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Leselupe.de > Science Fiction
brasko geht hildegard auf den leim (1)
Eingestellt am 20. 08. 2002 20:13


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margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
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ich traf hildegard im supermarkt. mein bier war alle, und
ich holte nachschub. vor dem spirituosenregal standen wir
nebeneinander. ihre 10 jĂ€hrige tochter gierte nach den sĂŒĂŸig-
keiten. hildegard griff sich 2 flaschen sekt. ich war von ihren
großen, dunklen augen beeindruckt. sie bemerkte, dass ich
sie anschielte und lÀchelte.
„wenn ich von meinen raumreisen zurĂŒckkomme, gönne ich
mir ein schlĂŒckchen“, sagte sie.
„ich bin privatdetektiv“, stotterte ich, um irgendwas gesagt
zu haben.
„interessant.“
„naja, geht so.“
„vielleicht habe ich einen auftrag fĂŒr sie, mr. ... .
„brasko.“
„rufen sie mich an.“
hildegard reichte mir ein visitenkÀrtchen: raumtransporte
aller art. dann wippte sie mit ihrer tochter im schlepptau zur
kasse. ich lud meinen einkaufskorb mit bierdosen voll und
blickte ihr nach. tatsÀchlich drehte sie sich noch einmal nach
mir um und lÀchelte ihr bezauberndes lÀcheln.

es war nicht mein bester tag. ich war verschnupft. die luft war
schwĂŒl und heiß. ich bunkerte das bier im kĂŒhlschrank und dachte
an die begegnung mit hildegard. meine phantasie ließ mich im
stich. ich war mĂŒde. als hĂ€tte ich ein pillendöschen tranquilizer ge-
schluckt. aber es half nichts. ich durfte mich nicht gehen lassen.
ich wÀhlte ihre nummer.
„ah, mr. brasko, gut, dass sie mich nicht warten lassen. zwischen
meinen raumtrips bleibt mir nicht viel zeit. ich will ein kind, mr.
brasko. machen sie mir ein kind!“
ich verschluckte mich am bier und hustete. „eigentlich stehe ich
fĂŒr andere auftrĂ€ge zu diensten.“
„nennen sie mich hildegard.“
„nennen sie mich brasko.“
„brasko, sie werden keinerlei verpflichtungen eingehen. im gegen-
teil, ich nehme sie auf meine nÀchste reise mit. stellen sie sich die
szenerie vor: wir passieren saturn und jupiter und treiben es auf
der bedienungskonsole.“
„zugegeben, das klingt gut, aber warum wollen sie, dass gerade ich
...?“
„sie nehmen schon lange an meinem leben teil. sie wissen nur nichts
davon. krishna sandt mir im traum ein bild von ihnen.“
„ah so, ich glaube, ich will es gar nicht genau wissen, hildegard.
sie gefallen mir. ich bin einverstanden, wenn ich genĂŒgend bier mit-
nehmen kann.“
„soviel du willst. ich darf doch du sagen?“
„ja hildegard.“

das hörte sich gut an: mit hildegard einen trip durch die unendliche
nacht des weltenraums. gott oder krishna meinte es scheinbar gut
mit mir. auf der erde hielt mich nichts, von einem mit bier gefĂŒllten
kĂŒhlschrank abgesehen. aber was sollte ich mit diesem abend noch
anfangen? ich flezte mich auf die matratze, griff mir zwischen die
beine und dachte an saturn und jupiter ... , wÀhrend hildegard mit
weit gespreizten schenkeln unter mir lag. ich wĂŒrde sie schwĂ€ngern,
zum teufel! und wenn dabei ein kleiner alien rauskÀme.


__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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Ronin
Wird mal Schriftsteller
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Hallo Margot,

Vielleicht habe ich meinen Beruf verfehlt.
Sollte auch Privatdetektiv werden.
Lernt man ja interessante Frauen kennen. *g
Nur etwas fehlt mir in Deiner Geschichte (wahrscheinlich das, was jedem Mann hier fehlt): Wie sieht Hildegard aus? Was ist das fĂŒr ein Feger? *g Sehr direkt und offen ist sie ja. Sagt sofort was sie will.


Gruß,
Ronin

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margot
???
Registriert: Mar 2002

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du willst es aber genau wissen. hildegard ist ein rasseweib
mit drei armen und vier superschlanken beinen, außerdem
hat sie wunderbar große kastanienbraune augen und ein
lĂ€cheln, daß dich wie ein atomstaubsauger reinsaugt.
wenn du geduld hast, erfÀhrst du alles in teil 2.
inzwischen darfst du deiner phantasie freien lauf lassen.
ja, seit ich privatdetektiv bin, kann ich mich vor angeboten
nicht retten. die mĂŒssen das irgendwie riechen: den marlow-
rockford geruch. man sollte ein parfum draus machen.

viel spaß
brasko
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Ronin
Wird mal Schriftsteller
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Geduldigkeit ist so eine Tugend (die ich gar nicht besitze) Aber ich werde versuchen mich in Geduld zu ĂŒben.

Bis auf das, das sie meiner Meinung nach einen Arm und zwei Beine zuviel hat, wĂŒrde ich ihr auch ihrem Wunsch nachkommen, denn der Rest klingt doch schonmal mĂ€chtig interessant.
Ich verkneife mir auch die Frage, warum sie unbedingt noch ein Kind will, denn mit ihrer 10JÀhrigen ist sie doch schon aus dem Gröbsten raus, aber das werde ich sicher auch erfahren wenn ich warte.

Bis dann,
Ronin



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sunufatarungo
Manchmal gelesener Autor
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Ich frage mich leider ehrlich gesagt, was ich jetzt verpasst habe. Sinn und Pointe sind offenbar an mir vorĂŒbergegangen.

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margot
???
Registriert: Mar 2002

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du hast nichts verpasst.
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