Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92248
Momentan online:
330 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzprosa
ein paar Gedanken im Herbst
Eingestellt am 19. 04. 2001 23:13


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Anna
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2001

Werke: 32
Kommentare: 87
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Anna eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Der Herbst hatte endlich begonnen. Der Weg zum Haus des Nachbarn war von gelbem Birkenlaub bedeckt, die Wiese von den grossen, braun gewordenen BlĂ€ttern des Kirschbaumes, dessen Kirschen im Sommer wie immer von den Vögeln gefressen worden waren, bevor sie ĂŒberhaupt reif werden konnten. Der Apfelbaum hatte noch erstaunlich viele BlĂ€tter und auch erstaunlich viele Äpfel, ihm hatte der verregnete Sommer scheinbar nicht viel ausgemacht.
Die Birken sahen schon verwunderlich aus, wie sie dastanden, grĂŒn, mit vielen gelben Fleckchen. Immer noch grĂŒn. Dabei sah der Weg und auch die Wiese so aus, als wĂ€ren lĂ€ngst alle BlĂ€tter gelb geworden und abgefallen.

Der Herbst stimmt die Menschen melancholisch. Eine Art Vorgeschmack auf den Winter, wo, wie man weiss, die meisten Selbstmorde geschehen. Angeblich weil alles tot scheint, weil alles kalt ist. Das ist doch kein Grund, sich umzubringen. Herbst und Winter sind ruhige Zeiten, die Natur zieht sich zurĂŒck, brennt nur noch auf Sparflamme. Eine wunderbare Idee. Die Menschen haben diesen Instinkt verloren. Oder nie gehabt. Sie versuchen, sich mit den verschiedensten Wintersportarten am Leben zu erhalten, am Einschlafen zu hindern.
Wenn ich so einen fast kahlen Baum ansehe, bekomme ich Lust, auch einfach meine BlÀtter abzuwerfen.
Die BlĂ€tter eines Baumes sind seine Lungen. Wenn er BlĂ€tter hat, beweist er, dass er noch lebt. Im Herbst lĂ€sst er quasi sein Leben fallen. Ist tot. Den Winter ĂŒber. Dann lĂ€sst er wieder neue BlĂ€tter spriessen. Lebt. FĂŒr knappe neun Monate. Um dann wieder zu sterben.
Vielleicht lassen deshalb einige Menschen auch ihr Leben fallen. Ich tu das auch. Aber eben nicht mit Selbstmord. Weil der Baum auch wieder zu leben beginnt. Gracias a la vida que me ha dado tanto. Dank sei dem Leben, das mir so viel gegeben hat. Meine fĂŒnf Sinne, mit denen ich den Herbst geniessen kann. Die Nase. Mit ihr rieche ich den Duft der „toten“ BlĂ€tter. Das Gehör. Ich höre die BlĂ€tter, wie sie dicht ĂŒber den Boden gewirbelt werden. HĂ€nde, Tastsinn. Ich fĂŒhle die BlĂ€tter. Den Nebel. Es gab mir den Körper. Ich fĂŒhle die Nebeltröpfchen auf meinem Geischt. Ich höre. Und ich sehe. Was ist wohl der sechste Sinn?
Tastsinn, Hörsinn, Sehsinn, Geschmackssinn, Nase. Sind es mehr? Wo ist der sogenannte „sechste Sinn“? Benutzt man ihn, wenn man spĂŒrt, wie jemand einem anstarrt? Oder wenn man ganz allein (oder eben nicht) auf einer Waldwiese sitzt und merkt, dass alles lebt? Man weiss es einfach, auch ohne dass man den Fuchs vorbeischleichen hört. Oder wenn man einfach daliegt, unter freiem Himmel. Es hat keine Wolken, man hat klare Sicht bis zu den Sternen. Und plötzlich weiss man: Wir sind nicht alleine. –sind wir wirklich nicht alleine?
Ich denke, der sechste Sinn ist etwas, von dem man nicht beweisen kann dass es existiert. Wie zum Beispiel im Film „The sixth sense“. Dort gibt es einen Jungen, der tote Menschen sieht. Und zwar so, wie sie gestorben sind. Mit einem Loch im Kopf. Oder ĂŒber der Treppe im Schulhaus baumelnd; erhĂ€ngt. Der Psychiater, der ihm hilft, ist auch ein Toter. Aber das erfĂ€hrt man erst am Schluss des Films. Er wurde von einem seiner ehemaligen Patienten umgebracht, der auch die zweifelhafte Gabe hatte, Tote sehen zu können, und dem er nicht helfen konnte. Darum hat er es sich in den Kopf gesetzt, dem Jungen zu helfen. Er schafft es nicht. Oder doch. Man weiss es nicht genau. Oder doch. Am Ende sieht der Junge immer noch Tote. Aber er weiss damit umzugehen. Er weiss, sie wollen Hilfe von ihm sie wollen, dass allfĂ€llige RĂ€tsel um ihren Tod gelöst werden. Er kann einem Vater zeigen, dass seine Frau, die Stiefmutter seiner Kinder, seine Tochter ĂŒber Monate hinweg vergiftete. Bis zu ihrem Tod. Man kann den Jungen nicht „heilen“, es ist ja keine Krankheit. Das haben einige Psychiater noch nicht begriffen. Das ist ein heik-les Thema.
Gedanken wie diese kommen mir vor allem im Herbst. In dieser melancholischen Jahreszeit, die mir, mĂŒsste ich mich mit einer identifizieren, am ehesten entsprechen wĂŒrde- Melancholisch. Philosophisch. Un peu triste. Ruhig. Ein bisschen tot. Grau. Grau wie der Tag, Grau wie die Nacht, Grau wie ein Morgen, der langsam erwacht (Lied von Michael von der Heide). Grau wie die Liebe Grau wie die Freude. Undsoweiterundsofort.
Ich werde versuchen, die Stimmung der Menschen (verallgemeinert) in den verschiedenen Jahreszeiten darzustellen.

