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Leselupe.de > Ungereimtes
einander zähmen
Eingestellt am 19. 05. 2005 08:13


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Gabriele
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einander zähmen


Schritt für Schritt mich dir nähern
ohne Furcht, ohne Eile,
denn die Pflanze Vertrauen
braucht Geduld und viel Zeit,

Schritt für Schritt dich erspüren,
deine Träume erahnen,
deine Ängste erkennen -
es ist noch nicht soweit.

Schritt für Schritt wieder lernen,
unsre Herzen zu öffnen,
immer noch leise Zweifel
hinter Worten verstecken,

uns allmählich begegnen -
du darfst du, ich darf ich sein,
ohne Scheu, ohne Masken
wollen wir uns entdecken.


(für M. - GJ 19.5.2005)

-----------------------------------------------------------

Anmerkung:
Ich habe dieses Gedicht im Tagebuchforum eingestellt und nicht im Forum Liebe und Erotik, denn es geht hier um das Wachsen eine tiefgehenden Freundschaft, nicht einer Liebesbeziehung.

__________________
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ganji
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hallo gabriele,
so schön in worte gefasst,
" einander zähmen"
bringt einen wieder zum nachdenken.

aber leider sind wir zu oft von der ungeduld und den erwartungen geleitet. so das man das wesentliche übersieht.

lg
ganji

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Gabriele
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Hallo ganji,
bei der Wahl des Titels habe ich natürlich an den Fuchs beim "kleinen Prinzen" gedacht...
Den (die) andere(n) in Ruhe betrachten, ohne ihn (sie) irgendeiner Kategorie zuzuordnen oder in das Schema der eigenen Erwartungen zu pressen, offen sein für sein (ihr) Anderssein - darum sollte es (eigentlich in jeder Begegnung) gehen. Das wollte ich ausdrücken - und offenbar ist es auch so bei Dir angekommen. Schön!
Liebe Grüße
Gabriele

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Sandra
Guest
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"Einander zähmen" ist ein schönes, leichtes Gedicht. Einzig der Titel lässt mich stutzen. Hier geht es doch nicht darum, jemanden zu zähmen. Es ist eigentlich genau das Gegenteil, was du beschreibst. Natürlich - ein sanftes Annähern könntest du auch mit dem Wort "zähmen" beschreiben, jedoch denke ich, dass es bessere Formulierungen gibt. Der Wille des anderen wird nicht gebrochen und es wird auch nicht mit Tricks gearbeitet. Vielleicht solltest du über den Titel noch einmal nachdenken. Ansonsten - sehr schön.
LG
Sandra

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Gabriele
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wie ich auf diesenTitel gekommen bin

Liebe Sandra,
Du kennst sicher den "kleinen Prinzen" von Saint'Exupéry?! Als ich ihn mir letztens wieder einmal mit meiner Tochter anhörte (sie hat da eine sehr schöne CD), hat mich die Begegnung des kleinen Prinzen mit dem Fuchs, dieses allmähliche behutsame Kennenlernen und Annähern (bei Saint'Ex.: "sich einander vertraut machen" oder "zähmen") an jene langsam, aber sicher wachsende Freundschaft erinnert, die ich in meinem Gedicht beschreibe.
Daher der Titel. Ich werde aber noch einmal über ihn nachdenken. Wenn der/die Leserin den oben erwähnten Hintergrund nicht kennt, wirkt er wohl wirklich nicht passend.
Danke für Deinen Kommentar - schön, dass Dir das Gedicht gefällt!
LG Gabriele

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Sandra
Guest
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Hallo Gabriele,

doch ich kenne die Geschichte des kleinen Prinzen, auch die CD - wurde sie gesprochen von Ulrich Mühe? - ich mein schon. Hier finde ich auch das Wort "zähmen" nicht unpassend. Es geht um ein 'wildes' Tier. Es geht um die Freundschaft zwischen Tier und Mensch. Ein Fuchs muss wohl gezähmt werden, damit ein vorsichtiges annhähern möglich ist.
Ich mag die Geschichte des kleinen Prinzen sehr gerne. Und ich glaube, man kann gar nicht so groß werden, um der Botschaft dieser Zeilen zu entwachsen.

LG
Sandra

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Gabriele
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Registriert: May 2004

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Hallo Sandra,

auf unserer CD spricht Will Quadflieg - vielleicht gibt es mehrere Fassungen?
Du hast schon Recht mit dem "wilden Tier", aber ich denke, es geht bei diesem "Zähmen" auch um die Entdeckung der Einzigartigkeit des Gegenübers. Nach dem Vertrautwerden mit dem Fuchs erkennt der kleine Prinz ja auch, wie unverwechselbar seine Rose ist.
Ich wünsche Dir einen schönen sonnigen Tag.
Liebe Grüße
Gabriele

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