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Leselupe.de > Gereimtes
deine wirkung
Eingestellt am 05. 10. 2002 17:59


Autor
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nixe
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 10
Kommentare: 25
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deine augen,
die, mir W├Ąrme zeigen
dein mund,
der, mir liebe gesteht

deine h├Ąnde,
die, sehnsucht beschreiben
deine glut,
unter der mein k├Ârper vergeht

dein herz,
das, meine seele ber├╝hrt
dein verlangen,
das, mir die sinne raubt

deine liebe,
die, mich st├Ąndig verf├╝hrt
zu gef├╝hlen,
an die ich nicht mehr geglaubt

oktober 2002

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Parsifal
Guest
Registriert: Not Yet

Deine Wirkung

quote:
deine augen,
die, mir W├Ąrme zeigen
dein mund,
der, mir liebe gesteht...

Was sollen die st├Ąndig falsch gesetzten Kommata (auch in den anderen Strophen) nach den Reflexivpronomina? Als dichterische Expression lasse ich mir das nicht verkaufen.

Au├čerdem: nach Aufz├Ąhlung verschiedener Organe glaubt man, jetzt m├╝sse der Punkt kommen, um dessentwillen das Gedicht geschrieben wurde. Aber es endet pl├Âtzlich und entl├Ą├čt den Leser mit dem Gef├╝hl, der Verfasserin sei die Luft ausgegangen. Du solltest daran weiterarbeiten!

Parsifal

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nixe
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 10
Kommentare: 25
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hallo parsifal,

danke f├╝r deine reaktion.

keine bange ich wollte dir nichts verkaufen *schmunzel*

...schon gar nicht als dichterische expression *l├Ąchel*

mag sein, da├č sie falsch gesetzt sind, die kommata... mag sein, da├č das ende nicht so ist, wie es sein sollte oder erwartet wird (das leben ist voller erwartungen, die nicht erf├╝llt werden)... was soll ich dazu sagen, parsifal ??

..vielleicht nur ... zitat:
ich bin kein ausgekl├╝gelt Buch, ich bin ein Mensch mit seinem Widerspruch.

ich schreibe so wie ich lebe, liebe und empfinde ...gef├╝hlsm├Ąssig!!!

w├╝nsche dir ein sch├Ânes wochenende

nixe

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Parsifal
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Nixe,

ich wollte Deine Gef├╝hle nicht verletzen, aber lies es noch einmal (am besten laut) und frage Dich, ob es f├╝r Dich wirklich "fertig" ist. Nach der Anrufung fehlt f├╝r mein Empfinden etwas.

Ich will versuchen, Dir ein Beispiel zu geben. Ein Gedicht von Rilke beginnt mit der Anrufung:

"Du, der ichs nicht sage, da├č ich bei Nacht
weinend liege,
deren Wesen mich m├╝de macht
wie eine Wiege.
Du, die mir nicht sagt, wenn sie wacht
meinetwillen: "

Und jetzt kommt das "was w├Ąre, wenn":

"wie, wenn wir diese Pracht
ohne zu stillen
in uns ertr├╝gen?

Sieh dir die Liebenden an,
wenn erst das Bekennen begann,
wie bald sie l├╝gen.

Du machst mich allein. Dich einzig kann ich vertauschen.
Eine Weile bist dus, dann wieder ist es das Rauschen,
oder es ist ein Duft ohne Rest.
Ach, in den Armen hab ich sie alle verloren,
du nur, du wirst immer wieder geboren:
weil ich niemals dich anhielt, halt ich dich fest."

LG
Parsifal

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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

Werke: 122
Kommentare: 715
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Hi -

ich finde vor allem gut, da├č der im ersten Kommentar doch recht harsche Ton abgeklungen ist. Diese Kommata finde ich auch nicht so recht gelungen, obschon ich verstehe, da├č Du da etwas versucht hast - wie gesagt - nicht ganz gelungen, der Versuch.
Das Ende indes ist f├╝r meinen Geschmack ganz in Ordnung.
*l├Ąchel*

Aceta
__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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gox
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Mir hat's Gedicht gefallen und ich empfinde die Kommata-Kritik als zwar berechtigt, aber als in diesem Zusammenhang zu erbsenz├Ąhlerisch kleinlich. Wenn es darum geht, Gef├╝hle anzusprechen und Gef├╝hle auszusprechen, darf Grammatik zweitrangig sein. Schliesslich funktionieren Gef├╝hle zuweilen endlos und ganz ohne Sprache, was aber hier vermutlich fehl am Platze w├Ąre ;-)
__________________
Das Unm├Âgliche ist immer denkbar und das Denkbare ist immer m├Âglich

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