Im Winter sind viele Leute depressiv. Darum ist in dieser Jahreszeit die Selbstmordrate höher als in den anderen. Alles scheint tot. Die Natur liegt scheinbar tot unter einer weissen Schicht von Eiskristallen, auch Schnee genannt (aber ist es wirklich Schnee? Nennen wir es nicht nur so? Wie ist sein richtiger Name? Aber das ist ein anderes Kapitel...). Wahrscheinlich werden dadurch viele feinfĂŒhlige Menschen depressiv. Und feinfĂŒhlig sind mehr Menschen, als man annehmen wĂŒrde. Vielleicht mein ekliger ehemaliger Lehrer, den niemand ausstehen konnte, der immer zu brĂŒllen begann, beim kleinsten Laut im Klassenzimmer, und den wir nie richtig ernst nahmen. Oder ein hoher Offizier, der seine Soldaten rumkommandiert, sie quĂ€lt und darum von ihnen gehasst wird.

Das Beispiel des Lehrers gefĂ€llt mir. Die meisten von ihnen bemĂŒhen sich, ihre GefĂŒhle unter Kontrolle zu halte; Lehrer zu sein eben, ein Vorbild. Sie lassen uns fast vergessen auch sie Menschen sind, auch ihre Launen haben. Und dann kommen sie zu den SchĂŒlern und sagen: “Wenn sie ein Problem haben, können sie ruhig mit dem Klassenlehrer sprechen, oder mit dem entsprechenden Fachlehrer...“
Aber wĂŒrden sie sich mit einem Problem an die SchĂŒler wenden? Nein, das wĂŒrde ja zuviel von ihnen verraten, wĂ€re peinlich, und so weiter. Vielleicht ist es auch besser so. vielleicht nicht.
Was ich damit eigentlich sagen will, ist, dass viele Lehrer depressiv werden. Zum Beispiel las ich in der Arbeitswoche in Yverdon von einem Lehrer an einem Gymnasium in Frankreich, der sich am ersten Schultag nach den Ferien vor den Augen seiner SchĂŒler aus dem Fenster stĂŒrzte. Man hört auch von Lehrern, die Selbstmord begehen, nachdem sie von (ehemaligen) SchĂŒlern beschuldigt worden sind, sie z.B. sexuell missbraucht zu haben. Man kann das nach einigen Jahren ja nicht mehr beweisen und im Zweifelsfall wird meistens den sogenannten Opfern geglaubt. Damit will ich NICHT sagen, es gĂ€be keine sexuelle Gewalt an Schulen!
Aber um zum Thema zurĂŒckzukommen: Der Tod ist vielen Leuten im Winter einfach nĂ€her, bewusster, als zum Beispiel im Sommer.

