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Leselupe.de > Gereimtes
ein letztes ping
Eingestellt am 06. 03. 2003 20:44


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VanOldi
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Aug 2000

Werke: 115
Kommentare: 51
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Das Echolot pingt
als das U-Boot ruhig sinkt,
wie ein einsamer Stern
im Gew├Ąsser so fern
der Wellen dort oben,
die immer noch toben,
weil ein Eindringling kam,
die Geheimnisse nahm.

Diese Zeit voller Ruhe,
wie in einer Truhe,
die verstaubte im Zimmer
und dachte das nimmer
einer sie wird erwecken
und ihren Inhalt entdecken.

Grauer Sand wirbelt auf,
Krebse fl├╝chten im Lauf
quer durch Anemonen
die in Stille hier thronen.
Die Landung, ein Schlag,
doch zur├╝ck ich nicht mag,
denn hier liegt ein Frieden,
niergendwo sonst mir beschieden.
__________________
(C) 2003 by Stefan Mollenhauer
Gedichte berichten verdichtet Geschichten

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

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Unterwasserparadiese

Hi, VanOldi!

Immer wieder zieht sie an,
Diese Unterwasserwelt,
Weil man da noch staunen kann,
Weil sie so gef├Ąllt!

Wundersch├Ân ist's in der Tiefe -
Wundersch├Ân das Farbenspiel -
Wenn Dir von ferne einer riefe,
Stopp! Halt an! Das ist kein Ziel...

Du w├╝rdest weiter sinken -
Sie zieht dich magisch an...
Unterwasserwesen winken...
Wie das nur so sch├Ân sein kann!


VG
Schakim
__________________
┬ž┬ž┬ž> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl├╝hen <┬ž┬ž┬ž

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Holger
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe(r) VanOldi

Das ist doch:
Reim dich oder ich schlag dich.

Was h├Ąltst Du selber von Deinem Text?

Ich ├╝berlege gerade, ob die Bilder, die Du verwendest stimmig sind:
...wie ein einsamer Stern
im Gew├Ąsser so fern

Das ist mir zu sehr aus den Fingern gesogen.
Was passiert mit einem "Stern" im Wasser?

...weil ein Eindringling kam,
die Geheimnisse nahm.

Der Eindringling ist das U-Boot, oder?
Wenn es sinkt, nimmt es keine Geheimnisse mehr mit.
Es bewahrt h├Âchstens welche.

Diese Zeit voller Ruhe,
wie in einer Truhe,
die verstaubte im Zimmer
und dachte das nimmer
einer sie wird erwecken
und ihren Inhalt entdecken.

Zugegeben: Lyrik kann und darf im Vers mit dem Satzbau spielen. Das muss sie aber auch durchhalten. Hier ist es Stilbruch, Sprachverbiegung des Reimes wegen, sofern man ├╝berhaupt von Stil reden kann. Auch das die Truhe denkt, ist eher unbeholfen.

Grauer Sand wirbelt auf,
Krebse fl├╝chten im Lauf
quer durch Anemonen
die in Stille hier thronen.

Die Landung, ein Schlag,
doch zur├╝ck ich nicht mag,
denn hier liegt ein Frieden,
niergendwo sonst mir beschieden.

Was haben die Krebse und die Anemonen denn wirklich mit diesem Untergang zu tun? Das ist nur F├╝llwerk. Das unn├╝tz.

Im Ganzen frage ich mich, ob das Thema und dessen pers├Ânlicher Bezug, hier ├╝berhaupt in einer Reimform stehen sollte. ├ťberdenke bitte noch einmal dieses Gestaltungsmittel.
Ich bin der Meinung, wenn Dir was dran liegt, dann solltest Du es nochmal anfassen.

Beste Gr├╝├če
Holger

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VanOldi
Autorenanw├Ąrter
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Hallo und vielen dank f├╝r┬┤s lesen


Hallo Holger,

ich bin nicht der Meinung, dass ich etwas ├╝berarbeiten sollte mit dem ich stimmig bin, dass andere Leser das anders sehen wie ich, ist mir klar. Nur w├╝rde ich mir w├╝nschen dass Du Deine Kritik etwas konkretisiern k├Ânntest. So habe ich nicht verstanden was dagegen spricht Reime zu verwenden.

Es liegt mir eigentlich nun nicht eine Sezierung vorzunehemen, aber da Du selber damit begonnen hast, werde ich wohl nicht drumherum kommen meine Sicht zu schildern.

Der einsame Stern steht hier in erster Linie um zu zeigen wie klein, einsam und verloren das U-Boot im vergleich zur Umgebung ist, denn so ein Stern mu├č sich im All auch ganz sch├Ân mickrig vorkommen und wenn er dann noch Einsam ist, dann sind das einige ParSecs an Entfernung bis zum Nachbarstern.

Auch wenn das U-Boot nun nicht mehr auftaucht, so ist es Eingedrungen in die andere Welt und sieht das bisher verborgene, hat also ein Einblick in die Geheimnisse bekommen, das sehe ich schon als ein „Nehmen“ an, dabei ist es unwichtig,ob es diese nun weiterleitet oder f├╝r sich beh├Ąlt, dem Meer war etwas genommen. Aber vielleicht nutzt das U-Boot auch seine Kommunikationsmittel an Bord um zu funken oder Nachrichten zu pingen.

Ich behaupte nicht jemand zu sein der die dichterlich auf der H├Âhe ist, ich schreibe Texte die mir gefallen, darum find ich es normal, das in diesem Text die Truhe denkt – was ist daran unbeholfen? Die Idee? Die Ausf├╝hrung? Ich glaube so eine Truhe auf dem Dachboden kann sich sehr einsam vorkommen, dabei hat sie so viele Geschichten in sich die sie gerne erz├Ąhlen m├Âchte.

Ja, nat├╝rlich ist es F├╝llwerk mit den Krebsen und Anemonen.

Liebe Gr├╝├če Stefan

__________________
(C) 2003 by Stefan Mollenhauer
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Holger
Guest
Registriert: Not Yet

Ganz einfach

Die Reime sind abgegriffen:
Stern/fern
Zimmer/nimmer
kam/nahm

pingt/sinkt
ist kein echter Reim

Daf├╝r verbiegst Du z.T. die Grammatik.
Ganz zu schweigen, dass in Deinen Versen die Metrik mit dem U-Boot untergeht. Vielleicht w├Ąre es auch besser f├╝r den Text gewesen, nur bei dem Bild der Truhe zu bleiben.
Aber ich bin mir nicht sicher, ob Dich das interessiert.
Hauptsache Dir gef├Ąllts. Streichel Dich weiter.

Holger

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VanOldi
Autorenanw├Ąrter
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Hallo Holger,

also dass die Reime abgegriffen sien m├Âgen seh┬┤ich nicht als Behinderung an sie nicht nutzen zu k├Ânnen, und auch eigentlich nicht als Qualit├Ątsverlustzeichen.

Mit der Grammatik magst Du richtig liegen, was aber daran liegt, dass ich von Grammatik Null Ahnung habe. Ich seh schon dass es f├╝r Dich eine Zumutung gewesen sein mu├č, die Zeilen zu lesen, aber Verbesserung kann ich Dir leider nicht versprechen.

liebe Gr├╝├če vanOldi


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