Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5471
Themen:   93003
Momentan online:
285 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Anonymus
blüten im haar
Eingestellt am 22. 09. 2004 21:23


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

blüten im haar


warme sonnenverwöhnte haut
die hitze des tages noch speichert
unruhe sehnsucht
träume die durch wellentäler gleiten
versinken und empor streben

hände die unsagbar zärtlich berühren
schmetterlingsflügeln gleich
erregte haut sehnsüchtig wartend
eisesschauer und feuerhitze
tanz auf dem vulkan
wahnsinnig vor verlangen

erlösung im taumel durch die nacht findend
pechschwarze helligkeit strahlender sterne
lachen
weinen
nicht ahnend den schmerz
sanft auf blühenden wiesen landen
seelig lächelnd
blüten im haar

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


megan
Guest
Registriert: Not Yet

hallo liebe/r anonymus/a,

ich finde, dein gedicht hat etwas, aber es braucht noch feinschliff.
versuch doch noch ggf. ein paar umstellungen :
z.b. :
"die hitze des tages noch speichert"
gefiele mir so :
'speichert noch des tages hitze'
besser.

es ist nicht so verdreht und erleichtert den fluss.

schlichtheit muß nicht schlecht sein, im gegenteil, schlichte, sparsame eleganz mag schwerer fallen, als geschraubt-aufgepeppte zeilen.

nur so eine idee von mir, die du natürlich gern ignorieren kannst, wenn es dir nicht zusagt.

lg megan

Bearbeiten/Löschen    


jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6252
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um jon eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Entschuldigung aber ich empfinde diesen Text – vor allem die mittlere Strophe – als Ansammlung von abgedroschenen Phrasen. Am schlimmsten finde ich "hände die unsagbar zärtlich berühren" – die Aufgabe des Poeten ist, es eben DOCH zu sagen, es zu zeigen.

Es gibt zugegenbenermaßen auch Zeilen, die nicht abgedroschen sind. Nur leider versteh ich nicht, was die sagen sollen. Was ist "pechschwarze helligkeit"? Was für Träume gleiten durch Wellentäler: Heißt das "Auf und Ab" "starker Traum – schwacher Traum" oder "Wachtraum – Schlaftraum" oder "guter Traum – böser Traum" oder wie oder was? Wer ahnt welchen Schmerz nicht? Wer landet, da doch keiner abgehoben hat? …

Ich weiß zwar, was das für eine Stimmung sein soll. Sie ist es aber nicht…
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

Bearbeiten/Löschen    


Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

erst einmal danke für eure meinung, liebe megan, ich schreibe erst seit kurzem und immer aus der situation heraus...es sind authentische emotionen...sicher nicht professionell, aber vielleicht kann ich mich ja weiter entwickeln, mit hilfe der reaktionen aus dem forum natürlich... ich denke über die verse nach, seh was eine umstellung mit meinem "bauch"macht...

dir jon, auch danke, siehe den text oben. wenn du diese emotionen nicht kennst, oder, was ich eher galube nicht auf eine sachliche basis reduzieren kannst, dann...tust du mir fast schon ein wenig leid...grins...

liebe grüße...

Bearbeiten/Löschen    


Lotte Werther
Guest
Registriert: Not Yet

An Anonymous

"dir jon, auch danke, siehe den text oben. wenn du diese emotionen nicht kennst, oder, was ich eher galube nicht auf eine sachliche basis reduzieren kannst, dann...tust du mir fast schon ein wenig leid...grins..."

Mir ist das Grinsen nach diesem Satz vergangen. Wie so viele verwechselst du das Erleben eines tiefen Gefühls mit dem poetischen Ausdruck desselben.

Wohl jeder Mensch hat authentische Emotionen, die wenigsten können sie in lyrischer Form kristallisiert wiedergeben.

Und dein Bekenntnis, hier lernen zu wollen, wird ebenfalls durch den oben zitierten Satz für mich in Frage gestellt.

Lotte Werther

Bearbeiten/Löschen    


Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

hallo lotte werther,
kann es sein das ich zu "dünnhäutig"bin, denn mit konstruktiver kritik kann ich sehr wohl umgehen. sie sollte allerdings weiterhelfen, überdenken lassen, ggf.doch beharren oder ganz verwerfen, aber nicht pauschale klischees bedienen.
kritik, wie die oben genannte hilft mir nicht, weil sie nicht helfen will sonder in die schublade donnert...
..wie gesagt, es mag sein, daß ich empfindlicher reagiere, aber ich habe hier reaktion erwartet, nicht demontage.

in der hoffnung auf weitere, helfende komms...
liebe grüße

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Anonymus Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!