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Leselupe.de > Ungereimtes
drehbuch in fragmenten
Eingestellt am 09. 09. 2003 12:58


Autor
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t.a.j.
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2003

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Vorneweg: ich hab ├╝berlegt ob dies hierher, oder doch besser in den Bereich Kurzgeschichten geh├Ârt, aber letztlich ist es ein Gedicht in Prosaform und eben keine Kurzgeschichte.

Drehbuch in Fragmenten

Die N├╝chternheit, nachdem die Wirkung verflog, wenn jeder Sinneseindruck, jede Geruchsnuance, die subtilen Schwankungen der Tonlagen einer Stimme, Kontraste zwischen sich scharf voneinander abgrenzenden Farben, Lichtreflexe im Fensterglas einen am Stammhirn packen und durch den nebul├Âsen Strudel der Nichtexistenz rei├čen wollen, nur um dir klar und in allen Einzelheiten in den Sch├Ądel zu blicken, auf die schwerf├Ąllig taube Masse die jetzt grau normiert, und gestern noch in allen Regenbogenfarben schimmernd hinter der Stirn liegt. Keine Kopfschmerzen, die kommen erst sp├Ąter, jetzt da die Weite sich zusammenzieht, endlos kollabiert bis das Universum wieder aus dir heraus gekrochen kommt bleibt dieser scharfe Nachdruck der Wahrnehmung das Nachgl├╝hen absterbender Synapsen in der Kopfwelt verborgen und schickt nur d├╝nne Pseudopodienf├╝hler durch das bleiche Fleisch als der hochwache Rest des Bewusstseins beinahe am Geruch des Filterkaffees erstickt.
Das ist Zeitpunkt um sich zu erinnern, die letzte Szene noch einmal durchzugehen, Detail f├╝r Detail, in tausend Fragmente zerst├╝ckelt, klein und handhabbar.
und Schnitt.
Jenseits der Weite bleibt ein Gef├╝hl von abgeklungener K├Ąlte an den Z├Ąhnen, das Echo eines kurzen ziehenden Schmerzes, eingebettet in die samtene Dumpfheit nach hundert schnellen Nadelstichen, taub. Hier hat sich ein Augenpaar auf geistiger Leinwand zum bleiben eingerichtet, es sieht dich an mit unergr├╝ndlichem Ausdruck. Ein leichter Schwenk nach links unten bringt zwei Katzen ins Bild, wei├č und schwarz, beide mit der selben roten Musterung an der rechten Pfote, vorne, und beide auf einem Auge blind und das andere zugen├Ąht. Hallo, Happy Birthday, aber so was auch, mir gratulieren, herzlichst danke sch├Âne Frau, seid ihr noch solo? Wie, noch der Typ ? na dann...
X hoch drei und wie stehen die Chancen.
Ein altes Haus, mit Flechten auf dem Dach und an vielen Stellen kahlem Mauerwerk, es wirkt verlassen, doch wenn mensch hinh├Ârt h├Ârt mensch Musik, Childhood's End, und es liegt so tief in einem dunklen Garten, mensch sieht fast keine Silhouette. Ein Geisterhaus in dem eine alte Frau wohnen sollte, eine alte, runzelige nach Baldrian und Verwesung riechende Hexe mit sch├╝tterem grauem Haar zu einem Knoten hochgesteckt.
Aber es riecht nur nach Sturm.
Ein Bernouillie Experiment, Anzahl der w├╝nschenswerten Ausg├Ąnge, wie stehen die Chancen? Keine Musik diesmal, kein goldenes Wasser, goldene Luft, tief im Wald da liegt ein See, dicht umwuchert von Grass und B├╝schen, Wacholder, und Rosen und ein paar Kiefern im Hintergrund, etwas entfernt, mit Moos bewachsen. Eine zarte, beinahe durchscheinende Gestalt sitz auf einem gest├╝rzten Holz, die Haare wehen im Wind obwohl die Luft sich kaum regt und die Hitze mensch zu erschlagen droht, sie sollte singen, mit einer hohen Stimme ├╝ber einem stetigen, ausgeglichenen Rhythmus, ruhig und doch bestimmt.
Bestimmen sie die Wahrscheinlichkeit da├č X innerhalb der einfachen Standartabweichung um den Erwartungswert liegt.
Ja was erwarten wir denn ├╝berhaupt und wie stehen die Chancen?
Das f├╝hrt alles zu nichts.
dreht sich nochmals um, den langen Gang entlang, alles in allem perfekt...
Ein perfekter Mann, fein gemei├čelte Muskeln, jeder Strang zeichnet sich deutlich ab und es gl├Ąnzt Schwei├č auf der bronzenen Haut, f├Ąngt k├╝nstliches Licht ein und wirft es auf absurd nat├╝rliche Art zur├╝ck, langsam dringt von oben her, ├ťber den Marmorbrustmuskel flie├čend ein roter Tropfen ins Bild hinter sich eine marlbororote Spur legend. Dann f├Ąllt Adonis, gem├Ąchlich und mit bedachter Grazie nach rechts aus dem Bild und gibt den Blick auf ein hinter ihm an der Wand h├Ąngendes schwarzes Gu├čeisenkreuz wieder, dessen Schwere den Moment zu erdr├╝cken scheint, erst als mensch endlich das dumpfe Krachen des Schusses h├Ârt scheint der Eisenmessiah zu l├Ącheln.
ÔÇ×Und wenn der Weg zum Himmel auch mit Schwertklingen gepflastert ist, so will ich ihn doch barfu├č gehen....
P(E)=??.....?
Who can save the World...?
Als der Laser das Zahnfleisch ber├╝hrt und unausweichlich der s├╝├č-s├Ąuerliche Geruch von verbranntem Selbst in die Nase steigt, nach der ganzen Tortur ist das der schlimmste Moment, seltsamerweise auch der des geringsten Schmerzes.Es gibt auf der Welt keinen schlimmeren Geruch als verbranntes Fleisch, als dein eigenes verbranntes Fleisch.
Who can save the World
F(X)?
blau mit gr├╝n, dieses mal ist die Luft silbern, der wind k├╝hlend und ihre Stimme tr├Ągt Geister durch den Wald, in den Himmel, auf dem Wellenmuster eines beruhigenden Beats. Es ist diese Welle, deren Auspr├Ągung himmalayisch unregelm├Ą├čig im Kopf gespeichert bleibt, DasLebenIstSch├Ân.wav
Hallo Connie du hast sch├Âne Br├╝ste, Nein hab nichts gesagt.
Wir haben keine Samen mehr, wir haben sie gegessen, aber es hat uns nicht prall gemacht. Eine Frau, das sicherlich, das hundertprozentig, das ist die Basis.
Und alles in allem wie stehen die Chancen?
__________________
Die Dichtung ist der Wahrheit nicht im geringsten verpflichtet,
nur eines darf sie nicht
l├╝gen.

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