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Leselupe.de > Ungereimtes
das Ende zum Anfang
Eingestellt am 27. 07. 2006 14:04


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Franka
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das Ende zum Anfang

zwischen gestern und morgen kauere ich
auf dem Fußboden
meine Wange an die kalten Bodenfliesen gedrückt
so dass sich dein und mein mischen kann

erschlagene Ruhe
frisst sich in meine Gedanken
radiert aus was zwischen uns war
legt offen was nun kommen wird

während Schmerz tot in die Fugen rinnt
innen die Wunden verkrusten
begrüßen draußen Vögel den jungen Tag
und ich beginne zu leben




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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Wo ich doch so viel gemeckert habe, sollte ich mir nun auch die Zeit nehmen dir zu sagen, dass mich dieses Gedicht sehr berührt hat. Zu Anfang störte mich der Begriff 'hocken'. Da die Wange den Boden berührt ist es eher ein Liegen, sonst hat man den Eindruck, dass der Kopf nach oben zeigt. Das ist ein kleiner Verbesserungsvorschlag, den ich dir vielleicht geben kann. Ansonsten hast du den Schmerz einer Trennung und die Hoffnung sehr berührend und eindrucksvoll beschrieben.
Sehr, sehr schöne Worte u. Metaphern, die ich gerne gelesen habe.
Gruß
Sandra

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rosste
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und ich beginne zu leben

in diese worte kann man sehr viel gewicht legen und sie wirken nicht abgedroschen.
das neue am boden zu beginnen, ist ein gutes bild. da steckt auch ein wenig bescheidenheit, (demut?) drin, sich flach auf den boden zu legen.

"erschlagene Ruhe...
legt offen was nun kommen wird" - der junge tag wartet und scheint sich schon richtig auf das beginnende leben zu freuen.

erst hocken und danach mit der wange den boden berühren - darin sehe ich im vergleich zu sandra keinen widerspruch - es geschieht ja hintereinander (wie im traum) und nicht gleichzeitig.

lg

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Franka
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Registriert: Feb 2006

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Liebe Sandra,

ich finde nicht, dass du "meckerst". Bisher waren deinen Anmerkungen immer sehr hilfreich. Ich habe "hocken" jetzt durch "kauern" ersetzt, trifft es besser.

Danke und LG Franka

Hallo Rosste,

danke für die Interpretation meines Werkes. Freut mich, dass man das herauslesen kann.

LG Franka

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