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Leselupe.de > Kurzgeschichten
die ultimative, furchtbare zeit mit dem zug ...
Eingestellt am 10. 05. 2002 12:59


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helges
Hobbydichter
Registriert: May 2002

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wsw = Weißwasser / Gr = Görlitz / DD = Dresden

Wie jeden Sonntag brachte mich Schatzi zum Zug von Weißwasser(wsw) nach Dresden Hauptbahnhof. Als wir in wsw am Bahnhof ankamen hatten wir noch ein wenig Zeit und ich machte den Vorschlag noch kurz spazieren zu gehen. Schatzi sagte:"Ja!" Wir gingen zufĂ€llig zum Kindergarten "Ulja" und ich dachte an meinen Opa der vor vielen Jahren in "Ulja" als GĂ€rtner arbeitete.
Man mĂŒsste fĂŒr kurze Zeit die Uhr zurĂŒckdrehen können. Das wĂ€re bestimmt interessant ...

Wir mußten jetzt los, denn der Zug wartete nicht auf das-helge. Kurz vor dem Bahnhof merkten wir, das der Zug kam. Wir beeilten uns jetzt. Nochmal schnell zum Auto den wichtigen Rucksack mit Mathe holen und los gehts. Auf der hĂ€lfte des Weges pfiff eine unbekannte Bahnhofsgestalt und wir bekamen einen Schreck. Schatzi sagte:"Der Zug ist weg, der Zug ist weg."

Als wir um die Bahnhofskurve kamen sahen wir eine Bahnhofsdame mit Kelle und Pfeiffe und Schatzi schrie:"Einen Moment, das-helge kommt."*g* Naja, so ungefÀhr und ich hab es gerad so geschafft. Innerlich war ich jetzt erleichtert und Schatzi wahrscheinlich auch.

Also es ging los und nach dem winke, winke(Verabschiedung) kramte ich meine Matheaufgaben heraus. Ich lernte bis kurz vor Görlitz und im Mikrophon sagte man, das Görlitz gleich erreicht ist und wenn man nach DD weiterfahren möchte, soll man zum Bahnsteig 9 laufen.
Gesagt getan.

Der Zug hielt an und ich ging zĂŒgig(hatte nur 5 min zeit) zum Bahnsteig 9. Da stand auch schon ein Zug und ich war wieder erleichtert und kletterte auf das gute StĂŒck. Ich machte es mir bequem und holte das Mosaik heraus. Ja, Abrax,Brabax und Califax sind in geheimer Mission und das in Amerika. Ob sie es schaffen???

Na egal, ich schaute auf die Bahnhofsuhr und es war 21:10 Uhr. Eigentlich sollte es 20:56 Uhr losgehen?!? Ich dachte an einen verspÀteten Anschlusszug und las weiter.
21:15 Uhr - und ich wurde so langsam unruhig. Ich öffnete mein Sitzfenster und im gleichen Moment sprachen die Bahnhofsboxen. Die Boxen trompeteten ein freundliches "Guten Abend!" und sie sprachen: "Die TĂŒren schliessen. Auf Bahnhof 9 fĂ€hrt der Zug nach Hoyerswerda. Hoyerswerda??? Ich wollte doch nach DD?!? Ich schnappte entsetzt meine Sachen und krakelte aus dem Zug. Ich sah eine Bahnhofsdame und ging auf sie zu. Bei ihr angekommen sprach ich sie ohne einen freundlichen Gruß an. "Ist das nicht der Zug nach DD?" Sie sagte: "Nein, nach Hoyerswerda." helge:"Ich komme von wsw und muss in Görlitz umsteigen und fahre weiter nach DD. Im Görlitzer Zug wurde gesagt, das es im Bahnsteig 9 weitergeht." Darauf bewegte sie ihre Schultern und sagte nichts mehr. Ich ging und hatte Frust.
Was jetzt?



