmelzen (durch eine Sonnenexplosion?)

Ich wei├č, dass das Killerfragen f├╝r einen Gedicht sind, aber vielleicht lie├če sich das ein oder andere Bild noch verbessern.

In der 3. Strophe f├Ąllt es mir leicht den Tod als anonymen Anrufer zu akzeptieren, denn der hat sp├Ątestens seit dem Brandner Kasper auch eine (schwarz)humorige Seite.
LG
Manfred

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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Hallo Perry!

Hintergrund des Gedichtes ist der pl├Âtzliche Tod einer Kollegin am Dienstag. Ich habe morgens noch mit ihr gesprochen, zwei Stunden sp├Ąter fiel sie einfach um und war tot. Niemand ahnt oder wei├č etwas, w├Ąhrend drau├čen das Leben seinen normalen Gang nimmt.
Die Sprache ist bewusst einfach gehalten, der Tod macht auch keine gro├čen Worte. Nennen wir es trotzige Ohnmacht.
Die in Zeitlupe schmelzende Stadt haben wir alle schon erlebt, wenn der Teer bei gro├čer Hitze zu flie├čen beginnt.

Danke f├╝r die Besch├Ąftigung mit meinem Gedicht und liebe Gr├╝├če
Manfred

@nisavi
Danke f├╝r die Bewertung!
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