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Leselupe.de > Ungereimtes
der schnee von gestern
Eingestellt am 03. 02. 2003 09:58


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Bernd
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der schnee von gestern
ist eine epidemie
gegen die ich pillen einschaufle
und fiebre
der zukunft entgegen
wo das eis taut

ich sitze auf der scholle und rudere gen s├╝den

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Abendsternchen
???
Registriert: Nov 2002

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Hallo Bernd,

wollen wir nur hoffen, dass die Pillen gegen die Vergangenheit ank├╝mpfen k├Ânnen und f├╝r Vergessenheit sorgen.
Und f├╝r den Schollentreibenden bleibt der Wunsch, er m├Âge den S├╝den auch erreichen, bevor die Scholle getaut ist...

sch├Âne Worte, mit Bildern, die oft erst beim 2. und 3. Lesen auftauchen.

viele Gr├╝├če
Abendsternchen

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Vera-Lena
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Eisscholle

Hallo Bernd,

du hast ja wohl gemeint, da├č wir die Dinge nicht zu schnell vergessen sollten, damit sie sich nicht wiederholen, denn auf dieser Eisscholle sitzen wir schlie├člich alle.

Liebe Gr├╝├če Vera-Lena

__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Bernd
Foren-Redakteur
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Hallo, Abendsternchen und Vera-Lena

Ja, gegen das Vergessen.

Bei dem Gedicht habe ich an Brechts "Rede f├╝r den Frieden" gedacht, hier ein Zitat:

"Das Ged├Ąchtnis der Menschheit f├╝r erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungsgabe f├╝r kommende Leiden ist fast noch geringer. Die Beschreibungen, die der New Yorker von den Gr├Ąueln der Atombombe erhielt, schreckten ihn anscheinend nur wenig. Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen, und doch z├Âgert er, die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben. Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen. Der Regen von gestern macht uns nicht nass sagen viele. Diese Abgestumpftheit ist es, die wir zu bek├Ąmpfen haben, ihr ├Ąu├čerster Grad ist der Tod. Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote, wie Leute, die schon hinter sich haben, was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen. Und doch wird nichts mich davon ├╝berzeugen, dass es aussichtslos ist, der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen. Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind! Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller ├ľffentlichkeit vorbereiten, nicht die H├Ąnde zerschlagen werden."
Bertolt Brecht, Rede f├╝r den Frieden 1952

__________________
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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Komprimiert

Hallo Bernd,

diese vielen Zeilen hast Du mit Hilfe von Bildern derartig komprimieren k├Ânnen, da├č die Aussage v├Âllig identisch ist. Gl├╝ckwunsch!

Liebe Gr├╝├če Vera-Lena


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Otto Lenk
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Klasse.....Mein Kompliment. Gru├č Otto

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