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Leselupe.de > Erotische Geschichten
dornröschen
Eingestellt am 10. 05. 2001 18:41


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Jasmin
Autorenanwärter
Registriert: Sep 2000

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dornröschen

ich sehe mich dort liegen. wie lange ich dort liege, weiß ich gar nicht. sind es wochen? sind es tage? sind es jahre? die antwort weiß nur der wind. um mich herum verstreut liegen rosen. rosa, duftende rosen wie aus porzellan. meine augen sind geschlossen, aber ich sehe die rosen trotzdem und ihr duft macht mich wahnsinnig. ich höre tropfen um mich herum. ein eintöniges, wiederkehrendes tropfen, als sei ich in einer tropfsteinhöhle. aber es ist warm, ich friere nicht und um mich herum scheint ein warmes, goldenes Licht. mein körper ist leicht, ganz leicht und meine glieder fühlen sich zerbrechlich an. ich kann sie nicht bewegen. so liege ich da und ich weiß nicht, wer mich hier in diesen raum gebracht hat. ich erinnere mich nur an einen stechenden schmerz, ich stach mich in den finger beim spinnen und dann sah ich nichts mehr und versank in diesen schlaf. jeden tag kommt die königin, meine mutter, und schaut nach mir. sie küsst mich oder streichelt mich nie. sie schaut nur kurz herein, ich spüre ihre gleichgültige kälte und dann geht sie wieder. mein vater kommt nie, er hat mich abgeschrieben, aber das hatte er ja schon davor. immer nur seine königsgeschäfte im kopf und das herumturteln mit den dummen, fetten kurtisanen. ich habe meinen vater trotzdem lieb. meine mutter nicht. sie liebt ja auch nur ihre goldene krone und ihre kleider aus brokat. jeden morgen schickt sie meine kammerzofe rosina. rosina kommt und kämmt mein haar. dafür legt sie mich auf den bauch. nur rosina redet mit mir. oh rosa, was hast du für wundervolles goldhaar, aber du weißt es nicht, weil du immer schlafen musst.




es muss jetzt wohl abend sein, ich spüre das an dem diffusen licht, dass mich umflutet, es ist violettfarbenes licht, das weiss ich genau. die rosen duften jetzt intensiver und das tropfen wird stärker. die tür geht auf und mein herz, es klopft langsam schneller. ich höre fremde schritte. sie nähern sich meinem bett. ein geruch, den ich nicht kenne, erreicht mich. ein körper nähert sich mir und fremde lippen berühren plötzlich meine lippen. es ist ein süßer, weicher kuss und ich schlage meine augen auf. ich blinzle, das Licht ist ungewohnt und brennt. ich sehe eine helle lichtgestalt mit einem knabenhaften, haarlosen Gesicht und langen, blonden haaren. der knabe fuehrt eine erdbeere in meinen mund ein und beisst die eine hälfte ab. ich liebe erdbeeren. ich lasse die erdbeere genuesslich in meinem mund zergehen und schlucke sie runter. er küsst mich wieder und ich küsse ihn zurück. wir tauschen viele erdbeerküsse aus. wir küssen uns lange, es ist so schön. viele erdbeeren lang. und dann streichelt er mein haar, streicht es mir zart aus der stirn, fährt mit seinem zeigefinger über meine augenbrauen, über meine nase, meine lippen. er duftet nach vanille und zimt. ich erschaure, die härchen auf meinen unterarmen richten sich auf wie kleine, goldene faeden. er nimmt eine grauweiße vogelfeder und streicht damit über meinen hals. es kitzelt. wir schauen uns dabei in die augen. dann öffnet er mein weißes spitzennachthemd und führt die feder zwischen meine kleinen, festen brüste und dann umkreist er ihre Knospen, bis sie sich trotzig aufrichten. er legt die feder auf den nachttisch und nimmt ein kleines, dunkles fläschen in die hand. auf meinen fragenden blick, antwortet er rosenöl und lächelt. er tröpfelt ein wenig öl in seine handflächen, verreibt es und dann beginnt er, meine brüste zu massieren. ich schließe meine augen und verfalle wieder in einen wachtraumzustand. das öl duftet herrlich nach rosen, das tröpfelgeräusch ist stärker geworden und schneller, auch ich atme schneller, im rhythmus der tropfen. es gefällt mir alles. lange streicheln seine weichen, unbenutzten hände meine kleinen marmorbrüste und meine aufmerksamkeit vergeht, ich träume von einer seereise ohne boot, der knabe und ich auf den wellen, wie zwei kleine, weiße möwen. als ich aufwache, sind seine hände auf meinem bauch. er küsst meinen bauch und ich vergrabe meine hände in seinem vollen haar und massiere seinen kopf. er nimmt wieder eine erdbeere und legt sie in meinen schoss und er isst die erdbeere und leckt genüsslich die reste ab, bis ich vor lust fast zerfließe in einem roten erdbeermeer...



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Jasmin

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caspar
Guest
Registriert: Not Yet

hey jazz,
packst du diesen text
noch in watte ein?

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Jasmin
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Watte?

hey caspar,

was meinst du damit? ist das eine positive oder eine negative reaktion?
__________________
Jasmin

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caspar
Guest
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es ist eine frage,
deren beantwortung
eine reaktion hervorrufen könnte.

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Jasmin
Autorenanwärter
Registriert: Sep 2000

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Watte

Caspar, du verwirrst mich. warum sollte ich den text in watte verpacken? wenn, dann in silberfolie.
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Jasmin

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
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Hallo Jasmin,

dass ich kein Blatt vor den Mund nehme in Sache Kritik weißt du und das ich es nicht persönlich meine weißt du auch. Ich wollte das nur noch mal sagen, bevor ich etwas zum Text sage.

zum Text: meiner meinung nach, ist der Text erzwungen und hingeworfen. es fehlt jegliche Art des Spannungsbogen, es fehlt deine gekonnte erzählweise, es fehlt der charakter deiner figur, es fehlt eine handlung. Sorry, aber das ist bei weitestem der schlechteste Text den ich von dir gelesen habe. Jasmin das kannst du besser, was ist los mit dir?

Liebe Grüße
Reneè


PS.: Nimm es bitte nicht tragisch. Ich mag dich.

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