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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
dunkle mondnächte
Eingestellt am 18. 04. 2007 11:19


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ganji
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dunkle mondnächte

traum
sturm
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kommen
&
gehen
in
diesen
nächten

verblassen
vergeblich
zeitlosigkeit

erinnerungen

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Bernd
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eine Paradoxie: Mondnacht oder dunkel. Viele empfinden die Dunkelheit der Mondnacht als hell, der Mond strahlt.

Ich erinnere mich an ein Zeitungsbild: Neumond über Dresden. Es zeigte den Vollmond.

Dunkel ist die Mondnacht, wenn er von Wolken verhüllt ist, kaum zu sehen noch hinter den Nebelgewändern der Nacht.

Der Mond steht für die Periode, für das Auf und Ab, für die Endlichkeit und Unendlichkeit der Zeit, die stets andere Wiederholung.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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