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Leselupe.de > Ungereimtes
den Leuchtsternen entgegen
Eingestellt am 17. 01. 2006 17:40


Autor
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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 108
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Es sind oft die aufgeschlitzten Tr├Ąume die bluten
ohne zu heilen

dort dunkelte eine werdende Nacht,
ein ├╝ber mich fallendes Ende,
das kalte,
vereiste deiner Lippen.

Deine Augen zogen einen Strich
zogen ihn zwischen Himmel und Erde.

Das alles h├Ąutete mein Gesicht ab,

Das war der Augenblick
wo ich mich ans andere Ufer rettete
Ich sprang,
sprang hin├╝ber
den Leuchtsternen entgegen.

__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

Werke: 209
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Hallo Hans,

bei diesem Gedicht habe ich den Eindruck, einen ganzen G├╝terzug, beladen mit einer schweren Empfindung, vor├╝berfahren zu sp├╝ren. Ich staune, wie Du das in der Gesamtheit des Textes transportierst. - Selbst der Sprung am Ende, vermag ihr kaum zu entkommen. Ergreifend.

Sch├Âne Gr├╝├če aus Dortmund

Elke



__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

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Liebe Elke,
ganz, ganz herzlichen Dank f├╝r deinen tiefgr├╝ndigen Kommentar.
Der G├╝terwagen voller Emotionen existiert.
Die Angst, die Fucht ... auch vor den eigenen Gef├╝hlen.

Und ob das andere Ufer die Rettung bedeutet, das steht wahrlich in den Sternen.

Liebe Gr├╝├če
Hans
__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Hans,
ich finde deine Gedichte immer "sch├Ân" (im Sinne von: eindrucksvoll); mit diesem kann ich mich au├čerdem emotional ziemlich gut identifizieren. Was f├╝r Bilder! Danke f├╝r diesen Text!

Mel

P.S.: Nur eine Kleinigkeit: Ich glaube, es m├╝sste hei├čen "das Kalte, / Vereiste deiner Lippen".

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include-x
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2006

Werke: 2
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Hallo Hans,

Wie Melusine bereits in Klammern setzte: eindrucksvoll. Sehr sch├Âne Bildsprache.
Allein die ersten beiden Zeilen treffen, und das hart. Dann die emotionale Talfahrt inklusive Hoffnungsfunken - beeindruckend dargestellt.

Die beiden ersten Zeilen werden mich die Nacht nicht mehr loslassen.

liebe Gr├╝├če,
Matthias
__________________
hier steht ein schlauer Spruch

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

Werke: 1029
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Hallo Hans,
dein Gedicht lebt haupts├Ąchlich von der Stimmung der Bilder und der Dichte der Gedanken. Es gef├Ąllt mir gut, deshalb finde ich es doppelt Schade, das manche Bilder -auch wenn es Traumfantasien sind- keinen real nachvollziebaren Bezug haben.
Ein Beispiel: "Das alles h├Ąutete mein Gesicht ab,"
Was h├Ąutet das Gesicht ab? Die aufgeschlitzten Tr├Ąume, das fallende Ende, das Vereiste der Lippen, der Strich, den die Augen ziehen. F├╝r mich ist da kein Bild dabei, welches mit dem H├Ąuten korrespondiert.
Bitte fass das nicht als Kritik auf, sondern nur als Leserfrage nach der Plausibilit├Ąt der Bilder. Aber vielleicht m├╝ssen solche Traumseqenzen einfach auch nicht plausibel sein(l├Ąchel).
LG
Manfred
PS: Was verstehst Du unter Leuchtsterne? Es gibt zwar auch Dunkelsterne aber ich denke, diese spielen hier keine Rolle.

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