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Leselupe.de > Ungereimtes
die hunde gottes
Eingestellt am 09. 03. 2004 20:58


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samuel
gesperrt
???

Registriert: Feb 2004

Werke: 354
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vor der unendlichen alten mühle
die hunde gottes
bellen den mond an
lautlos

er gibt keine antwort

aber in ihnen erglänzt
langsam
sein von der sonne empfangenes licht
mild
in die ruhige freiheit

__________________
Es nehmet aber
Und giebt Gedächtniß die See,
Und die Lieb’ auch heftet fleißig die Augen.

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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

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Hallo, samuel

Es tut mir Leid, aber mich erreichst du mit diesem Beitrag zu den "Lebenszeiten" nicht.

Die Form, die du gewählt hast, erschließt sich mir weder optisch noch in ihrer rhythmischen oder "mathematischen" Struktur. Darüberhinaus erschwert mir den Zugang zu deinem Beitrag die bei einer Bildungsbürgerin mit katholischen Altlasten unvermeidliche Spontanassoziation "Hunde Gottes = Dominikaner".

Mir reicht es einfach nicht, dieses Gefühl, "aha, der Autor will mir etwas sagen". Dein Beitrag kommt mir vor wie eine Ausstellung, deren Kunstwerke einfach zu dicht gehängt wurden. In der von dir vorgelegten Amordnung "erschlagen" sich die Sprachbilder gegenseitig, anstatt die jeweilige Wirkung zu verstärken oder gar zu überhöhen.

Ich hoffe auf Kommentare, die den Zugang öffnen. Das Werk selbst bietet dies zumindest mir nicht.

Schöne Grüße von blaustrumpf
__________________
Dafür bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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Duisburger
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Hallo,

auch ich finde den Zugang nicht. Wenn man es laut liest, klingt es gewaltig. Ich denke, dass war so beabsichtigt. Doch ich sehe nur, einzeln gesehen, gut gewählte Worthülsen, die keine Verbindung eingehen. Viele Bilder, die allerdings nicht zueinander passen und zumindest bei mir nichts bewirken.

Gruß

Duisburger

__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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samuel
gesperrt
???

Registriert: Feb 2004

Werke: 354
Kommentare: 605
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hallo, blaustrumpf!
meine erste, relativ spontane antwort: ich sehe nicht, dass sich da bilder erschlagen. es gibt doch nur zwei bildbereiche:die der hunde und die der freiheit; das gedicht ist klar zweigeteilt (s. "aber").
gedichte zu kommentieren, damit man sie versteht, halte ich für unsinnig; sie sollen für sich selber sprechen.
__________________
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Und giebt Gedächtniß die See,
Und die Lieb’ auch heftet fleißig die Augen.

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Duisburger
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quote:
sie sollten für sich selber sprechen.

Leider tun sie es nicht immer. Daher ist eine Nachfrage durchaus legitim. Vieleicht hat der Leser dann ein "Aha"-Erlebniss, da er das Werk aus dieser Warte noch gar nicht betrachtet hat. Wir wollen doch alle dazulernen, oder.

Dein Argument klingt wie "Friss oder stirb". Ist nicht böse gemeint.

lg

Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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MH
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2004

Werke: 3
Kommentare: 319
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die unendliche alte mühle...
die alles zermahlende zeit?
und vor ihr hilflos die meute, die hunde gottes,
vereint nur im vergeblichen bemühen, das kurze
raubtier-dasein zu transzendieren?
homo homini lupus...?

das wahre licht des lebens erfahren sie nur indirekt, im scheitern des versuches.

selbst wenn ich mich jetzt vor dem autor schamlos lächerlich gemacht habe - das oder ähnliches entnehme ich dem gedicht.

was mir nicht ganz gefällt ist die wortwahl in diesem bogen in der zweiten strophe:

aber in ihnen erglänzt
...
in die ruhige freiheit

ansonsten meinerseits ein kompliment!

mfgMH

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