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Leselupe.de > Ungereimtes
ein Verwesen
Eingestellt am 20. 02. 2005 20:50


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werther
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ein Verwesen

jeden tag
ein häufchen schuppen
ein paar haare
warum nur
so zaghaft
jeden tag
__________________
"zu schreiben, als ob sich Leben darin ausdrücke und zu leben, als ob sich Philosophie darin fände."

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lapismont
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Hallo Werther,

etwas mehr Text und mir käme die Idee einer Antwort. So aber such ich das Gedicht.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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werther
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Hallo,

Die Idee einer Antwort scheint dich trotzdem affiziert zu haben. So aber wird mir deine Kritik nicht ganz klar.
__________________
"zu schreiben, als ob sich Leben darin ausdrücke und zu leben, als ob sich Philosophie darin fände."

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lapismont
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Du stellst in Deinem Text eine Frage.
Wer sie wem stellt ist unklar.
Das Thema Verwesung steht im Raum.

Sicher sind kurzgeschorene Gedanken reizvoll, doch als Leser verlässt mich der Text sehr schnell.
Kein Reim, keine Melodie - Da frag ich mich schon, wo das Gedicht ist.

cu lap
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Kunst passiert.

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mirami
Guest
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hallo werther,

dein gedicht wirkt auf mich wie ein aphorismus, jedenfalls erfüllt es für mich die kriterien. eine melodie wäre für einen solchen nicht unbedingt erforderlich. ich finde jedoch, dass deine worte eine enthalten und deshalb ist es eben auch gedicht. inhaltlich erinnerte mich dein gedicht an das, was ich einmal wie folgt auszudrücken versuchte:

Bis der Vorhang fällt

Und so üben wir täglich
uns ein wenig im Sterben
bis - es uns schließlich gelingt

ich weiß nicht, ob wir das gleiche meinen, jedenfalls deutete ich dein gedicht so.

lg
mirami



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bonanza
Guest
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werther

das "nur" würde ich weglassen.

warum so zaghaft?
gegenfrage: geht`s mit der "verwesung" nicht
viel zu schnell?

mit dem sinngehalt deines gedichtes hadere ich.
aber als kleiner denkanstoß sind deine zeilen gut.

bon.

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werther
One-Hit-Wonder-Autor
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Kritik

Danke für euer Interesse. Ich muss sagen, dass mir das Wörtchen "nur" schon wichtig ist. Während die Wiederholung des Anfangs am Ende des Gedichtes den immerwährenden Kreislauf dieses Absterbens ausdrücken soll, wird durch das "nur" der Wunsch nach Vollendung dieses Vorganges stärker betont. Durch den Titel soll jedoch auch der Ekel vor diesem Zug des Selbst hervortreten. Die Kürze hat dabei ebenfalls ihren Sinn, wenn es auch weit hergeholt klingt. Die Wortkargheit zeugt von Ohnmacht, aber auch von Resignation. Es kann einfach nicht mehr gesagt werden.

Ich mag es ja nicht wirklich meine Texte soweit vorzudeuten, dass man keine eigene Interpretation mehr entwickeln kann, aber da im Nachhinein Fragen aufgetaucht sind, beantworte ich sie gerne.

Dein Gedicht berührt wohl ein ähnliches Thema mirami, wenn auch mit anderen Schwerpunkten. Als Aphorismus würde ich mein Machwerk jedoch nicht sehen, dazu hat es zu viel Frage und zu wenig Weisheit (*g*)

__________________
"zu schreiben, als ob sich Leben darin ausdrücke und zu leben, als ob sich Philosophie darin fände."

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