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Leselupe.de > Kurzprosa
eine Art mit dem Leben aus dem Weg zu gehen
Eingestellt am 05. 05. 2001 18:01


Autor
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nally
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

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Sie schwebte auf dem Untergrund ihrer Schmerzen.
Das Wesen da, reibte ihre Lippen und
biss sich abweckselt darauf.
Ihr Augen sahen das Tageslicht nie ganz,
ich glaube ge├Âffnet waren sie nie v├Âllig,
d.h. man konnte ihr blaues Leben nie sehen.
Ihr H├Ąnde ├╝bergriffen ihren K├Ârper bis zur Matratze,
dann ├╝ber ihr Haar bis sie
eine Faust ballte und schrie.
Sie hustete wehleidig, fast kreischend.
Sie sang laut los, lachte und weinte...
Dann schlief sie wieder ein und
wachte nur zwei mal auf:
schreckhaft, verwirrt und fertig.

La├čt sie doch weiter veketieren,
in ihrer Welt leben,
denn Niemand kann sie jeh wieder ber├╝hren.

__________________
"Ich werde nie aufgeben captain, denn ich will im Spiel der M├Ąchte weiter bestehen und meinen Vers dazu beitragen."
Club der toten Dichter

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Gegge
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Nally,

Obligatorische Rechtschreibpr├╝fung:
im Titel das 3.Wort (mit) st├Ârt mich etwas
abweckselt = abwechselnd
veketieren = vegetieren
jeh = je
;-)


zum Inhalt:
warum schreibt ein 17 j├Ąhriges M├Ądchen so traurige Sachen?
Ich empfinde gewisse Widerspr├╝che zwischen in Ihrer Welt leben und vegetieren.

zur Form:
Dem Ende fehlt das gewisse etwas.
Die Belohnung f├╝rs lesen sozusagen ;-)
Ich h├Ątte ein Happy End vermutet ala
"... dann strab sie
mit einem L├Ącheln auf dem Gesicht"

oder einen ironischen, bissigen Nachschlag ala
"..und Ihr Psychiater zitiert Freud
und die Polizei fragt ob sie Anzeige erstatten m├Âchte"


Liebe Gr├╝├če

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

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Hallo Nally,


Sie schwebte auf(*├╝ber) dem Untergrund(*Grund) ihrer(*ihres) Schmerzen(*Schmerzes).
Das Wesen da, reibte(*rieb) ihre Lippen und
biss sich abweckselt darauf.
Ihr Augen sahen(*nie) das Tageslicht (nie ganz),
ich glaube ge├Âffnet waren sie nie (v├Âllig),
(d.h.) man konnte ihr blaues Leben nie sehen.
Ihr H├Ąnde ├╝bergriffen ihren K├Ârper bis zur Matratze,
dann ├╝ber ihr Haar bis sie
eine Faust ballte und schrie.
Sie hustete wehleidig, fast kreischend.
Sie sang laut los (*lautlos), lachte und weinte...
Dann schlief sie wieder ein und
wachte nur zwei mal auf:
schreckhaft, verwirrt und fertig.

La├čt sie doch weiter veketieren,
in ihrer Welt leben,
denn Niemand kann sie jeh wieder ber├╝hren.


- die Worte in Klammer und * lesen, die Worte in einfacher Klammer weglassen, vielleicht findest du den Rhythmus.

- beim lesen eines Werkes ist es unrelewandt zu wissen wie alt der Autor ist, aus welchen Gr├╝nden das Werk geschrieben wurde und welchen Geschlechtes der Autor ist.

- ich hingegen finde das "vegetieren" aus der Sicht des Bedrachters und das "ihre Welt leben" eine gute Sichtweise der Dinge. Ein Authist lebt in einer v├Âllig anderen Welt (seine gesunde Welt) die wir "gesunden" Menschen niemals begreifen werden.

Liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

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nally
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

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Danke ihr zwei...

ich hatte es auch schon umgeschrieben,
aber irgendwie...
habe ich es gel├Âscht in dem ich es
"ausf├╝hren" wollte und danach noch mal alles zu machen,
nein.

Trotzdem kann ich eure Gedankeng├Ąnge verstehen und
dem nach hatte ich es auch "recht gut" umgeschrieben
__________________
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Gegge
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Renee Hawk

- beim lesen eines Werkes ist es unrelewandt zu wissen wie alt der Autor ist, aus welchen Gr├╝nden das Werk geschrieben wurde und welchen Geschlechtes der Autor ist.


- Wenn man ein Werk von einem Autor liest, der einem nicht ganz unbekannt ist, dann f├Ąnde ich es unh├Âflich so zu tun als ob einen der Mensch hinter dem Text egal ist.
Au├čerdem finde ich das Alter eines Autors durchaus relevant wenn es darum geht wie kritisch man das Werk zu beurteilen gedenkt und was man f├╝r Erwartungen in einen Text hat.


quote:

- ich hingegen finde das "vegetieren" aus der Sicht des Bedrachters und das "ihre Welt leben" eine gute Sichtweise der Dinge. Ein Authist lebt in einer v├Âllig anderen Welt (seine gesunde Welt) die wir "gesunden" Menschen niemals begreifen werden.


- Ehrlichgesagt habe ich den Authisten gar nicht bemerkt
(nur ein einziger Satz l├Ą├čt diese Vermutung aufkommen)
Hier wird viel ├╝ber Schmerz geschrieben, den ich nicht mit dieser Krankheit in Verbindung bringe. Ich hatte mehr den Eindruck da├č es um eine vergewaltigte Frau geht. Vor allem wegen dem letzten Satz!
Dennoch w├╝rde ich (wenn denn ein Authist gemeint war) nicht von vegetieren sprechen da das (zumindest vom Authist) wohl nicht so empfunden wird.

Was die durchg├Ąngige Vergangenheitsform angeht gebe ich Dir allerdings vollkommen recht - es liest sich dann besser.
Ob es allerdings lautlos heissen soll oder ob sie wirklich laut los sang, das m├╝├čte uns nally dann wohl noch sagen.

Gru├č

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

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wenn

die vielen fehler und sonstigen unstimmigkeiten nicht w├Ąren, w├╝rde mir das gedicht sehr gut gefallen. diese art von stimmung kenne ich n├Ąmlich auch sehr gut und habe sie gerade als junges m├Ądchen oft empfunden. lg
__________________
Old Icke

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