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Leselupe.de > Ungereimtes
du stäubst
Eingestellt am 24. 09. 2008 16:33


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Dante Freysinn
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2003

Werke: 13
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du stäubst.
oder dein bild endet
mit staub

sprache ist ein missverstandener schrei
nichts reines zu sagen
denn alles war
ist schweigen

das schönste an uns ist der mangel an worten
wenn wir einfach nichts mehr sagen können
oder wollen

oder doch,
aber schweigen

du stäubst
oder dein bild endet

mit staub

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mitis

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Registriert: May 2008

Werke: 30
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spricht mich irgendwie an, dein gedicht, die ersten zwei strophen besonders. extra gut finde ich den satz "sprache ist ein missverstandener schrei".
in der zweiten hälfte flacht das gedicht meines erachtens etwas ab

quote:
das schönste an uns ist der mangel an worten
wenn wir einfach nichts mehr sagen können
die zweite zeile doppelt irgendwie die erste und ist meines erachtens überflüssig.
ich würde nach "mangel an worten" aufhören und eventuell noch eine variante des von "dein bild endet mit staub" einbringen.

lg mitis


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Dante Freysinn
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2003

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Hi mitis,

bei dem Text hatte ich in der Urform schon diverse Probleme mit der Redunanz. Am Anfang war er noch wesentlich länger und ist schon ziemlich zusammengekürzt, weil im Grunde dieses knappe Motiv hier die Kernaussage ist. Dementsprechend kann ich deine Einwände sehr gut nachvollziehen.

Ein direktes Ende nach dem "Mangel" wäre irgendwie ein wenig abrupt. Deswegen halte ich auch zumindestens eine Variation des Anfangs als Rückführung (wenn man davon bei einem so kurzen Text schon sprechen will) und Abschluss für angebracht, ja.

Ich werd mal ein wenig darüber sinnieren. Vielleicht kommt ja noch der eine oder andere inspirierende Kommentar. Aber danke schon mal auf jedenfall.

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