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Leselupe.de > Erotische Geschichten
das erste Wort
Eingestellt am 18. 01. 2004 12:14


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traumreisende
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jan 2004

Werke: 25
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Sie stand am Fenster, das Einzigste, welches sie nicht zugezogen hatte. Die Sonne schien in warmen Strahlen durch das Glas. Sie schlo├č die Augen, hob die H├Ąnde und widmete sich dem Genu├č dieser W├Ąrme, dieses Spiels der Strahlen auf ihrer Haut.
Der Raum hinter ihr war klein und von einer anklagenden Anonymit├Ąt .Sie vermied jeglichen Blick zur├╝ck. Ihre Tasche stand zu ihren F├╝├čen, jegliche Bewegung war unm├Âglich. Jede Faser Ihres K├Ârpers wartete darauf, dass sich die T├╝r ├Âffnete, doch als sie sich ├Âffnete und er den Raum betrat, drehte sie sich nicht um.

Er trat auf sie zu und strich mit einer weichen Bewegung ihr Haar von der Schulter nach hinten und k├╝├čte sie sanft auf den Hals.
Erst jetzt drehte sie sich um und sah ihm in die Augen, hoffnungsvoll und doch verloren. Wie sehr hatte sie sich nach diesem Anblick gesehnt, wie sehr davor gef├╝rchtet!
Sie sp├╝rte, dass er jetzt sprechen w├╝rde und legte ihm sanft den Finger auf den Mund. Kein Wort w├╝rde hierher passen. Jeder Satz w├╝rde auch eine Spur von Unaufrichtigkeit mit sich ziehen, denn die Wahrheit kannten sie beide nicht und waren sich doch ihrer Anwesenheit bewu├čt. Wissen w├╝rde auch Schmerz bedeuten. Sie hatten so gut wie keine Vergangenheit und hatten noch weniger Zukunft. Das einzigste Geschenk der Zeit an sie, war dieser Moment in der Gegenwart, schwindend klein im Universum und umfassend gro├č f├╝r sie beide im Jetzt.

Man konnte nicht sagen, ob es Minuten, oder winzige Sekunden waren, die sie so , ihre Blicke ineinander verwoben, da standen. Die Hand, die eben noch seinen Mund um Schweigen gebeten hatte, glitt ├╝ber sein Gesicht , ├╝ber die kerben, die sie so an ihm liebte, tastete es wie die eines Blinden ab, St├╝ck f├╝r St├╝ck, f├╝r immer sich einpr├Ągend.





Als sie ihm von der Schl├Ąfe ├╝ber das Ohr strich, ri├č er sie mit wilder Kraft an sich. Ihr Wunsch hatte sie darauf vorbereitet, doch die Heftigkeit machte sie schwindlig. Hungrig und wild k├╝├čten und umarmten sie sich. Es war als ob sie in diesem ku├č versinken w├╝rde, haltlos, schwebend. Immer wieder gerieten ihre H├Ąnde in der Hektik durcheinander. Und genauso pl├Âtzlich, wie er sie an sich gerissen hatte, verharrte er, wie in Stein verwandelt. Ihre letzten K├╝sse ├╝ber sein Gesicht glitten dahin, wie ein St├╝ck Stoff , den der Wind eben noch empor gewedelt hatte und der nun erst wieder zur Ruhe kommen mu├č.

Fast wie in Zeitlupe, mit unmerklichen Dr├Ąngen, legt er sie auf das Bett und begann sie sanft auszuziehen. Sie geno├č es in einer verwirrten Bewegungslosigkeit. Sie sp├╝rte das weiche Bettuch unter ihrem K├Ârper, unter ihren H├Ąnden und wu├čte doch nicht, wo sie war, wollte es nicht wissen. Unendlich sehnend und unendlich verloren.
Seine H├Ąnde flogen ├╝ber ihren K├Ârper und hinterlie├čen brennende Spuren.

Er drang fast fragend mit einer Z├Ąrtlichkeit in sie ein, die ihr Tr├Ąnen in die Augen trieben. Doch diese Tr├Ąnen bezogen sich nicht auf seine wortlosen Fragen. Es konnte keine Fragen geben, ebenso, wie es auch keine Antworten gab. Es waren Tr├Ąnen der Sehnsucht, der Lust und der Verzweiflung.
In der selben alles umfassenden Langsamkeit nahm sie seine Bewegungen auf, fand sie den selben Rhythmus seines K├Ârpers und seines Atems..
Und wie schon vorher, ver├Ąnderte er von einem Moment zum anderen seine Bewegungen und mit heftigen St├Â├čen drang er in sie ein. Bewegungen, die sie St├╝ck f├╝r St├╝ck bis an das Kopfende des Bettes trieben. Und mitten in ihren zerrei├čenden Schrei hinein , ergo├č er sich in ihr.

In der Bewegung erstarrt, trat eine absolute Stille ein. Sein Kopf sank neben den ihren und mit dem Wunsch, diesen Augenblick nie zu verlieren, blieb er in ihr, bis beide in den kurzen Schlaf der Ersch├Âpfung fielen....

Als sie aufwachte und ihn so sp├╝rte, ├╝berkam sie eine tiefe Traurigkeit. Die Verzweiflung ├╝ber das Wissen, dass mit diesem Aufwachen folgen w├╝rde. Worte, welche die klare Sprache ihrer K├Ârper, ihrer Sehns├╝chte verdecken, ja sogar anzweifeln w├╝rden.

Mit vorsichtigen Bewegungen l├Âste sie sich von ihm, zog sie sich leise an und wollte den Raum, wollte ihn verlassen. Doch in diesem Moment sp├╝rte sie, wie seine Hand ihren Arm mit festen Griff umschlo├č: „ Bleib !“

__________________
traumreisende

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Lotte Werther
Guest
Registriert: Not Yet

Nun ja, Traumreisende, ich habe deinen Text gelesen, er war ja nicht lange. Und da ich nicht die erste bin, die bewertet hat, will ich dir einige S├Ątze hier hinterlassen:

Leider schlecht geschrieben und auch vom Inhalt her Erotik, die keine ist, die tausendste in diesem Forum.
Schlampige, lieblose Ausdrucksweise:

"einzigste", "jeglicher"...

Unlogische Abfolgen:

"Es war als ob sie in diesem ku├č versinken w├╝rde, haltlos, schwebend..."

Was nun? Schweben oder versinken?

Fehlerhaft eingesetzte Zeiten:

"...den der Wind eben noch empor gewedelt hatte und der nun erst wieder zur Ruhe kommen mu├č..."

Ganz zu schweigen vom Inhalt selbst, der nur Klischees bietet, aber eben auch noch schlecht dargestellt.

Ich rate dir dringend zur ├ťberarbeitung und meine, dass du dich nicht so verzetteln solltest. Bleib mal lieber bei den Texten in den verschiedenen Lyrik Foren.

Lotte Werther

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