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Leselupe.de > Ungereimtes
breitenwirkungen
Eingestellt am 17. 07. 2010 19:55


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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

Werke: 857
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immer noch nicht geht der lebendige mit mir durch den Ă€ußeren wall der horn hĂ€ute möchte mich raum nehmend aus breiten bis an meine grenzen ins gedachte unendliche springe ich ĂŒber schatten meines Ă€ußeren schweine hundes geht die vielfalt ins unermessliche unter den wurzeln nisten bereits diverse schĂ€dlinge und kopfschmerz zieht gedanken aus dem tagesgeschĂ€ft in nĂ€chtliche verkehrsunfĂ€lle verwickelt bleibe ich ermĂŒdend eintönig bei den glĂŒcklichen zufĂ€llen herrscht gewöhnlich rĂŒckstau
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

Version vom 17. 07. 2010 19:55
Version vom 18. 07. 2010 19:04

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Karl, wenn ich dieses Gedicht richtig verstehe, dann
sehnt sich hier ein Lyrich nach Lebendigkeit,nach grenzenlosem sich ausleben Können. Dieses gelingt ihm jedoch nicht, weil er es eher schafft solches in Gedanken zu tun.
Seine Vorstellungen/WĂŒnsche brodeln unter der OberflĂ€che, schaffen es jedoch nicht nach außen zu gelangen, weil er um sich bereits einen "Schutzwall" gebaut hat (HornhĂ€ute=Abgestorbenes=abgestorbene WĂŒnsche, verpasste Möglichkeitetn ect.?)Er gibt sich, wie ich es verstanden habe, cool nach außen, unberĂŒhrt, mehr existierend denn lebend. Das LebensbefĂŒrfnis brodelt in ihm, wĂ€chst ins Unermessliche, kommt jedoch wahrscheinlich nicht zum Außenwuchs, weil es bereits von SchĂ€dlingen (hemmenden Ängsten, Zweifeln etc.) an den Wurzeln befallen ist.
So bleibt wohl alles beim Alten.
Was ich nicht ganz verstehe, das ist der "Ă€ußere Schweinehund" [ich kenne nur den inneren ] jedoch könnte ich mir diesen als eine Art schlechtes Verhalten des Lyrichs vorstellen. Vielleicht als ein "auslassen der schlechten Laune an anderen"? Aufgrund seiner UnfĂ€higkeiten all dies zu tun, was er möchte. So in etwa verstehe ich Dein Gedicht.
Sollte ich es falsch aufgenommen haben, kann ich nur sagen, dass es mir dennoch gefallen hat,sprachlich. Einzig und allein dieser Block ohne Satzzeichen erschwert das Lesen und Verstehen
desselbigen. Doch dies ist sicher gewollt und soll wohl die Möglichkeit bieten, diesen Text vielfÀltiger zu lesen.
Mit herzlichen GrĂŒĂŸen Pelikan

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Hallo Pelikan,
danke fĂŒr deine in jeder Hinsicht zutreffende Interpretation.
Die Art den Text so zu setzen, soll tatsÀchlich vielfÀltige Lesarten ermöglichen. Allerdings will ich damit auch Gedanken aneinanderreihen, wie sie sich im Kopf aneinanderreihen können.
Herzliche GrĂŒĂŸe
Karl
__________________
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Ralf Langer
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hallo karl,
hier rĂ€tsel ich ob lyrich sich eher als geglĂŒckt
oder als verunglĂŒckt empfindet.
sicherlich kennt lyrich seine wĂŒnsche in bezug
auf verÀnderungen die nicht eintreten, nur zu genau.
aber ist hier nicht auch die poesie am eigenen leid?

sehr gerne gelesen
ralf
__________________
RL

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Lieber Ralf,
das Lyr-Ich ist zwischen UnglĂŒck und GlĂŒck im soziologisch so genannten Normbereich gefangen. Und in diesem GefĂ€ngnis herrscht nicht selten Lauheit und Langeweile.
Und natĂŒrlich kenne ich davon auch meinen Teil.
Herzliche GrĂŒĂŸe
Karl
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