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Leselupe.de > Gereimtes
der Nektarinenbaum
Eingestellt am 28. 08. 2004 14:01


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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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der Nektarinenbaum


gepflanzt in fremder Erde
starben seine Triebe schon
im ersten Frost
keimten neu im Fr├╝hjahrstau

krumm wuchs er in den Folgejahren
verlor noch manchen Arm
im kalten Krieg
duckte eng sich an die Hausfassade

dann kam die Maienzeit
mit ihrem Duft
er h├╝llte sich in Hochzeitsfarben
tanzte ausgelassen mit den Bienen

stolz trug er
der Liebe Fr├╝chte
bis ein heimt├╝ckischer Feind
das Bl├Ątterkleid ihm raubte

doch er gab nicht auf
trieb neues Gr├╝n
f├╝hrte seine Kinder
hin zur Reife

lie├č sie schlie├člich fallen
in die M├╝nder des Lebens
und f├╝hlte sich
nicht l├Ąnger fremd


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Klopfstock
Guest
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Hallo, Perry,
mir gef├Ąllt dieser "Nektarinenbaum" - die Kraft
des Baumes steht stellvertretend f├╝r die Kraft
eines vertriebenen Menschen, der es schlie├člich doch
schafft so etwas wie eine Heimat zu finden.
Alleine die Melodie und der Rhythmus - hier bin ich
immer gestolpert.
Ich hoffe, Du bist nicht allzu b├Âse, wenn ich Dir
"meine" Version aufs Auge dr├╝cke
Wahrscheinlich wird sie Dir nicht gefallen,
aber ich versuchs trotzdem und bitte Dich, mir diesen Versuch nicht ├╝bel zu nehmen :


Der Nektarinenbaum

gepflanzt in fremder Erde
starben die Triebe schon
im ersten Frost
doch keimten neu
im Fr├╝hjahrstau

kurmm wuchs er in den Folgejahren
verlor so manchen Arm
im kalten Krieg
duckte ganz eng sich
an die Hausfassade

dann kam die Maienzeit
mit ihrem Duft
er h├╝llte sich in Hochzeitsfarben
und tanzte mit den Bienen
so ausgelassen

stolz trug
der Liebe Fr├╝chte er
bis dann ein heimt├╝ckischer Feind
das Bl├Ątterkleid ihm raubte

doch aufzugeben
kam ihm nicht in den Sinn -
so trieb er neues Gr├╝n
und f├╝hrte seine Kinder
hin zur Reife

und lie├č sich fallen
in des Lebens M├╝nder
und f├╝hlte sich
nicht l├Ąnger fremd




Ganz lieben Gru├č
Klopfstock

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Hallo Klopfstock,
danke f├╝r deine Anregungen. Ich habe mal nach deinem Vorschlag eine durchgehende f├╝nfzeilige Version versucht, die Vorschl├Ąge zum Ausdruck sagen mir allerdings weniger zu.

der Nektarinenbaum


gepflanzt in fremder Erde
starben seine Triebe schon
im ersten Frost
keimten neu
im Fr├╝hjahrstau

krumm wuchs er in den Folgejahren
verlor noch manchen Arm
im kalten Krieg
duckte eng sich
an die Hausfassade

dann kam die Maienzeit
mit ihrem Duft
er h├╝llte sich in Hochzeitsfarben
tanzte ausgelassen
mit den Bienen

stolz trug er
der Liebe Fr├╝chte
bis ein heimt├╝ckischer Feind
das Bl├Ątterkleid ihm raubte

doch aufzugeben
war nicht seine Art
er trieb neue aus
f├╝hrte seine Kinder
zur Reife hin

lie├č sie
schlie├člich fallen
in die M├╝nder des Lebens
und f├╝hlte sich
nicht l├Ąnger fremd


LG
Manfred

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