Der FrĂŒhling ist die Jahreszeit der kitschigen Farben. Zartblaue Ostereier. LindgrĂŒne Ker-zen. Zum Schreien!
Aber durchaus verstĂ€ndlich. FrĂŒhling ist die Jahreszeit der Wiedergeburt, der Auferstehung. Die Auferstehung Christi wird im FrĂŒhling gefeiert.
FrĂŒhling wird im Walliserdialekt (oder zumindest in der Umgebung Gampels) „Üstag“ genannt. Ich habe nicht nachgefragt, aber ich könnte mir vorstellen, dass das Wort das Ende des Winters symbolisieren könnte. Aus dem Winter heraus in den neuen Tag treten...
Die blĂŒhenden (Obst-)BĂ€ume sind so ziemlich das Einzige, was mir am FrĂŒhling gefĂ€llt. Das ist zwar dann auch schon im SpĂ€tfrĂŒhling, also schon fast im Sommer.
Aber mit dem FrĂŒhling meldet sich bei den Leuten die gute Laune zurĂŒck, und das wirkt ansteckend. Und so gehe ich dann mit guter Laune und frohen Sinnes durch den FrĂŒhling in den Sommer, auch wenn mir gar nicht nach Gutgelauntsein zumute ist.

Ja, der Sommer. Ich gebe zu, sie sehen schön aus, die BĂ€ume, wenn sie mit ihrem dunkelgrĂŒnen BlĂ€tterkleid dastehen, sie wirken nicht mehr so zerbrechlich wie im Winter und nicht mehr so ekelhaft hellgrĂŒn wie im FrĂŒhling. Zudem sind die hellrosa BlĂŒten nicht mehr da. Kurz: Die Natur ist nicht mehr so kitschig. DafĂŒr waren es zumindest diesen Sommer die Menschen. Ihnen fiel tatsĂ€chlich nichts Besseres ein, als in pinkfarbenen BadeanzĂŒgen durch die Gegend zu laufen, im Chlorwasser des Schwimmbades zu baden, anstatt im See, wie es die Menschen seit Jahrtausenden tun. (Im Winter waren es silberfarbene oder pinkige SkianzĂŒge, etwa genau so scheusslich.)
Ich mache jeweils das Beste aus dem Sommer, bade viel (im See, nicht im Chlorwasser), da das ja im Winter nun wirklich nicht so gut geht, und hoffe, dass es auch öfter mal regnet, denn der Sommer dient ja wohl nicht dazu, die Natur auszutrocknen. Und je nÀ-her der Herbst kommt, desto weniger macht mir der Sommer aus.

Und dann der Herbst. Zwischen Sommer und Winter. Zwischen Winter und Sommer. Weder Sommer noch Winter. Alles richtet sich zum Schlafen ein, verscheucht alle noch lebenden Überbleibsel aus dem Sommer. Die Natur schĂŒttelt alles Leben ab, stellt sich tot. Um im FrĂŒhling mit neuem Leben zu ĂŒberraschen.
Weiter AusfĂŒhrungen siehe weiter vorne, auf (zu viele) Wiederholungen sollte man beim Schreiben verzichten.

Inzwischen hatten auch die HaselstrĂ€ucher begonnen, ihre BlĂ€tter fallen zu lassen. Wie man doch in seinen Gedanken versinken kann. Ich hörte immer noch Mercedes Sosa. „Canto al sol como la cigarra despuĂ©s de un año bajo la tierra.“ „Ich singe wie die Zikade an der Sonne nach einem Jahr unter der Erde.“ Vor einem Jahr war Herbst und ich hörte Mercedes Sosa: „Solo le pido a diĂłs...“ „Alles was ich von Gott erbitte, ist, dass mir der Schmerz nicht mehr gleichgĂŒltig sei..., dass das Ungerechte mir nicht gleichgĂŒltig sei..., dass mir der Krieg nicht gleichgĂŒltig sei..., dass das Gehörte fĂŒr mich nicht gleichgĂŒltig sei..., dass mir DIE ZUKUNFT NICHT GLEICHGÜLTIG SEI...“ Ist sie nicht. An der Vergangenheit, an der Gegenwart kann man nichts mehr Ă€ndern. Aber an der Zukunft schon.



Nachwort: Wenn man den letzten Abschnitt liest, könnte man vielleicht meinen, ich sei katholisch, gehe oft in die Kirche und glaube fest an Gott. Ich bin nicht katholisch, auch nicht reformiert, gehöre keiner Religion an. Ich werde bei Gelegenheit eine suchen, die zu mir passt. Oder einfach weiter hin an die Mutter Natur und den Vater Mond glauben.

Aber ist es nicht so, dass Gott einem auch hilft, wenn man nicht an ihn glaubt?


