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Leselupe.de > Gereimtes
die lösung
Eingestellt am 21. 02. 2004 14:19


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traumreisende
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2004

Werke: 25
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so tief hineingestoßen
in das grenzenlose,
dass das denken erstarrt
und das nichtdenken
zur einzigsten erlösung wird.
unberechenbar der fall
in die höhe,
in die weite,
oder dimensionslosigkeit.
verloren wirkt das letzte aufbäumen,
der mit feuer überfluteten abgeklärtheit.
nichts, das mehr mit verständlichkeit
beschrieben werden könnte,
obwohl das selbstverständliche
den rahmen sprengt.
jetzt, jetzt darin ertrinken
und die wahrhaftigkeit
des lebens spüren,
nur noch fühlen.


__________________
traumreisende

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Mirko Kussin
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Registriert: Jun 2002

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also das konsequente kleinschreiben (in werken) ist mir ein greul... ich schreibe in mails, im chat oder in komms auch nur klein, der einfachheit halber... bei gedichten finde ich das nicht so schön...
weitere kleine anmerkung: "das einzigste" ist ein ausdruck, den es so nicht gibt... einzig ist nicht steigerungsfähig... es gibt ja auch nicht weißer als weiß, selbst wenn uns die werbung etwas anderes vormachen will... was wäre das dann? weißigst?
nix für ungut und ein schönes wochenende wünscht dir der
mirko
__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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traumreisende
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2004

Werke: 25
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die lösung

du hast wohl recht mirko, es wurde mir ananderer stelle auch schon angetragen, ich muß wohl bewußterschreiben und auf das hektische kleinschreiben verzichten.

lg
silvi
__________________
traumreisende

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Venus
Häufig gelesener Autor
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Werke: 99
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Hallo liebe Silvia,

ist ja nicht weit hergeholt, dass ich nun Mirko (ich winke dir!!) widersprechen möchtmuss

Ich mag sie natürlich sehr, die Kleinschreibung.
Ganz besonders, wenn in Verbindung mit Reduktion zu finden, behaupte ich sogar, dass es die einzige Möglichkeit ist, dann auch „frei“ mit Metaphern und Doppelsinnigkeiten zu arbeiten. Bei solcher Art von Texten möchte dann ganz eindeutig einzig auf den Inhalt hingewiesen sein. Der erste buchstäbliche Augenblick will schon signalisieren: hier lass mal hübsch los, vom (sog.) Althergebrachten und begib dich auf neue Wege. Mit der Klein-/Großschreibung halt’ dich woanders auf.
;o)
Meine Meinung halt... bloß meine...

Sodala ;o)
Nun aber zu dir!
Hier hat sich die „bekannte“ Reisende auf neue Wege begeben. Wege, die mir sehr gut gefallen
Hier arbeitest du mit sehr dichten Bildern, die (m.M.) den Betrachter noch tiefer in sich verstricken könnten. Wenn „Bilder“ sich auftun, Silvi, dann muß die „rein feststellende Sprache“ unbedingt in den Hintergrund! Ein Bild ist noch tiefer, als die Metapher. Hier muss der Leser reingezogen werden. Er muss sozusagen (übertrieben) loslassen vom Weltlichen.
Du schreibst es ja selbst!

nichts, das mehr mit verständlichkeitbeschrieben werden könnte

So. Und nun reduzier mal genau diesen, deinen Satz! Reduziere diese Aussage, weil sich sonst das Bild nicht frei entfalten kann und von der feststellenden Sprache erdrückt wird.

Comprende?

jetzt, jetzt darin ertrinken
und die wahrhaftigkeit
des lebens spüren,
nur noch fühlen


Reduzieren!

(von mir aus, weg mit dem „nur noch“ – sag, schrei, schreib, leb: „fühlen“!
oder lass alles weg. Der verbilderte Leser spürt deinen Wortwunsch!!!)

Liebe Silvi,
wenn du, jetzt nicht du wärst, dann müsst' ich mich wieder tausendmal entschuldigen, für meine Meinung und für meine Worte. Bei dir bin ich "zuhause"
und froh, dass ich es nicht (mehr) muss.

Einen ganz herzlichen Gruß,
Gabi

PS:
Ich gedulde mich mal mit der Wertung...
__________________
den wind im rücken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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