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Leselupe.de > Ungereimtes
dichterleben (6)
Eingestellt am 05. 02. 2010 19:01


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samuel
gesperrt
???

Registriert: Feb 2004

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dichterleben (6)

worte
so todeslebendig

da war ein gesang
über den trümmern
der sich entfernte

und blieb
in den bildern

(Danke für Rheas Verbesserungsvorschlag!)



__________________
Es nehmet aber
Und giebt Gedächtniß die See,
Und die Lieb’ auch heftet fleißig die Augen.


Version vom 05. 02. 2010 19:01

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Rhea_Gift
Häufig gelesener Autor
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Vorschlag

Hier ne Idee:

Klingende Worte
so todeslebendig

da war ein gesang
über den trümmern
der sich entfernte

und blieb
in den bildern


>> reicht das nicht völlig aus?

__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 304
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hallo samuel,

Manchmal ist es schwer konkret etwas zu sagen. So ist es hier fuer mich.

Zu erst:

Es passt alles zusammen. Die Worte, der Ton, die Sprachmelodie.
Mit dem mir lieb gewonnenen Satz:

da war ein gesang
über den trümmern
der sich entfernte

schickst du mich auf eine gedankliche Reise. Ausgloest durch das kleine "da". Denn ich frage mich , wo ist es dieses da. Denn es klingt nach einem konkreten Ort. Einem Ort den gleichzeitig jeder Leser in sich selber finden muss.
Und so gruebele ich ueber den Ort und ueber die Truemmer.
Koennen es Gedankentruemmer sein, ganz ohne Worte noch, aber mit einem Ton ( Gesang)?
Ist es dieser Gesang den der Dichter aufschnappt und in seine Worte fasst!?
So seltsam fassbar, dass er sich kaum gehoert von diesem Ort entfernt?

Ist das dichten ein Leben auf diesem " Schlachtfeld"?

Die Bilder lese ich wie Fundstuecke. Und erinnern mich an das Hoehlengleichnis.
Es brennt ein Feuer in der Hoehle, und die Schatten zucken auf der Wand.
So ist der Gesang fuer mich , die Wirklichkeit am Feuer, die Bilder die bleiben, sind die Schatten der Dinge an der Wand.

ich gerate ins schwafeln

ich belasse es bei einem:
gut, sehr gut gemacht

lg
Ralf




__________________
RL

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