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Leselupe.de > Ungereimtes
damoklisch
Eingestellt am 16. 11. 2010 15:39


Autor
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bergerac
Hobbydichter
Registriert: Aug 2010

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eines tages

neben mir aufgewacht

lag ich tot da


am leichenblaublassen himmel

prangte mein todesurteil

an einem novembermorgenmorgen

f├╝r jeden ersichtlich


erwacht

freute ich mich

endlich tot sein zu d├╝rfen


es war nur

ein damoklestraum

in denen man

anstatt zu sterben

zum weiterleben verurteilt ist


verspottet und entw├╝rdigt

kroch ich

in den n├Ąchsten tag

f├╝hlte mich

m├Ąssig amputiert


erst wenn damokles

den faden verlor

konnte ich

aus meinen kalten tagen

hinausschl├╝pfen


w├╝nsche mir die maligneste form

einer tumorabart herbei

um endlich

in das gras

beissen zu d├╝rfen

auf welchem

das mir verhasste

massenvieh weidet

und sich mit

traurigbl├Âdstupiden

kuhfressen

daran g├╝tlich tut


die freude meiner organe

endlich die arbeit

einstellen zu d├╝rfen

ist un├╝berh├Ârbar


selbst der maligne

applaudiert

leicht deformiert


und auch

die todessehnsucht

trampelt beifall

und bittet

geh├Âr zu finden

nur einmal im leben

.........wenigstens








__________________
(C)bergerac

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 304
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Hallo bergerac,
ich bin mir noch nicht im Klaren,
wie ich dein St├╝ck finde.

Da sind Bilder die mir seh gefallen:

"verspottet und entw├╝rdigt
kroch ich
in den n├Ąchsten tag
f├╝hlte mich
m├Ąssig amputiert "

das zum Beispiel gef├Ąllt mir sehr


oder
" aus meinen kalten Tagen hinausschl├╝pfen"

Die " Tumorabart" war eine echte Falle f├╝r mich.
Ich las Tumora-bart.

Das Gedicht eines der sterben will( so wie ich es verstehe)
aber weiter leben muss.

Ich werde noch ein wenig um dies St├╝ck schleichen.
Mal sehen was andere dazu sagen.

Lg
Ralf

Apropos
Willkommen in der Leselupe


__________________
RL

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