Erstmal schaun, wenn der nÀchste Zug fÀhrt ... 23:00 Uhr ... noch 1,5 Stunden ... hmmm ... Was kann man tun? Programmkino mit Kneipe?!? Ist zwar weit(2-3 km), aber irgendwie muss man sich ja beschÀftigen*g*.
... nach 1 Stunde ... Hat diesmal alles gut geklappt und 22:40 Uhr war ich wieder am Bahnhof. Ich ging zum Bahnsteig 10 und stieg nach einer wichtigen Frage, ob das der Zug nach DD wÀre ein. Eigentlich kann jetzt nichts passieren und der Zug fuhr 23:00 Uhr los. Ich versuchte mich hinzulegen und nickte ab.

In DD-Neustadt wachte ich auf und dachte "Geschafft! Nur noch wenige Minuten bis zum Hauptbahnhof." Und 0:45 Uhr fuhr der Zug weiter. Eine Bahnhofsdame kam und kontrollierte die Tickets. Sie kam zu mir und ich sagte: "Ich habe die Tickets schon verpackt. Ich möchte nur noch bis zum Hauptbahnhof." Sie sagte: "Hauptbahnhof??? Dieser Zug fÀÀhrt nicht zum Hauptbahnhof. Sie mĂŒssen am Industriegebiet aussteigen." Frust, Sprachlosigkeit, elende Leere ... Den Zug den ich in Gr verpasst hatte, wĂ€re doch auch bis zum Hauptbahnhof gefahren? Was mache ich jetzt?

Warten ... 1:15 Uhr hielten wir am Industriegebiet an. Ich verliess mit einem jungen Mann den Zug. Ich fragte sofort, wie man denn zum Hauptbahnhof kÀme. Er sagte freundlich, dass es 20m weiter eine Strassenbahn gÀbe, aber diese in der Nacht selten fahre.
Ich ĂŒberlegte und machte wieder das falsche. Ich ĂŒbersah mit Absicht die Strassenbahn und lief Richtung Hauptbahnhof. Wie weit die Strecke wĂ€re, keine Ahnung. Ich wollte einfach nur laufen.

Auf einmal kam nach 5 min laufen, die Strassenbahn. Es bildetete und verzerrte sich mein Gesicht zu noch schlimmeren Einsichten. Ich könnte Wetten, keiner konnte das-helge jetzt wiedererkennen. Alles ging heute schief.
Ich ging die 5 min wieder zurĂŒch zur Strassenbahn und wollte schaun, wenn die nĂ€chste kommt. *weinend* ich lass 1 Stunde warten ...
Ich entschied mich jetzt an der Strasse ein Auto anzuhalten. Ich winkte zwei mal und beim dritten -Mal hatte ich GlĂŒck. Es kam ein Taxi. Erleichterung ... Das Taxi nahm mich mit und ich erzĂ€hlte impulsiv, extravagant, emooozional ... vom heutigen Abend bzw. der Nacht. Am Hauptbahnhof angekommen, war ich irgendwie erleichtert. Ich kann es schaffen. Ich ging 1:45 Uhr zu einer Bekannten, denn dort war mein Fahrrad eingeschlossen. Die Haus- und KellerschlĂŒssel hatte ich zum GlĂŒck. Jetzt nur noch eine halbe Stunde und ich bin da ... Huuurrraaa


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flammarion
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zu

erst einmal herzlich willkommen auf der lupe. aber leider glaube ich, daß obiges keine geschichte, sondern nur ein zu lang geratener tagebuch-eintrag ist. auch als solcher ĂŒberarbeitungsbedĂŒrftig. lg
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Old Icke

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helges
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das-helge glaubt den Besitzer und hat verstanden.

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Ralph Ronneberger
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flammarion hat Recht - dabei hĂ€ttest Du bei den vielen unfreiwilligen Wartezeiten sooo viel Zeit zum ĂŒberarbeiten gehabt. *g*

Gruß Ralph
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