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Leselupe.de > Erotische Geschichten
der bolero
Eingestellt am 17. 01. 2004 18:23


Autor
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traumreisende
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jan 2004

Werke: 25
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sie h├Ârte in den silbern schimmernden gassen aus all dem stimmengew├╝hl heraus eine musik erklingen.
erst beim 2. hinh├Âren erkannte sie den bolero. es war schwer die richtung der melodie zu erkennen, doch ihre sehnsucht fand die richtung, die ihre ohren vergeblich gesucht hatte.
so viele menschen auf der strasse, so viele geschichten in ihren gesichtern, die mehr erz├Ąhlten , als ihre sprache. manche augen vertieften sich sekundenlang in die ihren und schienen ihr zu sagen, sie solle diesen weg weitergehen, wie ein stummes zustimmen.
ravel beschr├Ąnkte sich immer noch auf drei instrumente die leise lockend riefen.
ihr atem ging schneller, obwohl ihre schritte weiterhin bem├╝ht waren gleichm├╝tig zu schreiten. es war, als wurde sie aus ihrer mitte mit seilen zu dem ort, an dem die musik ihren ursprung hatte ,gezogen.




die wiederholung war wie ein sog. aus dem ,wie im marschtakt schwellenden untergrund ,erklang der wirbel, wie eine herausgelassene sehnsucht.
ihre haut begann zu vibrieren, ein kleines schwei├črinnsal glitt ├╝ber ihren hals durch die bebenden br├╝ste. sie folgte der musik, als ob nur sie noch erl├Âsung f├╝r sie versprechen w├╝rde. die musik schwoll orchesterhaft an. es kam ihr vor, als w├╝rde sie auf der gegerbten tierhaut einer trommel mit jedem pulsschlag emporgeschleudert werden. in ihr brach die lust hervor, ihre schritte hatten das gleichma├č verloren und sie bemerkte, dass sie bereits rannte.
atemlos wu├čte sie, dass nur aus diesem wei├čen haus, vor dem sie jetzt stand die musik kommen konnte.
doch sie wu├čte nicht weshalb sie hier stand, welchen weg sie gegangen war. ja, am wenigsten warum!
sie war einfach da und erst jetzt kam die bange frage, was sie weiter tun sollte.
die musik aus dem haus ├╝berschritt bereits das ma├č an leidenschaft, was sie glaubte ertragen zu k├Ânnen, alles h├Ąmmerte dem h├Âhepunkt des bolero entgegen.
in ihrer verwirrtheit wollte sie sich abwenden und gehen.
da ging die t├╝r auf und eine sanfte stimme sagte: „du bist da !“
und pl├Âtzlich ahnte sie, wieviel leidenschaft sie noch ertragen konnte.


__________________
traumreisende

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Lillia
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

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gute idee!

Da ich den Bolero wahnsinnig erotisch finde kann ich gut verstehen, welches Gefuehl Du mit Deinem Text vermitteln moechtest. Stellenweise gelingt es dir auch - obwohl ich nicht weiss, ob du jemandem, der ihn nicht kennt, etwas von ihm mitzugeben vermagst, das muesste ein solcher beurteilen.

Inhaltlich stoert mich vor allem ihre Verwirrung und ihr aufgeben wollen - dieser Bruch ist im Stueck meiner Meinung nach ueberhaupt nicht vorhanden und auch voellig unpassend.

Formal stoert mich die lieblos wirkende Kleinschreiberei SEHR. Sie wirkt nicht gewollt und effektiv, sondern lieblos und erschwert das Lesen, besonders am Bildschrim.

Gruesse!
-lilli-
__________________
Ich brauche keine Bequemlichkeiten. Ich will Gott. Ich will Poesie und Freiheit und Tugend. Ich will S├╝nde.

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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

Werke: 20
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Hallo, traumreisende

Den Sog der Musik hast du sehr sch├Ân beschrieben.

Dein Text wirkte auf mich allerdings plausibler, wenn ich nicht w├╝sste, dass die durchschnittliche Auff├╝hrungsdauer des Werks bei rund 15 Minuten liegt. Gut, es mag sein, dass es Menschen gibt, die wie deine Protagonistin so schnell "anspringen" auf das Werk und so heftig, dass sie unbedingt dorthin gelangen m├╝ssen, wo er erklingt. Aber glaubhafter w├Ąre es zumindest f├╝r mich, wenn du einen Hinweis g├Ąbest, warum das so ist.

Und wenn du schon beim Bearbeiten bist, dann lass deiner Protagonistin den Schwei├č doch bitte nicht durch die Br├╝ste laufen. Das ist nicht nur unappetitlich, es ist auch anatomisch schlicht unm├Âglich. Was spricht gegen "die Br├╝ste hinunter", oder "die Brust hinab" oder dass er sich "zwischen den Br├╝sten sammelt" und seinen Weg weiter hinab nimmt?

Sch├Âne Gr├╝├če von blaustrumpf
__________________
Daf├╝r bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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