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Leselupe.de > Gereimtes
die sprache der bäume
Eingestellt am 18. 01. 2004 12:18


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traumreisende
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2004

Werke: 25
Kommentare: 18
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ahnen zieht durch zweige
und taucht kalte tage in warmes licht.
an uns rauschen momente vorbei,
wir hören die sprache der bäume nicht.

jahr um jahr flüstern sie uns zu:
„habt geduld, nach ebbe folgt immer die flut“.
und schenken uns in jedem neuen frühling
ihr kleid, als leuchtend grünes gut.

wir aber wünschen uns sooft,
dass die zeit der ebbe vergeht,
dass der sommer mit seiner wärme,
die kalten wintergedanken verweht.

doch auch der winter hat seine zeit,
wochen, tage, stunden.
und so braucht unser leben,
auch die selbstgefügten wunden.

sie sind ein teil uns‘rer lebensuhr
es gibt nicht nur fröhliche tage.
doch erkennen wir unser ganzes sein,
dann stell’n wir es nicht mehr in frage.
__________________
traumreisende

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Minouche
Guest
Registriert: Not Yet

ein schönes Gedicht...

Hallo traumreisende !

Mir gefällt dein Gedicht sehr gut, ich habe es nun das fünfte Mal gelesen und mag den Rhythmus der Worte und die Melancholie darin.

Vielleicht hätte ich die erste Zeile etwas anders geschrieben, da ich sie rhythmisch ein wenig zu kurz geraten finde (sagt man das so ?):

ein ahnen zieht durch die zweige
und taucht kalte tage in warmes licht.

Aber das ist nur mein ganz persönlicher, subjektiver Eindruck.
Und ansonsten, wie gesagt, ein schönes Klangwunderwerk.
Danke dafür.

Liebe Grüße
Minouche


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traumreisende
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2004

Werke: 25
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die sprache der bäume

danke, so war es tatsächlic nicht gedacht, da ist mir beim kopieren ein stück verloren gegangen. aber ich bin neu und noch icht auf die korrekturmöglichkeit gestoßen...

lg
silvi
__________________
traumreisende

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strolch
???
Registriert: Jan 2004

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korrekt.

Liebe Silvi,

unten auf der Leiste, wo auch Profil ist, da ist sein Symbol: offenes Buch steht edit/delete, da antippen dann geht es.
sehr schönes we
brigitte

__________________
"Ich will nicht, daß Frauen Macht über die Männer, sondern über sich selbst erlangen."(Mary Wollstonecraft)

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La Noche
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 114
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Hallo Traumreisende,
Nimms mir nicht übel, aber so richtig zündet dein Gedicht nicht. Die Idee ist sicherlich schön und wie du anfängst, gefällt mir gut. Aber dann wird mir deine Strickweise einfach zu simpel.Und an einigen Stellen bist du nah an der Grenze zum Kitsch.
Lieber Gruß,
La Noche

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Lord-Barde
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2004

Werke: 36
Kommentare: 258
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kein Kitsch...!

Es ist fast wie ein Minnegesang an
die Ganzheit des Lebens.
Ich bin beeindruckt!
der Lord-Barde
__________________
Mensch werden ist eine Kunst (Novalis)

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guido
Häufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

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"...und so braucht unser leben, auch die selbstgefügten wunden..." oder "ebbe und flut" sind wunderschöne Worte, Sätze, überhaupt enthält dein Gedicht wunderbare Elemente, hier kommt viel rüber. Ich bin aber der Überzeugung, dass noch mehr drin wäre, hättest du dies Gedicht nicht in so ein (für mich unnötiges) Versmaß und in unnötige Reime reingepreßt. Damit nimmst du den Gefühlen irgendwie den Spielraum, das ist schade.
__________________
guido

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