Nachwort zum Nachwort, ca. zwei Monate nachdem der Text geschrieben wurde: Jetzt wĂŒrde ich vieles anders schreiben. Und auf jeden Fall werde ich wieder schreiben...


ein halbes Jahr spĂ€ter, FrĂŒhling 2001: das ist seltsam. alt.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Ole
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2001

Werke: 31
Kommentare: 238
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Ole eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Anna,

Deinen letzten Nachsatz (FrĂŒhling2001) habe ich nicht
ganz verstanden, was ist seltsam, und vor allem,
wieso alt? - die Beschreibungen passen heute noch
genauso gut (sicher findet man spÀter immer etwas,
was man anders schreiben wĂŒrde).

Gott hilft sicher auch denen, die nicht an ihn glauben,
denn, schon daß Du hoffst seine Hilfe zu bekommen,
glaubst Du doch (wenn auch nur indirekt) an ihn.
Gott selbst, ist doch "nur" ein Produkt des menschlichen
Geistes, etwas, was ĂŒber die Jahrhunderte von vielen
Menschen weitererzÀhlt wurde (und leider auch all zu
oft missbraucht wurde). Ich bin aber sicher, daß es
"dort" etwas gibt....! schon sind wir bei der Philosophie,
und die, finde ich, passt wirklich am besten in den Herbst.
Die Zeit der Gedanken, des GrĂŒbelns, etc. etc.

Deine Zeilen haben mich angesprochen, und ich kann
so einiges nachvollziehen.

"Und auf jeden Fall werde ich wieder schreiben..."
Ich will stark hoffen, daß Du es machst, und mir (uns)
dieses auch zum Lesen "vorlegst".

Viele GrĂŒĂŸe
Ole.


__________________
"...Wir sitzen mit unsern GefĂŒhlen
meistens zwischen zwei StĂŒhlen --
und was bleibt, ist des Herzens Ironie..."

Bearbeiten/Löschen    


Anna
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2001

Werke: 32
Kommentare: 87
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Anna eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
alt und seltsam

alt, weil es so weit entfernt ist, jetzt ist FrĂŒhling, damals war Herbst, weiter weg könnt's gar nicht sein. Darum kann ich diese niedergeschlagene Stimmung im Text nicht mehr so nachvollziehen. Seltsam wohl aus dem gleichen Grund.

FrĂŒher hasste ich den FrĂŒhling irgendwie, alles ist kitschig und erwacht wieder, aber dieses Jahr, nach einem Winter fast ohne Schnee, hab ich mich sogar auf den FrĂŒhling gefreut...


irgendwas gibt es, was will ich gar nicht unbedingt wissen. es gibt mittlerweile viele menschen, die glauben, dass "da irgendwas ist" und sich nicht schlĂŒssig sind, woran sie eigentlich glauben.

Dass meine Zeilen Dich angesprochen haben, freut mich. Nur sprechen sie mich nicht mehr so an, mir kommt es vor wie so ein Komposthaufen von GedankenmĂŒll, grob gesagt...

Grosser Gruss
Anna

Bearbeiten/Löschen    


Isis
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Mar 2001

Werke: 21
Kommentare: 51
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Hallo Anna...

... die Gedanken, die in diesem Text geĂ€ußert werden, gefallen mir, weil sie von existentieller Art sind.
BezĂŒglich Gott bin ich der gleichen Meinung wie Ole.
Zu glauben, dass "dort" etwas ist, gibt einem irgendwie Halt/Hilfe und das soll sicher auch der Sinn der Sache sein.
Wenn dich dieses Thema nĂ€her interessiert, empfehle ich dir meinen Text "(ohne Titel)", dort sind dann auch interessante Äußerungen einiger LL-Mitglieder ĂŒber Gott und Kirche nachzulesen.
Ich gehöre ebenfalls keiner Religion an, aber interessiere mich ganz gern dafĂŒr und denke, dass all das in engem Zusammenhang mit der Natur steht, verlorene Instinkte, verlorener Glaube. Wir irren in einer Welt aus kĂŒnstlichen Illusionen und "Ersatzhandlungen" herum.
Manchmal muss ich aufpassen, dass ich das ganze Elend auf der Welt nicht zu nahe an mich herankommen lasse, sonst verfalle ich in Depressionen.

Aber heute ist ein wunderschöner Tag im FrĂŒhling,
leichte Wölkchen am hellblauen Himmel ĂŒber der Stadt,
dieses GefĂŒhl der Unbeschwertheit im FrĂŒhling
entflieht den Depressionen ĂŒbermĂŒtig kichernd...

LG Isis
__________________
"Es gibt nur eine Unmoral:
die TrÀgheit des Herzens."
HENRY MILLER

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Kurzprosa Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!