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Leselupe.de > Ungereimtes
der sommer verblasst
Eingestellt am 05. 09. 2009 20:04


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Paul
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der sommer verblasst

als m├╝ssten
wie fr├╝her an samstagen
die wolkenwaschweiber
am fluss des himmels
den sommer wegwaschen um
sauber und rein
dem herbst zu begegnen
der dir
mein freund
gnadenlos
den fuss in den unterbauch rammen wird und
du den winter ├╝ber
winseln wirst
warum nur
warum...

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Heidrun D.
Guest
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Ein sch├Ânes Teil, Paul,

du k├Ânntest aber einmal "waschen" ├Ąndern, meine ich:

als m├╝ssten
wie fr├╝her an samstagen
die wolkenwaschweiber
am fluss des himmels
den sommer wegwaschen schrubben um
sauber und rein
dem herbst zu begegnen
der dir
mein freund
gnadenlos
den fuss in den unterbauch rammen wird und
du (deswegen / deshalb?) den winter ├╝ber
winseln wirst
warum nur
warum ...

und vielleicht noch "deswegen" nehmen, das machte die Aussage etwas deutlicher, falls dir dies erw├╝nscht ist.

Sehr gut finde ich den Tritt in den Unterbauch, der die Sommeridylle br├╝sk bricht.

Sp├Ątsommerliche Gr├╝├če
Heidrun

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Franke
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Hallo Paul!

Ein Herbstgedicht, das mit neuen Bildern ├╝berrascht.

Das doppelte "waschen" w├╝rde ich auch ├Ąndern, allerdings passt mir dann "schrubben" nicht in den sprachlichen Klang. Ich w├╝rde hier "verwischen" nehmen.

Normalerweise mag ich es nicht, wenn ein Gedicht einen zu pathetischen Schluss hat, aber nach dem Tritt in die Eier passt der hier wie die Faust aufs Auge.

Sehr gerne gelesen!

Liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Paul
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jau, danke in die runde und knix.
das doppelte waschen wird noch weggewischt...

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