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Leselupe.de > Ungereimtes
carpe diem
Eingestellt am 18. 12. 2008 22:30


Autor
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llceres
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wach auf

die zeit tanzt
unter meinen f├╝├čen
unaufhaltsam
in sieben meilen schritten
brauche ich
einen halt f├╝r den tag
der zu verschwinden droht
im sonnenuntergang

und ich will, da├č er bleibt
da├č er sich dehnt
wie der blasebalg
meiner alten harmonika
lieder umf├Ąngt, noten und
jahre


wach auf

morgen kannst du tr├Ąumen
im traum mich k├╝ssen
doch heute
heute
brauche ich dich
im wachen



i.c. (ceres)
__________________
Ehrlichkeit ist das sch├Ânste Juwel der Kritik. (Benjamin Disraeli)

Version vom 18. 12. 2008 22:30
Version vom 19. 12. 2008 08:44
Version vom 24. 12. 2008 15:13
Version vom 05. 01. 2009 00:37

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Open Mike
Guest
Registriert: Not Yet

"f├╝ssen" - Bei so einer Schreibweise wird mehr verloren als gewonnen.

quote:
in sieben meilen schritten
brauche ich
einen halt f├╝r den tag
der zu verschwinden droht
im sonnenuntergang
"Suche ich" w├╝rde hier besser passen.

Ansonsten ein eindrucksvoller, ein gelungener Text. Nichts wirkt hier zuf├Ąllig. So werden Blicke ge├Âffnet.

Warum ausgerechnet heute aufgewacht werden soll (und nicht morgen), bleibt zwar im Dunkeln, und auch der Ton wirkt eher beruhigend, doch beides geht in Ordnung. Durch jenen Ton entsteht eine gewisse Stimmung. Und innere Spannung.

Gru├č
om

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llceres
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Danke Dir, OM

hab Deine Vorschl├Ąge ge├Ąndert.

Warum ausgerechnet heute aufgewacht werden soll (und nicht morgen)...

... wenn man den Titel mit einbezieht,
sollte man wissen, warum heute, und
nicht morgen

Herzlichst

Ceres
__________________
Ehrlichkeit ist das sch├Ânste Juwel der Kritik. (Benjamin Disraeli)

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
da├č er sich dehnt
wie blasebalg einer alten harmonika

Niemand kann sich wie blasebalg dehnen ... *seufz

Willst du das so lassen?

Fragende Gr├╝├če
Heidrun

"sieben meilen schritten" bitte auch nochmals ├╝berdenken

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llceres
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Ach, liebe Heidrun,

entweder liest Du mich oberfl├Ąchlich, oder Du hattest
noch nie eine Harmonika in der Hand. Zuf├Ąlligerweise
spiele ich diese, auch Orgel, und weiss genau, WIE
ich diesen Balg zu dehnen hab. Ausserdem schrieb
ich "ich WILL, da├č sich dieser Tag so dehnt" (erfordert
genaues Lesen). Ob es dann so wird, ist eine andere Sache ...

Wieviel Liebe, Gef├╝hl, Energie, sprich Luft, Noten,
Lieder da hineinpassen, so w├╝nsche ich mir den Tag,
was gibt es da auszusetzten, wenn ich diese Metapher
benutze ...?

"sieben meilen schritten" empfand ich f├╝r mich passender,
als "in schnellen schritten"; ergibt ein anderes Bild.

Meine Gedichte sind echt, ich benutze gern Metapher,
und leider kann ich mir nichts ausdenken. Ich f├╝hle,
denke und erlebe, danach schreibe ich ... und wage
mich nicht an etwas, was ich nicht kenne, denn
Halbwissen ist gef├Ąhrlich ... oder Nichtwissen.

Da├č ich Dich mit meinen Gedichten nicht erreichen
kann, tut es mir Leid ...

Mit lieben Gr├╝ssen

Ceres

__________________
Ehrlichkeit ist das sch├Ânste Juwel der Kritik. (Benjamin Disraeli)

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

hallo @ilceres,

ich fand deine erste version stimmiger (bis auf die f├╝sse, nat├╝rlich) - da war wer auf der ├╝berholspur unterwegs und brauchte trotzdem halt, und jetzt rast er, nur um ihn zu finden: typischer phall einer verschlimmbesserung.

um zu wissen, dass sich blaseb├Ąlger ausdehnen k├Ânnen, muss man nicht musiksachverst├Ąndiger sein: das wusste schon wieland der schmied.

deine harmonika, @ilceres, macht eine megageile musik, finde ich. da sollte man zuh├Âren, nicht dazwischenrufen.

liebe gr├╝├če aus m├╝nchen

bluefin

p.s.: kriegst du auch immer ein bisschen zahnweh, wenn dir jemand "einen" sch├Ânen sonntag w├╝nscht?...*seufz*...ich sag dann immmer "zwei w├Ąren mir lieber" und ernte damit nicht immer nur lacher. wenn du deinen blasebalg weiter nur muse sein l├Ą├čt und nicht zum schn├Âden werkzeug machst, w├╝nsch ich dir sogar zehn davon.

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