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Leselupe.de > Ungereimtes
der gesang des regens
Eingestellt am 05. 07. 2004 17:34


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Cirias
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der gesang des regens

es flĂŒstert
in den kronen der wolken
es rauscht
wie tausend glĂ€serne flĂŒgel
in deinen augen
erwacht der gesang des regens

als du noch ein kind warst
sammeltest du seine geheimnisse
tropfen um tropfen
vom rĂŒcken der erde
wie silberne sterne in eine schale
und legtest dein ohr
an seine farben
manchmal reichen sie
wie unsere trÀume
bis an den regenbogen

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Cirias,
einfach wunderschöne Poesie - einzig und allein
bei den "tausend glĂ€serne FlĂŒgeln" muß man sich das
Glas sehr, sehr dĂŒnn, fast pergamentpapierdĂŒnn vorstellen,
sonst wĂŒrden sie klingeln und hier "rauscht" es. Aber die "tausend glĂ€serne FlĂŒgel" - das klingt einfach wunderbar.
"Legtest dein Ohr an seine Farben" gefÀllt mir auch ganz besonders gut. Man spricht ja auch von Klangfarben....

LG Klopfstock

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Ciras,

ich möchte mich Irenes Lob anschließen.
Auch ihrer Anmerkung, der glĂ€sernen FlĂŒgel.
Vielleicht wÀre eine Alternative:

es zittert
wie tausend glĂ€serne FlĂŒgel

Eine vorangegangene Bewegung lĂ€sst etwas erahnen, Ă€hnlich wie dem Rauschen und ich habe nun die Assoziation von glĂ€nzenden LibellenflĂŒgeln, die sich schnell bewegen.
Ansonsten: Sehr schön!

Gruß
Sandra

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Cirias
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Hallo Klopfstock, hallo Sandra,

danke euch beiden fĂŒr Lob und die Anmerkung zu den FlĂŒgeln. Ganz unrecht habt ihr nicht, nur wĂŒrde bei deinem Vorschlag, Sandra, das Bild des Regens etwas abgeschwĂ€cht, deshalb beließ ich es beim Rauschen, um im Bild zu bleiben. Ich könnte mich jetzt damit herausreden, dass der Regen tausend Klangfarben hat, dass er nach tausend Dingen riecht, schmeckt, klingt...wenn ich an manchen Tagen die Augen schließe und der Regen sehr plötzlich und stark durch das BlĂ€tterdach rauscht, ja, dann hört es sich fĂŒr mich wirklich an wie LibellenflĂŒgel, InsektenflĂŒgel. Aber da stoßen wir an das Grundproblem von Lyrik: der Unmittelbarkeit und Sinnlichkeit des Erlebens, der Wahrhaftigkeit der Bilder und dann der Vermittlung auf der anderen Seite, d.h. rĂŒhre ich in euch etwas an und ihr mit euren Gedichten in mir, was mir nah und vertraut ist, oder...Und dieses Bild ist fĂŒr mich in meiner Erinnerung wahr,
danke euch und liebe GrĂŒĂŸe, Cirias

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Cirias,
da bin ich, alte NervensÀge nochmal - aber keine Angst,
ich will nur noch was zu den "tausend glĂ€sernen FlĂŒgeln"
sagen. Entgegen meiner ersten Annahme, kann es
durch glĂ€serne FlĂŒgel (hier sogar in Mengen)
sofern diese nicht aneinandergeraten doch zu einem
Rauschen kommen.
Wenn diese sich bewegen und wie gesagt nicht aneinander stoßen, dann schneiden sie die LĂŒfte, und dieses kann
dann ein Rauschen erzeugen - Àhnlich dem GerÀusch
von Vögeln, wenn sie in Mengen aufsteigen.
Ich sehe, Du hast Dich nicht getÀuscht

LG Klopfstock

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Cirias
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Hallo Klopfstock,
na, da bin ich aber beruhigt- danke fĂŒr deine ErklĂ€rung; ich hatte das mehr sensual begriffen, aber es ist gut zu wissen, dass das auch außerhalb unser inneren Welt Bestand hat...
liebe GrĂŒĂŸe, Cirias

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