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Leselupe.de > Ungereimtes
die hand eines kindes
Eingestellt am 03. 04. 2003 11:33


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Bernd
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da liegt sie im sand
wo der fr├╝hling beginnt
die hand eines kindes

eines kindes, das nur spielen wollte

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TheRealCure
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Hallo Bernd,
hast ja tapfer durchgehalten hier. ;-)
Zu deinem Text: Ich frage mich, was du hier ausdr├╝cken willst. Die abgeschlagene Hand eines Kindes im Sand? Die Tatsache, dass es spielen wollte, ist nicht besonders au├čergew├Âhnlich und bedarf eigentlich keiner Erw├Ąhnung. Sand = W├╝ste = schon wieder ein Text ├╝ber/gegen den Krieg im Irak?
Ich wei├č, dass es nicht deine Absicht war, aber man k├Ânnte doch meinen, hier reitet wieder mal einer auf der Ach-du-b├Âser-b├Âser-Krieg-Welle mit und will damit drittklassige Testzeilengruppen verkaufen.
Das wertet dein bewundernswertes K├Ânnen aber dennoch ab.
Sollte ich mit meiner Interpretation v├Âllig daneben liegen, dann verstehe ich den Text nicht, aber dann w├Ąre er ja auch inhaltslos.
Ich werde auf jeden Fall ab sofort vorsichtig sein, wenn mich jemand bittet, ihm meine Hand zu geben. Wer wei├č schon, wo sie am Ende landet.
Gru├č
TRC
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(c) J├╝rgen Erbe

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Bernd
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Hallo, J├╝rgen,

ich reite nicht mit, sondern bin Teil der Welle, ja, der Krieg ist lange geplant, schon bevor die Inspektionen wieder begonnen hatten. Es ist schlimm und der Krieg ist schlimm, und meine Texte kannst du im Moment an den Fingern einer Hand abz├Ąhlen, ich sehe hinter die brennenden Lichtfackeln und will nicht hinsehen, nein.
Das gedicht ist kein besonderes Kunstwerk, eher eine Gef├╝hls├Ąu├čerung, und ich f├╝hle mich schlecht.

viele Gr├╝├če von bernd
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TheRealCure
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Hallo Bernd,
das war ja so in etwa meine Vermutung. Ich h├Ątte den Text an deiner Stelle hier nicht gepostet. So eine Welle kann schnell auch mal ├╝berschwappen und in sich zusammenbrechen.
Gru├č
TRC

PS: Frage an Pr├Ąsident Bush in einem Interview:
"Herr Bush, haben Sie Beweise daf├╝r, dass der Irak ├╝ber Massenvernichtungsmittel verf├╝gt?"
"Ja, wir haben die Quittungen."
__________________
(c) J├╝rgen Erbe

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Bernd
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Hallo, J├╝rgen,

mag sein. Vielleicht sollte man wirklich schweigen, denn nichts ist angemessen angesichts der Trag├Âdie dieses Krieges, der unn├Âtig erscheint, der kaum die vorgegebenen Ziele zu erreichen vermag, h├Âchstens die nicht benannten.
Es its ein Pyrrhussieg, den Bush in K├╝rze erreichen wird.

Trotzdem viele Gr├╝├če.

Bernd
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TheRealCure
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Nicht schweigen

Hallo Bernd,
ich meinte nicht, dass man schweigen sollte. Ich kenne viele gute Gedichte zum Thema Krieg.

Das letzte Kapitel
(Erich K├Ąstner, 1930)

Am 12. Juli des Jahres 2003
lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
dass ein Bombengeschwader der Luftpolizei
die gesamte Menschheit ausrotten werde.

Die Weltregierung, so wurde erkl├Ąrt, stelle fest,
dass der Plan, endg├╝ltig Frieden zu stiften,
sich gar nicht anders verwirklichen l├Ąsst,
als alle Beteiligten zu vergiften.

Zu fliehen, wurde erkl├Ąrt, habe keinen Zweck.
Nicht eine Seele d├╝rfe am Leben bleiben.
Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck.
Man habe nicht einmal n├Âtig, sich selbst zu entleiben.

.... und so kam das B├Âse wieder

Am 13. Juli flogen von Boston eintausend
mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort
und vollbrachten, rund um den Globus sausend,
den von der Weltregierung befohlenen Mord.

Die Menschen krochen winselnd unter die Betten.
Sie st├╝rzten in ihre Keller und in den Wald.
Das Gift hing gelb wie Wolken ├╝ber den St├Ądten.
Millionen Leichen lagen auf dem Asphalt.

Jeder dachte, er k├Ânne dem Tod entgehen.
Keiner entging dem Tod, und die Welt wurde leer.
Das Gift war ├╝berall. Es schlich wie auf Zehen.
Es lief die W├╝sten entlang. Und es schwamm ├╝bers Meer.
der Tod

Die Menschen lagen geb├╝ndelt wie faulende Garben.
Andre hingen wie Puppen zum Fenster heraus.
Die Tiere im Zoo schrien schrecklich, bevor sie starben.
Und langsam l├Âschten die gro├čen Hoch├Âfen aus.

Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten.
Und weder Weinen noch Lachen war mehr auf der Welt.
Die Flugzeuge irrten, mit tausend toten Piloten,
unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld.

Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte.
Zwar war die Methode nicht ausgesprochen human.
Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte,
v├Âllig beruhigt, ihre bekannte elliptische Bahn.
__________________
(c) J├╝rgen Erbe

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Bernd
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Hallo, J├╝rgen,

ja, ich wei├č, ich habe auch viele gelesen.
Meins sollte nurein einziges, winziges Bild darstellen.
Ich habe auch schon andere geschrieben.
Es wird dort immer schlimmer im Irak.

Gr├╝├če von Bernd
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